Hallo Lieschen,
es gibt eine relativ einfache Atemübung, die das Wurzelchakra reinigt und kräftigt. Es ist die Viereratmung, vielleicht kennst du sie auch schon. Wie bei allen Atemübungen sollte man sie nicht erzwingen, sondern an das Muster denken und langsam, im Vertiefen der
Meditation, fließt der Atem von alleine in dieses Muster hinein.
Wenn du schon jahrelang Yoga machst, solltest du ja genügend Sensibilität besitzen, daß du in leichter Meditation deine Herzschläge spüren kannst. Sonst wäre das die nötige Vorübung.
Die Viereratmung besteht darin, daß man vier Herzschläge lang einatmet, vier anhält, vier ausatmet und wieder vier anhält.
Das Anhalten des Atems ebenfalls völlig ohne Zwang. Eher wie eine Pause, ein Ausruhen des Atems. Wenn man entdeckt daß man vom Muster wieder abweicht, läßt man es auch zu und läßt den Atem langsam wieder von alleine in dieses Muster wechseln.
Man macht die Übung nur solange, wie es angenehm ist. Falls die Übung unangenehm sein sollte, ist sie gerade jetzt nicht richtig oder der Körper sagt, daß er für heute eindeutig genug hat.
Dann kann man anderes machen oder einfach am nächsten Tag wieder probieren. Es ist eine sehr sanfte Übung. Wenn man sie ein paar Monate lang regelmäßig macht, wirkt sie gut.
liebe Grüße, eva-maria