Ich kenne auch solche Träume, die bereits vor Jahrzehnten sehr intensiv hängengeblieben sind. Ich glaube, es ist nicht unbedingt wichtig, sie sofort zu verstehen. Denn sie versuchen durch archaische Bildsprache uns auf etwas Neues vorzubereiten. Jahre nach meinen Träumen habe ich in schwierigen Situationen immer an sie zurück gedacht. Und habe erkannt, dass neue Situationen der Traumsymbolik entsprachen. Natürlich nicht wortwörtlich.
Vor 20 Jahren trieb meine damailge Freundin ab. Ich wurde dadurch psychisch schwer krank. 2 Jahre danach ein intensiver 3 teiliger Traum:
Motorradunfall "ohne Grund", meiner jungen ca. 14-jährigen "mir unbekannten" Sozia rollt der Kopf ab. Treffe sie in Bunker-Katakomben wieder. Empfinde unendliche Liebe/Affektion zu der mir irgendwie bekannten Unbekannten. Teil 3: Ich im Burgturmzimmer von Petrosilius Zwackelmann (Räuber Hotzenplotz); ein Gewitterblitz fährt in den Turm. Ich wache auf.
In der Realität: 14 Tage später zieht mich (ich war immer noch depressiv) meine neue Bekannte ins Bett: Sie will unbedingt ein Kind - am liebsten nur für sich selbst... Heute ist meine Tochter 18 Jahre alt. Es war nicht leicht. Durfte sie als Kind nicht oft sehen. Übernachtungen des Kindes bei mir, gemeinsame Urlaube waren 9 Jahre lang verboten... Ging selbst einmal vor Gericht, Lügendetektor, usw.
Als my daughter 10 wurde, fuhr sie dann mit mir auch in Urlaub. Als sie 14 wurde, machten wir auf La Gomera "unbewusst" auch einmal einen Tag lang eine Motorradtour. (der Kopf blieb dran!) Danach wollte unsere Tochter nach NewZealand zum Schüleraustausch. Wir haben von Beginn an bis heute ein sehr liebevolles Verhältnis. Und genau deshalb geht sie praktisch schon von geburt an absolut ihre eigenen Wege - was toll ist!!
Ein zweiter Traum: ich besuche meinen verstorbenen Vater (der früher real aus D nie rauskam und eher unfrei lebte) in einer Felsabhangs-umsäumten "Traumbuch". Hier im Traum strahlte er nackt, frei und unverklemmt in die Sonne...
Dort in dem Urlaub auf L. G., in der sog. "Schweinebucht" verschmolzen beide Träume zur Realität: Mein Vater steckte nun fest in mir drin. Ich war nun der "erneuerte" Vater ...und innerlich und äußerlich (wieder) völlig gesund! Und mein -im Traum vorhergesehenes- Kind, nun 14 J. alt, "brutzelte" neben mir in der Sonne.
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Das Unterbewusstsein ist vielleicht Goett/in-unserer-Träume und programmiert so unseren Instinkt, den wir verwirklichen müssen, um nicht krank zu werden. Vielleicht brauchen wir es auch zu unserer Entwicklung, Krankheits-schübe als möglichen Aus-weg aus einem Dilemma zu erfahren. Geht es darum, zur Heilung ein kreatives Potential zu entfalten, neue Wege zu er-finden, um unsere individuellen Aufgaben=Anlagen innerhalb und für die Gemeinschaft besser wahrnehmen zu lernen? Durch sogenannte Träume jeder Art, die sich bei uns unter Umgehung unseres Bewusstseins eingenistet haben. Für den einen können das gesellschaftliche oder individuelle Tag-Leitbilder sein, denen wir folgen wollen. Zum Schluss nochmal zum Astma deiner Tochter: Du hast doch bestimmt schonmal bei Rüdiger Dahlke 'Krankheit als Symbol' nachgelesen...!? Solltest du.