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27.06.2007, 20:10
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch? Beitrag #1 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch?
Halle @ All,
ich habe vor Kurzem angefangen, ein Traumtagebuch zu führen und muss sagen, mir geht es sehr gut dabei. Ich wollte mal lesen, ob und wie das Euch bekommt, wenn Ihr eins führt....hier meine Fragen:
- Was haltet Ihr im Allgemeinen davon, Traumtagebuch zu führen?
- Welche Erfahrungen macht Ihr dadurch?
- Hilft es Euch irgendwie im Leben bewusster/besser zurechtzukommen?
- Könnt Ihr Euch selbst besser dadurch analysieren bzw. Eure Träume besser dadurch deuten?
- Ist dadurch Euer Erinnerungsvermögen an Eure Träume besser geworden?
- Wie lange führt Ihr schon ein Traumtagebuch?
- Wie oft schreibt Ihr dort hinein?
Liebe Grüße
Elli
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27.06.2007, 21:13
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch? Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 08.11.2006
Ort: Nrw
Beiträge: 72
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Hallo Sinneslauscherin,
ich habe vom Sommer bis etwa Anfang 2003 ein Traumtagebuch geführt. Irgendwann hörte ich auf zu schreiben, was mir manchmal sehr fehlt. Vielleicht fange ich bald wieder damit an. Ich habe für mich sehr gute Erkenntnisse dadurch gewonnen. Seit dem habe ich es mir abgewöhnt, in irgendwelchen Büchern nach der Symbolik zu schauen. Und ich lasse meine Träume generell nicht mehr von jemandem deuten. Was nicht heißt, dass ich nicht über meine Träume mal erzähle. Aber meine Erfahrung zeigte mir, dass ein Traum etwas sehr intimes und individuelles ist. Dabei spielen die Umstände, innerhalb deren man sich befindet, die eigene Gefühlslage, die Gedanken usw. eine sehr wichtige Rolle. Eine Schlange z.B. wird generell in sehr vielen Kulturen als das Symbol für Falschheit, Verführung, Feindschaft usw. verstanden. Aber es ist wichtig zu erkunden, was man selbst empfindet, wenn man an eine Schlange denkt oder welche Eigenschaften man selbst mit einer Schlange verbindet.
Für mich war es und ist es am allerwichtigsten gewesen, was ich in meinem Traum empfunden hatte. Nicht was ich sah, sondern, was ich dabei empfand war oft der Schlüssel zur Deutung, die sich imnachinein immer als richtig erwiesen hat. Ich habe während dieser Zeit gelernt auch zu unterscheiden, ob der Traum ein Geschehnis aus der Zukunft andeutete oder, ob es Bilder waren, die mir halfen, meinen Alltag zu verdauen. Dieses Gefühl entwickelt sich ganz allmählich, wenn man sich intensiv mit seinen Träumen beschäftigt und irgendwann lernt man auf dieses Gefühl zu vertrauen. Morgens, direkt nach dem Aufwachen, wirst du wissen, ob der Traum eine Bedeutung hatte oder ob er einfach nur ein helfender Faktor für deine Psyche war.
Vielleicht ein sehr aktuelles Bespiel, welches sich gerade hier ereignet:
Vor nicht ganz 2 Jahren zog eine junge Nachbarin bei mir im Haus ein. Sie hatte ein Baby und war relativ jung verheiratet. Sie richtete ihre Wohnung wirklich mit viel Liebe ein und oft saß sie auf dem Balkon und rief mir zu, dass sie niemals aus dieser Wohnung ausziehen würde, weil sie so glücklich hier sei.
