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20.03.2006, 09:54
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Der Klimaschock und seine Folgen Beitrag #1 (permalink)
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bud
Registriert seit: 27.10.2005
Ort: Beautiful Berlin
Beiträge: 532
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Der Klimaschock und seine Folgen
HEUTE (Mo, 20.3.06) | 19:00 Uhr | ARTE Der Klimaschock und seine Folgen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Frédéric Castaignède Die Folgen der klimatischen Veränderung machen sich in einigen Regionen der Welt schon heute bemerkbar. An Beispielen aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika zeigt die Dokumentarreihe die Auswirkung auf das Leben der Menschen. Der erste Teil zeigt was in Tuvalu, einer kleinen Inselgruppe im Südpazifik, das Schmelzen der Pole und der daraus resultierende Anstieg des Meeresspiegels bewirkt.(1): Die letzten Tage von Tuvalu
Das Schicksal von Tuvalu, einer kleinen Koralleninselgruppe im Südpazifik, deren Tage vermutlich gezählt sind, zeigt deutlich die Gefahren der Klimaveränderung, vor denen Wissenschaftler weltweit warnen. Der winzige polynesische Archipel mit seinen 11.000 Einwohnern, dessen Inseln im Durchschnitt nur knapp zwei Meter über dem Meeresspiegel liegen und eine Gesamtfläche von lediglich 26 Quadratkilometern haben, droht als erstes Land der Welt im Meer zu versinken - eine direkte Folge der globalen Erwärmung und des Treibhauseffekts. Die Eismassen der Pole schmelzen und langsam, aber unaufhörlich steigen die Meeresspiegel auf unserem Planeten. Altimetrie-Satelliten wie "Jason", ein Projekt des französischen Weltraumforschungszentrums CNES und der amerikanischen NASA, haben seit 1993 einen jährlichen Anstieg des Meeresniveaus um drei Millimeter gemessen - 50 Prozent mehr als der Durchschnittswert des gesamten 20. Jahrhunderts. Die Menschen von Tuvalu stehen ohnmächtig den zerstörerischen Auswirkungen der globalen Erwärmung gegenüber. Ungewöhnlich hohe Flutwellen überschwemmen seit einigen Jahren immer wieder den Archipel, die Erosion frisst an den Inseln, die Korallenriffe sterben infolge der höheren Wassertemperatur und die traditionellen Nahrungspflanzen der Inselbewohner gehen ein, weil das durch den porösen Korallenuntergrund im Boden aufsteigende Salzwasser ihre Wurzeln schädigt. Wenn nichts gegen die Erwärmung des Erdklimas unternommen wird, könnten die Bewohner von Tuvalu bald zu den ersten Klimaflüchtlingen werden. Stellvertretend für viele kleine vom Meer und der Klimaerwärmung bedrohte Inseln ist Tuvalu unermüdlich darum bemüht, Überzeugungsarbeit bei denjenigen Staaten zu leisten, die sich immer noch weigern, das Kyoto-Protokoll zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen zu ratifizieren - allen voran die USA.
Das kleine Extra
Die fünfteilige Dokumentarreihe beschäftigt sich mit gravierenden Auswirkungen des Klimawandels wie dem Ansteigen der Meeresspiegel, der Ausdehnung der Wüsten, dem Rückgang der Waldflächen und dem Abschmelzen der Pole und Gletscher. Während Satelliten vom All aus weltweit die Klimaveränderungen beobachten und Wissenschaftler aus der Analyse dieser Daten Simulationsprogramme zur Klimavorhersage von morgen zu entwickeln versuchen, zwingen die Umweltveränderungen die Menschen in manchen Gebieten der Erde schon heute, ihre gewohnte Lebensweise umzustellen. "Der Klimaschock und seine Folgen" zeigt Beispiele aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika.
