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15.09.2009, 15:42
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #1 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen...
Hallo zusammen 
muß dringend wieder einen Traum erzählen, der mich letzte Nacht sehr aufgewühlt hat und der ziemlich ergreifend für mich war.
Ich ging eine mir bekannte Straße entlang und da wo in der Realität eine Schule ist, war im Traum irgendwie ein Institut oder ne Firma und davor warteten viele Hunde auf ihre Besitzer, ein Mann hatte auf die Hunde wohl aufgepasst und als die Hundebesitzer Feierabend hatten, lies er die Hunde von deren Leinen los und jeder Hund lief zu seinem Besitzer, ich merkte schnell, daß es hier um Blindenhunde ging, denn man konnte eindeutig sehen, daß die Menschen sich erst sicher fühlten, wenn ihr jeweiliger Hund an deren Seite war ...
Ich beobachtete dies einen kurzen Moment und plötzlich kam jemand auf mich zu und sagte: hier..du bekommst auch einen Hund, pass gut auf ihn auf und brauchst keine Angst haben.
Da ich in der Realität aber Berührungsängste habe mit Tieren allgemein, ging es mir zunächst im Traum auch nicht viel besser, und ich wußte gar nicht wie ich den Hund nehmen sollte, denn ich sah erst gar keine richtige Leine, nur ein Halsband, und sagte dann zu demjenigen der mir den Hund brachte, wäre etwas umständlich mich dann dauernd so vornüber zu beugen ; aber dann sah ich eine Leine, nur diese war irgendwie so verwickelt an seinem Hinterbein, daß ich etwas Mühe hatte, die Leine so zu entwickeln, daß ich gut mit ihm hätte gehen können.
Ich merkte gar nicht, daß ich an einem Bordsteinrand stand und als ich dabei war dem Hund die Leine zu entwirren, "rutschte" er so ein bisschen die Bordsteinkante runter und lag also für einen Moment etwas auf dem Straßenrand und halb auf dem Bürgersteig... so schnell konnte ich gar nicht reagieren und ehe ich ihn dort wegnehmen oder wegtragen konnte, kam ein Auto (ein Bulli oder so...das erwähne ich nur weil es eben kein kleiner PKW war), obwohl alles wahnsinnig schnell ging konnte ich erkennen, das der Fahrer ein Mann war und er war fröhlich am erzählen und die Beifahrerin war eine junge Frau, sie lachte.
Beide merkten scheinbar gar nicht daß der Hund dort lag und das obwohl er eigentlich gar nicht zu übersehen war, und plötzlich fuhren sie einfach über die linke Körperhälfte des Hundes, besonders aber über die linke Schulter und die Vorderpfote. Das schlimme war, es kam mir fast wie in Zeitlupe vor, bis das Auto endlich weg war 
Ich konnte gar nicht so schnell realisieren, mir ging so viel im Kopf herum, ich hab geheult, bin hinter dem Auto hergerannt und hab nur laut geschrien: sie könnten doch echt nicht so rücksichtslos sein und einfach weiterfahren als wenn nichts wäre, ob sie denn gar nicht gemerkt hätten, daß sie einen Hund angefahren haben etc.
Sie fuhren einfach weiter, hatten mich gar nicht beachtet, als ich ihnen nachschrie.
Ich habe mich dann aber blitzschnell wieder zunächst auf den Hund besonnen und konnte meine Tränen nicht stoppen, denn ich fühlte mich innerlich zerrissen und unendlich traurig, daß ich die wenigen Minuten die ich erst den Hund hatte diesen Unfall aussetzte.
Ich konnte zwar ja nicht wirklich etwas dafür , es waren eben unglückliche Umstände die dazu führten, aber ich versuchte zu retten
das merkwürdige war, der Hund hatte noch nicht mal gejault als es passierte, er war ganz still und sah mich nur an, als wolle er sagen: es wird wieder werden und auch wenn ich verletzt bin, ich brauch dich einfach, kümmere dich um mich..
Dann war noch eine Sache sehr merkwürdig, der Hund war komischerweise nicht ständig in Gestalt eines echten Hundes, sondern (jetzt bitte nicht lachen) teilweise war er ein großer Plüschhund, dem dies wiederfahren ist, ich nahm ihn auf meinen Arm und trug ihn fürsorglich und mußte fast ein bisschen beruhigt lächeln, denn er erinnerte mich an den Plüschhund meines Bruders, den er als Kind hatte, der auch jetzt noch existiert 
Es war ziemlich verwirrend, mal war der Hund auf meinem Arm echt und mal eben dieser Plüschhund und in beiden Fällen auch problemlos zu tragen stundenlang auf meinem Arm.