Jedenfalls hatte ich etwa vor 8-9 Monaten einen sehr kurzen Traum. Ich machte meine Wohnungstür auf, um zur Arbeit zu gehen und mir fiel sofort auf, dass die Fußmatte der Nachbarin nicht mehr da war. In dem Moment wachte ich auch schon auf und mein erster Gedanke/erstes Gefühl war, dass sie sehr bald hier ausziehen würde. Als ich dann später wirklich die Tür aufmachte, um zu Arbeit zu gehen, war ihre Fußmatte natürlich vor der Tür und ich lächelte innerlich. Ich habe nur meiner Freundin nebenbei erzählt, dass ich davon ausgehe, dass diese Nachbarin bald hier ausziehen würde. Als aber ein paar Monate vergingen und die Nachbarin weder auszog noch die Absicht äußerte ausziehen zu wollen, dachte ich innerlich, dass ich meinen Traum wohl falsch interpretiert hätte und vergass diesen Traum auch schon wieder.
Vor 3 Wochen ist diese Nachbarin fast über Nacht hier ausgezogen. Sie hatte einen riesen Ehekrach gehabt und sei am nächsten Tag zur Hausverwaltung gegangen, die ihr sofort die Schlüssel einer leerstehenden Wohnung ausgehändigt hätten, in der sie sogar 2 Monate mietfrei Wohnen dürfe, weil sie die Renovierung übernommen hat.
Lange Rede kurzer Sinn :-)))))
Ich finde es gut, dass du ein Traumtagebuch angefangen hast. Vielleicht war dein Beitrag auch ein Wink an mich, dass ich auch wieder anfangen sollte :-))
Liebe Grüsse aus dem Ruhrpott
Feraya
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27.06.2007, 23:26
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch? Beitrag #3 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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Das war ein toller Beitrag, Feraya! Meine Ziele, die ich mit meinem Tagebuch zu hoffen erreiche hätte man/Frau nicht besser beschreiben können!
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28.06.2007, 19:59
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch? Beitrag #4 (permalink)
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Freier Astrologe
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.01.2007
Ort: Flensburg
Alter: 56
Beiträge: 423
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Also wer ernsthaft an Traumdeutung interessiert ist, kommt um die Führung eines Traumtagebuches nicht herum und sollte die Empfehlungen, welche ein Traumdeuter zu diesem Buch gibt, beherzigen (z.B. möglichst im Detail beschreiben, aber rein deskritptiv dabei bleiben, nichts hineininterpretieren etc). Ich erlebe es immer wieder dass etwa gefragt wird "ich habe geträumt, dass ich meine Schuhe verloren habe, was heißt das?"
So eine Frage ist wertlos, weil der gesamte Kontext fehlt - wo verloren, warum, bei welcher Gelegenheit ... und selbst dann taugt ein einzelner Traum auch nur in Ausnahmefällen dazu, eine wirklich befriedigende Deutung zu erstellen. Es ist eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum nötig, um analysen mit umfassendem Aussagecharakter zu erstellen.
Also für meinen Teil: Ich kann nur dazu ermuntern (obwohl ich selbst keines führe, ich erstelle mir aber auch keine Horoskopanalysen; ich will unbefangen in meiner Analysetätigkeit sein und vom möglichst neutralen Standpunkt aus betrachten).
Also auf, spitzt die Bleistifte und Federn!
Liebe Grüße - manubrius
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04.07.2007, 12:59
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Wer von Euch führt ein Traumtagebuch? Beitrag #5 (permalink)
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Erwachende
Sternzeichen:
Registriert seit: 29.05.2007
Ort: Nähe Kassel
Alter: 38
Beiträge: 53
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Letzte Nacht z. B. handelte es während des ganzen Traums von der Bedrohung von Terroranschlägen (Bomben und Gas) auf irgendwelche Regierungsgebäuden irgendwo. Ich war mitten drin und konnte mich immer retten. Wenn ich die nächsten Tage in den Nachrichten darüber was lese oder höre, dann weiß ich Bescheid. Muss aber echt nicht sein! 
Mich aus irgendwelchen Situationen erfolgreich zu retten ist in letzter Zeit auch keine seltene Traumart. Verheißt für mich was Positives und zwar, dass ich in der Lage bin - im Gegensatz zu früher - mich psychisch und seelisch gegen jegliche Angriffe von meiner ungeliebten Familie zu verteidigen. Hab auch hart genug daran gearbeitet, diese "Fußfesseln" zu lösen. *stolz bin*
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