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Zu meinen Lebensumständen: Ich lebe mit meinen 3 Kindern alleine, bin verwitwet seit 7 Jahren und bin selbstständig, d.h. der Grossteil des Tages besteht aus arbeiten. Urlaub ist nicht drin. Ich fahre den ganzen Tag über mit meinem Bus Pakete aus. In meinem Bus fühle ich mich sehr wohl, er ist quasi ein Refugium in meinem Leben.
Alleine fühle ich mich nicht, im Gegenteil, Zeit zum Nachdenken hab ich eher wenig und tue das meist mitten in der Nacht, wenn die Kinder im Bett sind und ich "endlich meine Ruhe habe". Kurz darauf geh ich dann ins Bett und träume dann diesen Traum. In der letzten Zeit (ca seit 4 Wochen) mindestens 4mal pro Woche..
Dazu kommt noch, dass mein Ex-Freund im September letzten Jahres ausgezogen ist und auch eine neue Freundin hat. Das wäre alles kein Problem. Er lässt mich aber nicht in Ruhe. Er versucht ständig mit mir in Kontakt zu bleiben. Ich allerdings lasse das nicht zu, er gibt aber nicht auf.
Ich bin froh, dass er weg ist und möchte auch nicht, dass er "zurückkommt". Er allerdings möchte "die Tür zu mir offen halten".
Nun hat er seine Freundin geheiratet, hat aber seine Einstellung mir gegenüber nicht geändert(was ich hoffte).
Also in dieser Sache muss ich sehr viel Kraft aufwenden, um ihn auf Abstand zu halten. Die Kinder brauchen auch viel Kraft. Die Arbeit benötigt körperliche Kraft gibt mir aber auch sehr viel, weil ich mit Menschen zu tun habe, die mich sehr schätzen.
Depressiv bin ich nicht mehr. Manchmal fühle ich mich überfordert, denke dann aber: Das steh ich auch noch durch...und mit positivem Denken klappt das auch.
Ich glaube an eine höhere Macht, die mich begleitet und mir gut tut. Allerdings verliere ich manchmal den Kontakt zu ihr.
Bevor ich diesen Traum träumte, hab ich 2 mal von einem Krokodil geträumt, dass mich "vereinnahmen" wollte. Also ich habe es beobachtet im Traum - habe es nicht an mich rangelassen, habe gespürt, wie es was will, dem aber nicht nachgegeben und so hatte der Traum keinen negativen Beigeschmack.
Das Bedrohliche nun in diesem aktuellen Traum ist, dass ich ihn nicht zu Ende träumen mag, sondern immer aufwache, weil es wie real ist. Es ist so intensiv. Ich schlage dann die Augen auf, sehe hier im Zimmer diverse Lichter(Standby von Geräten) und muss um mich fühlen, dass ich es raffe, dass ich in meinem Bett bin. Die Gestalt, die ich im Traum erahne, möchte nichts Gutes von mir, das weiss ich. Ich bin ein Mensch, der zum Licht möchte und Dunkelheit genug erlebt hat, diese nun nicht mehr möchte. Die Dunkelheit an sich empfinde ich nicht als bedrohend, sondern als Station in meinem Leben. Die Person, die da lauert, wann sie "zuschlägt", die empfinde ich als bedrohend..
Was ich noch dazu sagen möchte, ich habe sehende und spürende Fähigkeiten. In meinem früheren Leben war ich Heilerin, konnte mein Leben nicht zu Ende leben damals, weil ich verbrannt wurde.
Ich erkenne viele Dinge , solch wiederkehrende noch dazu so intensive Träume sind mir neu. Sowas kannte ich bis jetzt nicht. Deswegen meine "Deutungsnot".
Geändert von Max_Berlin (04.06.2010 um 08:56 Uhr)
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