Ich hatte vor ein paar Tagen diesen äußerst lebhaften Traum:
Ich bin in einer Art Schule, die von innen mit gelbgrünem Holz getäfelt ist.
Das Ambiente erinnert irgendwie an China/Asien.
Offenbar geht es darum, sich einen Lehrer für das beginnende Schuljahr zu suchen.
Mit einem Mal fällt mir ein Lehrer auf, der aussieht, als ob er eine asiatische Maske mit großen rollenden Augen und einem ausladendem Schnurrbart und Kinnbart trägt.
Ich schaue den Lehrer einige Augenblicke an, und habe das Gefühl, er könne der Richtige sein.
Während ich noch überlege, richtet der Lehrer sich auf, holt Luft und konzentriert sich auf sein Herzchakra und dehnt es aus, bis es beinahe die Größe seines ganzen Körper erreicht hat.
Dann lässt er es wieder auf Normalgröße zusammensinken, und konzentriert sich auf das Halschakra. Dann dehnt er dieses ebenfalls mit dem Atem aus bis es seinen ganzen Oberkörper überstrahlt.
Das gleiche macht er anschließend noch mit dem Stirn- und dem Kronenchakra.
Dabei sieht er mich mit einem herausfordernden, kaum sichtbaren Lächeln an, und scheint mich zu fragen: Ist es in etwa das, was du suchst und von deinem Lehrer erwartest?
Es gefällt mir, was er vorgeführt hat. Denn es geht zumindest in die Richtung dessen, worum es bei meinen Yogakenntnissen geht.
Ich denke: Och mit den oberen
chakren ist das aber leicht, und konzentriere mich auf meine unteren drei Chakren, und dehne diese nacheinander aus, um ihm zu zeigen, das ich verstanden habe.
So als ob er eine musikalische Phrase vorgeführt hätte, und ich gewissermaßen die Antwort darauf gezeigt hätte.
Er scheint zufrieden, und winkt mich zu sich.
In der nächsten Szene sitze ich an dem Platz, vor dem der Lehrer in der vorigen Szene gestanden hatte, auf einem niedrigen Sitz.
Ich halte eine schöne junge Frau im Arm, die mir offenbar in Liebe zugetan ist.
Ich frage sie verwundert (denn ich halte sie für den Lehrer): Kannst du dich etwa auch in eine schöne junge Frau verwandeln? Sie antwortet mit einem Blick über meine Schulter: Das bin nicht ich!
Ich folge ihrem Blick und stelle verwundert fest, dass der Lehrer -wie eine Puppe erstarrt- sich immer noch an dem Platz befindet, wo er vorher gewesen war, und offenbar im Gegenteil von der geistigen Fähigkeit der jungen Frau in den Raum projiziert wird.
Also nicht der Lehrer hatte sich in die junge Frau verwandelt sondern die junge Frau hatte von Anfang an mir den Lehrer vorgespiegelt, während sie selbst noch unbemerkt geblieben war.
Ich bin außerordentlich erstaunt über, und ihr in Liebe zugetan, wegen ihrer Fähigkeiten.
Sie küsst mich leidenschaftlich und raunt mir fröhlich ins Ohr: Du musst noch einmal wiedergeboren werden, damit wir wieder zusammen sein können.
Ich freue mich, von ihr gefunden worden zu sein, wundere mich aber, noch einmal wiedergeboren werden zu müssen, und dann wieder mit ihr zusammenzusein. Denn ich hatte ganz andere Pläne gehabt.
Dann Frage ich mich, ob ich ihr trauen soll, oder ob sie eine verführerische Falle ist, die mich aufs neue an einen neuen, langen Zyklus aufeinanderfolgender Leben binden möchte.
Dann erwache ich.
Bin mal gespannt, ob das jemand deuten kann