Hallo zusammen;
hab hier jetzt länger schon keinen Traum mehr hineingeschrieben, aber heute muß ich mal wieder einen Traum erzählen, aus dem ich mal wieder ziemlich panikartig wach wurde.
In dem Traum war ich in meinem Schlafzimmer und außer mir waren da noch ein Mann und eine Frau, die aber irgendwie so in einer kleinen Niesche des Zimmers zusammen saßen, bzw. es wirkte eher so, als wären sie zusammengekauert in dieser Ecke (sie paßten da ja eigentlich gar nicht hinein vom Platz her, weil rundherum Möbel standen und die Wand dann auch war.)
Es sah eigenartig aus, so, als wären beide wie in einer Embryonalstellung; ich wunderte mich nur, weil die in meinem Zimmer waren und ich gar nicht wegsehen konnte, denn es sah so komisch aus. Sie kamen mir aber unbekannt vor.
Dann war plötzlich nur noch die Frau da und auf dem Boden auf einer Art Krabbeldecke lagen zwei Babys, allerdings das eine war schon fast ein Kleinkind, und das andere war ein kleines zierliches Baby, ein Mädchen.
Ich verstand gar nicht, wie die beiden auf einmal dahingekommen sind, aber ich hab ständig zu ihnen hinunter gesehen und dabei erschrak ich fast, denn das größere der Babys rollte mehrmals fast auf das zierliche Baby drauf.
Die Frau, die ja noch immer anwesend war, wenn auch inzwischen in einem anderen Raum, kümmerte sich nicht darum, und sie reagierte auch gar nicht, nachdem ich sie rief, was denn mit den Babys los sei und warum sie auf dem Boden liegen etc.
Sie ignorierte meine Fragen und sagte eigentlich nur: wenn da was nicht stimmt mit deinem Baby, dann mußt du dich eben drum kümmern.
Sie ging in die Küche, schien sich auch gut auszukennen in der Wohnung.
Ich stand auf und hob ganz behutsam das zierliche Baby hoch und vorallem weg von dem größeren, damit es nicht noch mehr "überrollt"wird.
Beim hochnehmen sah ich, daß das Baby die
Haare, das Gesicht und den Kopf voll von durchsichtigem Schleim war(fast wie nach einer Geburt,nur das Baby war schon komplett angezogen). Ich dachte nur, ich muß schnellstens diesen zähen Schleim wegwischen, denn hatte so das Gefühl, als wenn es nicht richtig atmen kann und es reagierte auch fast ein bischen apathisch, als würde es schwer hören.
Der Schleim war so hartnäckig und ich war sehr behutsam und redete mit dem Baby :es solle keine Angst haben, ich würde es schnell von dem Schleim befreien, und dann könne es sicher wieder besser atmen etc.
Seltsamerweise sah das Baby gar nicht ängstlich aus, ganz im Gegenteil, es schien fast zu lächeln und als würde es mir blind vertrauen.
Ich hatte es irgendwann einigermaßen vom Schleim befreit und mir wurde immer bewußter, daß es wohl tatsächlich mein Baby war.
Das größere weiß ich nicht, ob es zu der Frau gehörte, es war auf einmal ja auch keiner mehr da, den ich das fragen konnte, denn ich war mit dem Baby (meinem Baby) allein in meiner Wohnung und bevor ich aufwachte, dachte ich nur, naja, keine Ahnung wie ich das alles den anderen in meinem Umfeld erklären soll, aber irgendwie war ich auch innerlich neugierig auf das Leben , wie sich alles mit dem Baby wohl entwickeln würde.
dann wurde ich abrupt wach und der Alltag hatte mich wieder.
liebe Grüße
dreamlight