Wiederholung:
27.03.2006 um 17:20
Quelle: www.arte-tv.com
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21.03.2006, 11:01
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Der Klimaschock und seine Folgen Beitrag #2 (permalink)
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bud
Registriert seit: 27.10.2005
Ort: Beautiful Berlin
Beiträge: 532
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Der Klimaschock und seine Folgen (2)
HEUTE (Di, 21.3.06) | 19:00 Uhr | ARTE Der Klimaschock und seine Folgen (2)
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Frédéric Castaignède Die Folgen der klimatischen Veränderung machen sich in einigen Regionen der Welt schon heute bemerkbar. An Beispielen aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika zeigt die Dokumentarreihe die Auswirkung auf das Leben der Menschen. Der zweite Teil führt nach China, wo die beunruhigende Zunahme von Sandstürmen zu Problemen für die Landwirtschaft führt.
(2): Sandsturm über China
In China transportieren die stürmischen Winde des Wintermonsuns riesige Sandmassen aus den Wüstengebieten der Gobi und der Inneren Mongolei durch das Land. Die Desertifikation ist hier ein altbekanntes Problem, aber die zunehmende Häufung der aus dem Norden bis nach Peking vordringenden Sandstürme ist beunruhigend. Im März 2004 widmete sich in Seoul eine internationale Konferenz unter der Ägide der UNO diesem Phänomen, das sich auch in Korea, Japan und sogar in den USA auswirkt und das durch die Klimaveränderungen zugenommen hat. Im Rahmen des "Dragon"-Programms nutzen europäische und chinesische Wissenschaftler gemeinsam die Daten des europäischen Umweltsatelliten Envisat für die Erforschung von Umwelt- und Klimaproblemen. Professor Bob Su leitet am Internationalen Institut für Erdbeobachtung in den Niederlanden die Auswertung und Analyse der Daten. In China scheinen sich die düstersten lokalen Vorhersageszenarien der Klimatologen zu bewahrheiten: Anstieg der Durchschnittstemperaturen auf den tibetanischen Hochebenen im Westen, Rückgang der Niederschläge und Versteppung im Norden, Zunahme der Stärke und Häufigkeit von Sandstürmen. Das einzige Mittel, dem Vordringen des Sandes Einhalt zu gebieten, scheint ein mit Bäumen bepflanzter Grüngürtel von rund 4.000 Quadratkilometern zu sein. In ganz Nordchina haben die Behörden umfangreiche Aufforstungsprogramme in Angriff genommen. Ob diese Maßnahme allein ausreicht, ist allerdings fraglich. Zu den fortschreitenden globalen Klimaveränderungen kommt die mancherorts nicht mehr kontrollierbare massive industrielle Umweltverschmutzung hinzu. Schon heute kann China seine Landbevölkerung nicht mehr ernähren. 200 Millionen Menschen sind bereits auf der Suche nach Arbeit in die Städte umgesiedelt. Weitere 400 Millionen werden ihnen voraussichtlich in den nächsten zehn Jahren folgen.