Ich wollte es dennoch nicht damit auf sich beruhen lassen, sondern hatte ja noch mitgekriegt, daß der Fahrer ganz in der Nähe angehalten hatte, wo sie so was wie eine Art Fotoshooting hatten die Frau und der Mann, jedenfalls bin ich mit dem Hund auf dem Arm dorthin und sie bemerkten mich zunächst wieder nicht( oder wollten es nicht merken) und dann hab ich über die Frau versucht das Gespräch zu finden; der Mann kam dann auch dazu und wollte wissen was ich denn dort wolle und tat ahnungslos was die Hundegeschichte betrifft.
Ich versuchte ruhig zu bleiben und dennoch für den Hund zu "kämpfen" und sagte: es wäre ja wohl das mindeste, wenn er mir sein Handy geben würde, damit ich jemanden anrufen könne, der uns hilft und der Hund ärztlich versorgt würde.
Das Handy gab er mir zwar, aber trotzdem lies ihn das alles recht kalt und er wollte wohl schnell weiterarbeiten und mich so schnell es geht wieder loswerden.
Ich weiß noch, daß wir vorher in einem kleinen Raum plötzlich waren und ich ein Telefonbuch fand und ich am überlegen war, ob ich meine ehemalige Familienhelferin anrufen solle, oder wie ich Hilfe für den Hund holen soll, ich stand irgendwie voll unter Zeitdruck, denn konnte gar nicht in Ruhe überlegen und dann sollte ich aus diesem Raum auch schon wieder raus.
Hatte die ganze Zeit den Hund auf meinem Arm, obwohl er verletzt war, schien er sich zumindest bei mir wohl zu fühlen.
dann bin ich aufgewacht und mir war schwindelig und ich hab geheult und konnte auch danach nicht mehr schlafen, mir ging es ständig durch den Kopf.
Ich fühlte mich ziemlich schuldig, denn ich sollte ja auf den Hund aufpassen und hätte gerne noch geträumt, ob es denn so was wie ein "happy End" gegeben hat, ob der Hund wieder richtig gesund war etc.
würde mich freuen wenn euch etwas zu meinem Traum einfällt, was ihr so darüber denkt.
lg.
dreamlight
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16.09.2009, 23:10
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #2 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Hallo dreamlight,
Ja ... ergreifend ... und tragisch... dieser Traum.
muß dringend wieder einen Traum erzählen, der mich letzte Nacht sehr aufgewühlt hat und der ziemlich ergreifend für mich war.
Ich ging eine mir bekannte Straße entlang und da wo in der Realität eine Schule ist, war im Traum irgendwie ein Institut oder ne Firma Im Gegensatz zur Schule, in der man fürs Leben lernt, gehts es in einem Institut darum, zu forschen und/oder das Gelernte anzuwenden und umzusetzen. Nicht das Lernen von Theorie ist jetzt wichtig, sondern die Ausübung der Praxis, das Abwägen und Prüfen, ob das Gelernte funktioniert.
und davor warteten viele Hunde auf ihre Besitzer, ein Mann hatte auf die Hunde wohl aufgepasst und als die Hundebesitzer Feierabend hatten, lies er die Hunde von deren Leinen los und jeder Hund lief zu seinem Besitzer, ich merkte schnell, daß es hier um Blindenhunde ging, denn man konnte eindeutig sehen, daß die Menschen sich erst sicher fühlten, wenn ihr jeweiliger Hund an deren Seite war ...
Ich beobachtete dies einen kurzen Moment und plötzlich kam jemand auf mich zu und sagte: hier..du bekommst auch einen Hund, pass gut auf ihn auf und brauchst keine Angst haben. Du bekommst einen Blindenhund. Dieser macht aber nur Sinn, wenn sein Besitzer blind ist.
Blind sein im übertragenen Sinn: Du bist dir gewisse Dinge bewusst, willst sie dir aber nicht eingestehen und nutzst sie nicht in der Weise, wie die Situation es erfordert. Willst die volle Verantwortung für dich und dein Leben nicht tragen, erkennst weder die Gefahren, noch die Chancen. Es ist ein Kreislauf entstanden, der dich gefangen hält, ein seelisches Dilemma, ohne sichtbaren Ausweg.
