Zitat:
Zitat von Orphus
Zitat Orphus
In meiner Erfahrung habe ich gemerkt das aktivieren bzw Fokusieren von Chi auf meine Mitmenschen zur folge haben kann das ihr Chi (ihre Energie)
zu mir fließt....
Was mir schon viele böse Blicke eingebracht hat...
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Ja, es ist mißverständlich formuliert, auch das mit den bösen Blicken - oder?
Ich assozierte nämlich dass die Betreffenden irgendwie also von der Sache
nicht ganz angetan waren.
Du stellt dann richtig:
Zitat:
In meiner Erfahrung habe ich gemerkt das aktivieren bzw Fokusieren von Chi auf mich selbst, auf meine Mitmenschen zur folge haben kann das ihr Chi (ihre Energie)
zu mir fließt....
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Das ist dann aber eine ganz andere Situation oder?
Also Fokusieren von Chi auf Dich selbst.
Schon da weiß nicht so recht, was Du damit meinst.
Man fokusiert normalerweise kein Chi auf sich selbst.
Oder was ist damit gemeint?
In der Kampfkunst geht es darum, die Energie des Gegner zu neutralisieren,
sie umzulenken, in Leere laufen zu lassen - oder für sich selbst zu nutzen.
Oder etwa nicht?
Und dann auch die Energie des Gegners gegen diesen selbst zu verwenden.
Das lernt man dort.
Und dann ist natürlich derjenige, mit dessen Energie sowas passiert -
nicht ganz begeistert ist - klar. Versteht ich gut.
Vielleicht hatte ich ja auch sowas im Hinterkopf.
Und wenn jemant mit hohem Energieniveau allein dadurch, das man
einem Meter neben jemanden steht, das diese dem anderen Kopfschmerzen
verursacht. - Naja.
Aber zurück zu Deiner Frage:
Was ich damit gemeint habe, das Chi sich anreichern will?
Es ging dabei zunächst nicht um die Energie zweier zueinander.
Wer entsprechende Körperübungen macht, reichert sein Chi an.
Also wenn Chi fließt liebte "es" nichts so sehr wie diesen Fluß.
Irgendwie so.
Ich erleben also, das Chi mich dazu "einlädt"
noch mehr zu machen oder zumindest weiterzumachen.
Es geht also erstmal nur um die Chi-Anreicherung bei einem selbst.
Und Chi will bewegt werden.
Und vielleicht habe ich mich zu sehr von diesem Chi beeindrucken lassen?
Denn eigentlich muß ich steuern - bzw. mein Geist - also ich meine
das geistige Selbst.
Vielleicht muss man da schon achtgeben, sich nicht einfach
dem Fluß des Chi hinzugeben, sondern selbst zu lenken?
Disziplin bei Ansehen dessen was ist, das halte ich für wichtig.
Wenn die Korrrekturen bzw. die Übungen der Anwendungen entsprechend
unterwiesen werden, wird die Diziplin des Lehrers übernommen.
Beim Bewegen der Arme, dem Aufsetzen des Fußes,
zuerst sinken, dann aktivieren. Den Focus in den Fingerspitzen.
Sichtbar wird sowas einem, wenn man selbst anfängt Chi zu "haben".
Es wird allerdings auch nicht "angewendet" - solche Worten setzen
schon viel zu viel Absicht und "Ich tue" voraus.
Chi ist anders.
Im Kampf oder in der Auseinandersetzung braucht man zuerst
Chi um sich zu schützen, abzuwehren.
Also die Energie des Gegners früh genug zu blockieren, abzulenken,
ins Leere laufen zu lassen, zu neutralisieren.
Aber alles ganz locker. Denn wer meint Muskel-Kraft einsetzen zu müssen,
blockiert sein Chi.
Viele reden über Chi bei Kampfkünsten, andere nicht.
Es ist eigentlich ja auch nur ein Aspekt.
Denn wofür setzt ich meine Kräfte ein. Was möchte ich.
Wohin treibt es mich selbst?
Mit meiner Freizeit, mit meinen anderen Ressourcen?
War möchte ich im Leben machen und erreichen, verändern?
Wie möchte ich leben?
Vielleicht ist das wichtiger.