Wiederholung:
28.03.2006 um 17:20
Quelle: www.arte-tv.com
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22.03.2006, 11:44
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Der Klimaschock und seine Folgen Beitrag #3 (permalink)
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bud
Registriert seit: 27.10.2005
Ort: Beautiful Berlin
Beiträge: 532
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Der Klimaschock und seine Folgen (3)
HEUTE (Mi, 22.3.06) | 19:00 Uhr | ARTE Der Klimaschock und seine Folgen (3)
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Olivier Duffau Die Folgen der klimatischen Veränderung machen sich in einigen Regionen der Welt schon heute bemerkbar. An Beispielen aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika zeigt die Dokumentarreihe die Auswirkung auf das Leben der Menschen. Der dritte Teil führt nach Sumatra, wo Brandrodung und Trockenheit verheerende Folgen für Bevölkerung und Natur haben.(3): Sumatras Regenwald in Flammen
Auf Sumatra ebenso wie auf den übrigen Inseln des Indonesischen Archipels ist die Brandrodung eine gängige Praxis der Bauern. Im Herbst 1997 erreichten die von Menschenhand gelegten Brände jedoch bisher ungekannte und unkontrollierbare Ausmaße. Sechs Millionen Hektar Wald gingen in Flammen auf, Asche und Rauch bildeten über Asien eine gigantische Dunstwolke. Wie Satellitenaufnahmen zeigten, befanden sich die Brandherde zum größten Teil in Gebieten mit Holzabbau oder industriell bewirtschafteten Großplantagen. Die Hauptursache dieser Brände liegt indes in immer häufigeren, für diese Region ungewöhnlich langen Trockenzeiten und der zunehmenden Zerstörung der Waldgebiete. In mehreren Provinzen Sumatras bilden glimmende Torfadern, von denen die ausgelaugten Böden durchzogen sind, noch heute ständige Glutnester. Wissenschaftler warnen, dass in diesem Jahrhundert mit einer Zunahme solcher klimatischer Extremereignisse in den gemäßigten und tropischen Breiten Asiens zu rechnen ist. Der fortschreitende Raubbau der Wälder und die massive Brandrodung zur Gewinnung neuer Anbauflächen für die industrielle Landwirtschaft verwandeln die Urwälder Sumatras unausweichlich in einen brennenden Flickenteppich. Tiere wie Menschen finden in dieser zerstörten Landschaft bald kaum mehr Unterschlupf. Die Orang Rimba in der Provinz Jambi, ein Volk von Regenwaldnomaden, versuchen in ihrem durch Abholzung und die Umsiedlung von Kleinbauern aus Java immer stärker eingeengten Lebensraum ihre Traditionen und gewohnten Lebensweisen beizubehalten. Ein Besuch bei der Familie des Schamanen Betaring gibt Einblicke in diese Gemeinschaft.
Wiederholung:
29.03.2006 um 17:20
Quelle: www.arte-tv.com
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23.03.2006, 10:23
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Der Klimaschock und seine Folgen Beitrag #4 (permalink)
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bud
Registriert seit: 27.10.2005
Ort: Beautiful Berlin
Beiträge: 532
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Der Klimaschock und seine Folgen (4)
HEUTE (Do, 23.3.06) | 19:00 Uhr | ARTE Der Klimaschock und seine Folgen (4)
Dokumentationsreihe, Frankreich 2004, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Philippe Costantini Die Folgen der klimatischen Veränderung machen sich in einigen Regionen der Welt schon heute bemerkbar. An Beispielen aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika zeigt die Dokumentarreihe die Auswirkung auf das Leben der Menschen. Der vierte Teil führt in die Sahelzone, die durch das immer häufigere Ausbleiben des Monsunregens seit Jahrzehnten unter extremer Trockenheit leidet.
(4): Niger - Eine Lebensader vertrocknet
Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit vollzieht sich in Afrika seit etwa 30 Jahren ein Umweltdrama, das beispielhaft die verheerenden Folgen der globalen Klimaerwärmung zeigt. Das immer häufigere Ausbleiben der sommerlichen Monsunregenfälle in den Ländern der westafrikanischen Sahelzone hat zu einer extremen Trockenheit geführt und das Leben der dort ansässigen Menschen auf Dauer verändert. Die zunehmende Not lässt die traditionelle Arbeitsteilung unter den verschiedenen ethnischen Gruppen ins Wanken geraten: Die Bozo-Fischer züchten nun auch Vieh, und die Peulh, traditionell ein Stamm von Wanderhirten, gehen inzwischen auf Fischfang, weil ihre mageren Viehherden ihnen nicht mehr genügend Nahrung liefern. Zwischen den Stämmen ist es bereits zu schweren Auseinandersetzungen gekommen. Unter normalen Bedingungen stellt sich in dieser Region Afrikas von Juni bis September die Monsunregenzeit ein. Gewitterfronten ziehen über die Küstenländer hinweg und entladen sich im Juli und August über dem Tschad, Mauretanien, dem Niger und Mali. Kurzzeitig sammelt sich der Regen in sonst trockenen Wasserläufen, die jedoch nicht die größeren Flüsse erreichen. Diese Niederschläge sind für die dortige Pflanzenwelt umso wichtiger, da während des restlichen Jahres kein einziger Tropfen mehr fällt. Inzwischen haben die Wissenschaftler eine recht genaue Vorstellung davon, was den Monsun in Afrika seit mehr als 30 Jahren aus seinem natürlichen Rhythmus bringt. Die Folgen beschränken sich nicht auf Afrika. Durch die Erwärmung des Wassers im Golf von Guinea entstehen dort Tiefdruckwirbel, die anschließend den Atlantik überqueren und sich im Golf von Mexiko zu Hurrikans entwickeln.
