|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.01.2007
Ort: 91126 Schwabach
Beiträge: 8
|
Als noch nicht schulpflichtiges Kind war es für mich schon ganz alltäglich, nachts ganze Menschenansammlungen in meinem Kinderzimmer zu haben, die oft auch ganz dicht an
meinem Bettchen standen und mich anstarrten. Heute weiß ich, dass Menschen die gestorben sind, nur ihren Körper verlassen und dann entweder hier bleiben (im Kreis ihrer
Familien) und erdgebunden sind oder gleich ins Licht gehen. Die erdgebundenen Seelen wissen oft gar nicht, dass sie schon tot sind. Sie nehmen oft auch am Familienleben teil,
nur redet selten einer mit Ihnen und keiner hört ihnen mehr zu, wenn sie uns was mitteilen wollen. Ich erkenne diese Erdgebundenen daran, dass sie in der Gestalt oder mit der
geistigen Einstellung auftauchen, in der sie den Körper verlassen haben.
Diese Seelen suchen sich oft lebende Menschen, von denen sie spüren oder wissen, dass diese empfänglich sind, für Informationen in jeglicher Form oder weil sie dort Hilfe
suchen. Du wirst Dich fragen, wie kann jemand, der "so weit" ist, genau bei Dir Hilfe suchen. Wenn ein Mensch gestoren ist, dann verlässt er nur seinen Körper. Wenn er sich
nicht dadurch weiter-"entwickelt", indem er ins Licht geht, dann bleibt er hier und behält all sein Wissen, seine Gewohnheiten und ist nicht viel weiter als in seinem Körper,
nur dass er jetzt keinen mehr hat und von dem eben in seiner Bewegung nicht mehr behindert wird. Sie sind oft ganz hilflos, weil sie nicht wissen, was mit ihnen geschehen ist
und weil keiner mehr auf sie reagiert. UNd dann suchen sie Hilfe, bei Menschen, die fähig sind, einen Kontakt herzustellen oder wenigstens auf dem Weg dazu sind.
Was ist also schrecklich daran ? Was ist schrecklich daran, dass jemand zu Dir kommt (ob im Traum, in einer hellsichtigen Wahrnehmung oder per Telefon oder persönlich - dann
aber in noch inkarnierter Form) ? Schrecklich ist nur, hilflos zu sein. Blöderweise seid ihr nun beide hilflos, Du als die Besuchte und diese, als Hilfesuchende.
Vermutlich ist es nicht unsere Aufgabe, jedem helfen zu können, der bei uns Hilfe sucht. Selbst wenn wir mal ein medizinisches Buch in der Hand hatten, können wir unserem
Nachbarn noch nicht mit einer perfekten Blinddarmoperation helfen, falls wir überhaupt herausfinden könnten, dass dies die richtige Lösung wäre.
Aber wir könnten ihn zum Arzt
schicken oder ins Krankenhaus begleiten.
Bei diesen Seelen, die uns immer wieder mal besuchen können, ist es genauso. Wir wissen nicht, was sie auf der Erde hält und ob sie glauben, noch viel erledigen zu müssen oder
wollen. Aber wir könnten unseren Schutzengel bitten, dass er mit den Schutzengeln der Besucher kontakt aufnimmt und sich dann um die kümmert, damit sie ihren Weg finden. Wir
können ihnen Licht schicken und Liebe, direkt als Lichttrahl aus unserem Herzzentrum. Die Energie der bedingungslosen Liebe ist eine sehr wirksame Methode, um auch Angst
aufzulösen. Das funktioniert genauso, wie Licht die Dunkelheit auflöst. Die Dunkelheit verschwindet dann ganz einfach und keiner fragt sich, wie das geht und warum. Mit der
Angst und der bedingungslosen Liebe ist das genauso. Dann verschwindet auch die Dunkelheit für diese "Besucher" und ohne Angst lässt sich der Weg auch einfacher finden.
Träume und Traumsymbole können oft nur von der Person gedeutet und verstanden werden, die den Traum träumt, denn diese Bilder und Formen enspringen aus unserer Gefühlswelt und
die hat mit dem Verstand nix gemeinsam. Wir müssen also fühlen lernen, um das begreifen zu können. Wenn in meinem Traum die Alarmanlage zu hören wäre, dann wüsste ich
beispielsweise, dass ich jetzt schnell handeln muss, weil Gefahr im Verzug ist, da sonst etwas passiert, was mir dann nicht gefällt oder mir Schaden zufügen könnte. Würden mir
in meinem Traum tatsächlich "Geister" in Form von "bekannten Gestalten aus den TV-Serien" erscheinen, bevor die Alarmanlage klingelt, dann müsste ich mich wohl mit dem
Gedanken befassen, dass in viel zu viel unnütze Zeit verplempere, mir ständig irgendwelchen Serien-Schrott im TV reinzuziehen, der mir weder nützt, sondern höchstens davor
abhält, dass ich wirklich Wichtigeres erledige. Der Verstand (Vater) weiß das, schaut auch mal hin, aber dann kommt er nicht mehr... Das könnte bedeuten, dass keine "not
-"wendige Handlung erfolgt, die bemerkbar ist...
...und nun zu den Geräuschen: Geräusche sind es doch, die einen auf etwas aufmerksam machen oder bei denen man aufwacht. Wenn bei Dir ein Reifen rumpelt und blöde Geräusche
macht, dann kannst nicht einfach weiterfahren, sondern musst wenigstens anhalten, nachsehen und gegebenenfalls den Reifen wechseln, oder ?
...aber das scheint bei Dir nicht zu passieren. Deswegen meldet sich schon Dein Unterbewusstsein im Traum und will Dich warnen.
Richtige Horrirträume entstehen oft dann, weil unsere Psyche weder Horrorfilme noch Horrorgeschichten in Buchform verarbeiten kann und so ziehen wir auch im Traum ebensolche
Bilder an, um uns auf "ungefährliche" Art und Weise damit auseinanderzusetzen und wachen dann nach einer fürchterlich anstrengenden Nacht total gerädert und überhaupt nicht
erholt und vor allem schweißgebadet auf. Ein alter Spruch sagt: "Das was Du denkst und fühlst bringst Du in Form ! Du bist da, wo Dein Gedanke weilt. "
Also ändere Deine Gedanken und tu besser das, was Du wirklich tun solltest und was Dir gut tut !
|