Hallo ihr lieben,
ich hatte gestern, nach recht langer Zeit wieder einen sehr Real wirkenden Traum in den ich eintauchte und der wirklich sehr lang andauerte.
Ich denke den ganzen tag schon, über diesen Traum nach und glaub er symbolisiert schlichtweg das leben.
Ich möchte Ihn hier einfach mal niederschreiben um Ihn nicht zu verlieren.
Ich stieg in einen Bus, in meiner Heimatstadt und fuhr die gesammte Strecke ab, ich saß auf der Rückbank und wurde plötzlich furchtbar Müde und begab mich in einen Trance ähnlichen zustand, mir fielen die Augen zu und ich Sackte auf dem Sitz zusammmen, ich konnte die Augen nicht mehr öffnen aber hatte Kontrole über meine Arme und Hände.
In den vorbeiziehenden Stadtteilen spielte sich das Leben ab, in einigen gab es Straßenfeste, in anderen herrschte Choas und es gab große Polizei einsätze, ich sah es, wie vor einem geistigen Auge und sagte noch zu einen mitfahrenden Passagier, schau, der hat was gestohlen, wie schnell er läuft, er Rennt um sein leben, in manchen brannten auch Mülltonnen und leute zündeten Autos an, in anderen war ganz normaler Alltag.
Vor einem Mc Donalds verteilten die angestellten lauter Burger und der Bus hielt kurz an und eine Gruppe junger leute stieg ein, die ein Teil ihres Burger vorrats im Bus verteilten und auch mir welche gaben.
Vorne im Bus stiegen Fahrkartenkontrolleure ein, die jedoch nur die ersten reihen bis zu hinteren Tür Kontrollierten und sich dann wie Fahrgäste hinsaßen und nichts weiter machten.
Ich aß ein paar der Burger die ein Jugendlicher mir gab, und jemand Sprach mich Forsch an, schmatz nicht so, ich sagte: Du magst es nicht wenn jemand Schmatzt weil Deine Eltern dich immer drauf ansprechen oder?
Er sagte: Ja genau, du hast aber gute Menschenkenntnis.
Okay ich werde nicht mehr Schmatzen sagte ich, ich war immer noch in meinem Merkwürdigen zustand und saß wie ein Schluck in der Kurve mit geschlossenen Augen auf der letzten Bank.
Bald kam der Bus an die Endhaltestelle und der Busfahrer tönte gutgelaunt, endhaltestelle genießt das tolle Wetter und wenn ihr noch wo hin wollt hier fährt auch die U-Bahn.
Ich war plötzlich Hellwach, und stieg aus dem Bus, die Sonne scheinte und es war strahlend blauer Himmel, ich wunderte mich ein wenig darüber weil es meiner Meinung zuvor doch noch sehr trübe war.
Ich beeilte mich um zu der U-Bahn zu gelangen, denn ich war viel zu weit gefahren aber war so Müde, dass ich ja die ganze Zeit im Bus nicht aufstehen konnte.
Ich hörte die U-Bahn kommen und rannte schnell die Treppen runter um sie noch zu bekommen und fand mich plötzlich oberhalb eines wirren Tunnelsystem wieder, es gab keinen Bahnsteig oder ähnliches sondern nur Mauervorsprünge, schmale Metallgänge treppen und Rohre, ich suchte nach dem Bahnsteig und wunderte mich, wo bin ich denn hier gelandet???
Ich balancierte vorsichtig auf den Mauervorsprüngen und oberen Mauerenden, unter mir fuhren sehr schnell die Bahnen aus verschiedenen richtungen, es war gewaltig.
Einmal wäre ich fast gestürzt und ich hatte Angst, konnte mich manches mal grad noch so eben irgendwo an einer Wand oder einem dünnen Rohr festhalten um nicht auf die gleise zu Stürzen.
Plötzlich kam eine Gruppe Leute von oben herab, die fragten mich wo sie lang müssen, ich wies sie in eine Richtung in der sie dann verschwanden, ich schaute mich um, guckte wo ich hinkönne und wo die anderen längs gegangen sind versuchte ihnen zu folgen, doch fand ich sie nicht mehr.
Ich versuchte Ihnen zu folgen doch wäre ich um Haaresbreite gestürzt, ich wollte auf die Gleise Springen um dort schnell irgendwie einen Haken zu schlagen um aus diesem Tunnelsystem rauszukommen aber es fuhren die Züge so schnell und in so kurzen Zeitabständen, dass ich es niemals geschafft hätte.
Ich wollte zurück wo ich herkam, wieder nach oben, doch gab es die eine schmale Metalltreppe nicht mehr, die ich zuvor noch ein stück hinabgestiegen bin, und so kam ich nicht mehr zurück.
Ich ging einige Abzweigungen und wege, musste manches mal klettern und Balanceakte schwingen, und es wurde immer dunkler, nur das Licht der Züge wies mir manchmal den weg, aber die Züge fuhren völlig wirr, vor 30 Sekunden kam noch ein Zug aus einer Richtung mit voller Fahrt und im nächsten Augenblick fuhr einer in die Entgegengesetzte Richtung aber es krachte nicht.
Ich schaute hinter mich und bemerkte das immer ein Stück fehlte auf dem weg den ich gekommen bin und nicht zurückgelangen konnte.
Ich sah Linker Hand in der Ferne irgendwann einen Bahnsteig oder ein Licht wo sich Leute zu tummeln schienen und überlgte wie ich dorthin gelangen könnte, dann war der Traum zu ende.