Wiederholung:
30.03.2006 um 17:20
Quelle: www.arte-tv.com
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24.03.2006, 10:19
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Der Klimaschock und seine Folgen Beitrag #5 (permalink)
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bud
Registriert seit: 27.10.2005
Ort: Beautiful Berlin
Beiträge: 532
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Der Klimaschock und seine Folgen (5)
HEUTE (Fr, 24.3.06) | 19:00 Uhr | ARTE Der Klimaschock und seine Folgen (5)
Dokumentationsreihe, Frankreich 2004, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Yves Billy Die Folgen der klimatischen Veränderung machen sich in einigen Regionen der Welt schon heute bemerkbar. An Beispielen aus Ozeanien, Afrika, Asien und Nordamerika zeigt die Dokumentarreihe die Auswirkung auf das Leben der Menschen. Der letzte Teil zeigt die dramatischen Veränderungen des Ökosystems Nordpol.
(5): Die Eisschmelze in der Arktis
Der Nordpol fasziniert mit seinen glitzernden Eismassen, dem tiefen Blau des Wassers und dem in allen Tönen schimmernden Grün der Tundra. Doch sein Ökosystem droht unter der Last der globalen Erwärmung zusammenzubrechen. Die Auswirkungen der Erwärmung des Erdklimas haben in der Arktis inzwischen immense Ausmaße erreicht, die für den gesamten Planeten nicht ohne Folgen sind. Und dies innerhalb unglaublich kurzer Zeit. Im Laufe eines Vierteljahrhunderts ist der Packeisgürtel um mehr als 1.500.000 Quadratkilometer geschrumpft. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts wird die Eismasse möglicherweise um mehr als die Hälfte schwinden, und mit ihr Tierarten, die das Eis brauchen, um sich zu ernähren oder fortzupflanzen. Eisbären könnten in wenigen Jahrzehnten bereits ausgestorben sein. Die Ausbreitung der Wälder nach Norden, in die Tundra hinein, bedroht vor allem Millionen von Zugvögeln und wandernden Karibus. Auch die hier lebenden Menschen sind betroffen. Für die Inuit von Sachs Harbour auf der Banks-Insel ist das keine Überraschung. Die 150 Bewohner dieser Siedlung in der Einsamkeit der Beaufortsee leben im Rhythmus der Jahreszeiten. Seit Generationen sind sie mit ihrer Umwelt eng vertraut. Anfang der 90er Jahre begannen sie damit, alle auffälligen Veränderungen aufzuzeichnen: mildere Winter, Anstieg des Meeresspiegels, spätere Eisbildung und früheres Einsetzen des Tauwetters, Auftauen des Permafrostbodens, Auftreten neuer Tier- und Insektenarten. Jagd und Fischfang sind für die Menschen hier unverzichtbar, um überleben zu können. Doch der Klimawandel hat auch das Verhalten der Tiere verändert. Das uralte überlieferte Wissen der Inuit genügt heute nicht mehr, um sich sicher über das brüchig gewordene Eis zu bewegen. Wenn sie auf die Jagd gehen, orientieren sie sich inzwischen häufig schon mit Hilfe von Satellitennavigation.
Wiederholung:
31.03.2006 um 17:20
Quelle: www.arte-tv.com
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