Hallo Zusammen,
es ist eine Weile her, dass ich mich mit Themen wie hier in diesem Forum der Art beschäftigt habe. Da ich irgendwoher Denkanstösse brauche, wie ich jetzt weiter machen soll und mit meinem Umfeld mich nicht ernsthaft austauschen kann... hoff ich hier bei Euch ein wenig Anregungshilfe zu finden.
Ich muss etwas weiter Ausholen, auch wenn ich zuerst keinen Zusammenhang gesehen habe.
Als Kind, so mit 7, hatte ich öfters "Träume" (ich nenn es jetzt mal so) von einer schwarzen, schattigen Gestalt in meinem Zimmer, welches ich mir mit meinem Bruder teilte. Die Umrisse waren die eines erwachsenen Mannes, die Augen glutrot. Er stand immer neben meinem Bett und hat mich angeschaut. Die ersten paar Male hatte ich Angst, aber ich konnte nie aufwachen und als ich in dem "Traum" darum gekämpft hatte aufzuwachen, da mir irgendwie klar war, es muss sich um ein Traum handeln - also kann man auch aufwachen - lag diese Gestalt hinter mir in meinem Bett, ganz eng an mich gelehnt und hat einen Arm und ein Bein so um mich geschlungen oder geklammert, dass mir die Luft weggeblieben ist. Je mehr ich versuchte Luft zu holen, um so weniger ging es und jedesmal, kurz bevor ich meinte zu ersticken, war alles weg.
So weit so gut,... die "Träume" waren irgendwann weg, ohne, dass ich dem weiter Beachtung geschenkt hatte.
Dann kam ein oder zwei Jahre später, ich war knapp 10 Jahre alt, dass meine Oma verstorben ist und ich öfter von ihr geträumt habe, ebenfalls kurz darauf meine Tante. Das waren aber schöne Träume, die denke ich der "Verarbeitung" gedient haben... sie legten sich leider im Laufe der Zeit.
Jetzt war es vor knapp einem viertel Jahr so, dass sich Träume mit meiner toten Oma und meiner Tante (andere Verwandte seltamer Weise nicht z.B. andere Oma oder Patentante die auch verblichen sind) wieder häufen. Leider nicht mehr lockere Unterhaltungen, sondern so, dass sie sich schon mit ihren Ratschlägen aufdrängen oder manchmal, zusammen über mich diskutieren als ob ich gar nicht dabei wäre. Wir sitzen meistens in einer dunklen Höhle, in der ein Feuer brennt oder Fackeln an der Wand.
Mitunter sind zwischenzeitlich aber auch fremde Tote dabei. Ich habe immer das Gefühl, sie "wollen" etwas von mir und ich schiebe sie in diesen Träumen aber zur Seite um Zeit für meine Oma und/oder meine Tante zu haben.
Dann war das, was mich jetzt eigentlich so verwirrt hat, dass ich zur Zeit Physiotherapie wegen einer Schulterverletzung bekomme mit Fango, wo man sich ja herrlich in einen Dämmerzustand bringen kann.Gestern lag ich also auf dieser Liege und bin durch die Wärme weggedämmert, anders also sonst. Also nicht in einen Halbschlaf. Hat sich irgendwie anders angefühlt. Ich konnte mich auf einmal selbst sehen aus verschiedenen Blickwinkeln und bin irgendwie (auch visuell) aus meinem Körper "rausgeschlupft". War eigentlich ganz interessant. Ich hab die wärme von den einfallenden Sonnenstrahlen durch das Fenster gespürt und bin auch kurz ans Fenster, hab den Vorhang zur Seite geschoben und rausgeschaut. Es war sehr befreiend und alles hat sich leicht und sorglos angefühlt. Bis ich auf einmal feststellte, dass dieser "Schattenmann" in der Ecke stand und mich angeschaut hat. Daneben stand meine Oma und hat mich ausdruckslos aungeschaut, die Arme verschränkt vor dem Körper. Vom Gefühl her blieb mir erst mal die Luft weg und ich hab überlegt was ich machen soll, als auf einmal immer mehr Tote in dem Raum erschienen sind. Manche haben sich unterhalten, so, dass ich aber ausser gemurmel nichts verstehen konnte. Ich bin neben meinem Kopf stehen geblieben und hab versucht wieder "reinzukommen" was nicht funktioniert hat. Plötzlich bin ich über mir geschwebt als meine Tante, die auch anwesend war, auf mich zugegangen ist. Und dann war ich wieder "drin" und bin "aufgewacht".
Jetzt bin ich etwas verwirrt. Erst mal über die Frage, war das ein Traum oder nicht? Dann frage ich mich, wie das Schattending und Tote in Zusammenhang kommen. Kann das überhaupt etwas aussagen?
Über ein bisschen Googlen über Traumdeutung bin ich leider nicht zufriedenstellend weiter gekommen. Aber was ist zufriedenstellend überhaupt? Gibt es überhaupt jemand, der mir da weiterhelfen kann oder bleibt da letztlich nur die Eigeninterpretation?
Ich verbleibe mal mit fragenden Grüssen
Jasmina