Der Blindenhund stellt die Hilfe an sich dar. Blindenhunde werden dazu trainiert, um blinde Menschen meisterhaft zu führen. Diese Funktion hat er auch in deinem Traum, er soll dich führen, dir Dinge vor Augen führen, die du nicht siehst.
Da ich in der Realität aber Berührungsängste habe mit Tieren allgemein, ging es mir zunächst im Traum auch nicht viel besser, und ich wußte gar nicht wie ich den Hund nehmen sollte, denn ich sah erst gar keine richtige Leine, nur ein Halsband, und sagte dann zu demjenigen der mir den Hund brachte, wäre etwas umständlich mich dann dauernd so vornüber zu beugen ; aber dann sah ich eine Leine, nur diese war irgendwie so verwickelt an seinem Hinterbein, daß ich etwas Mühe hatte, die Leine so zu entwickeln, daß ich gut mit ihm hätte gehen können. Dass du mit dem Blindenhund nicht umzugehen weisst, zeigt, dass du dich sehr schwer tust, Hilfe anzunehmen.
Schau dir nochmal diese Traumepisode an. Wenn man es rational betrachtet, wäre es ein Leichtes, die Leine zu entwirren. Der Traum macht ein riesen Ding daraus, er macht aus einer Mücke einen Elefanten.
Träume übertreiben gerne, diese Episode zeigt aber schön, wie schwierig es für dich ist, Hilfe anzunehmen. Du kommst damit nicht zurecht, es überfordert dich nahezu.
Ich merkte gar nicht, daß ich an einem Bordsteinrand stand und als ich dabei war dem Hund die Leine zu entwirren, "rutschte" er so ein bisschen die Bordsteinkante runter und lag also für einen Moment etwas auf dem Straßenrand und halb auf dem Bürgersteig... so schnell konnte ich gar nicht reagieren und ehe ich ihn dort wegnehmen oder wegtragen konnte, Übersetzt würde das bedeuten: Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.
Du bist mit diesem Entwirren so beschäftigt, dass du die Situation als Ganzes nicht wahrnimmst, die Gefahr nicht erkennst.
kam ein Auto (ein Bulli oder so...das erwähne ich nur weil es eben kein kleiner PKW war), obwohl alles wahnsinnig schnell ging konnte ich erkennen, das der Fahrer ein Mann war und er war fröhlich am erzählen und die Beifahrerin war eine junge Frau, sie lachte.
Beide merkten scheinbar gar nicht daß der Hund dort lag und das obwohl er eigentlich gar nicht zu übersehen war, und plötzlich fuhren sie einfach über die linke Körperhälfte des Hundes, besonders aber über die linke Schulter und die Vorderpfote. Das schlimme war, es kam mir fast wie in Zeitlupe vor, bis das Auto endlich weg war Damit deutet der Traum wieder deine Blindheit und der Mangel an Verantwortung dir gegenüber an. Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf den Verkehr und auf die Strasse konzentrieren. Die beiden Personen wiederspiegeln dein Verhalten, du konzentrierst dich nicht auf die wichtigen Dinge, du übersiehst sie und verletzt im Endeffekt dich selber und die Personen, die dir beistehen möchten.
Ich konnte gar nicht so schnell realisieren, mir ging so viel im Kopf herum, ich hab geheult, bin hinter dem Auto hergerannt und hab nur laut geschrien: sie könnten doch echt nicht so rücksichtslos sein und einfach weiterfahren als wenn nichts wäre, ob sie denn gar nicht gemerkt hätten, daß sie einen Hund angefahren haben etc.
Sie fuhren einfach weiter, hatten mich gar nicht beachtet, als ich ihnen nachschrie. Du warst für den Hund verantwortlich, und da gehört es dazu, aufzupassen, dass er nicht auf die Strasse gerät. Dass das lebensgefährlich ist, weiss jedes Kind. Die beiden Personen im Auto sind Anteile von dir selber, Anteile die rücksichtslos handeln, und nicht sehen wollen, was sie damit anrichten.
Ich habe mich dann aber blitzschnell wieder zunächst auf den Hund besonnen und konnte meine Tränen nicht stoppen, denn ich fühlte mich innerlich zerrissen und unendlich traurig, daß ich die wenigen Minuten die ich erst den Hund hatte diesen Unfall aussetzte.
Ich konnte zwar ja nicht wirklich etwas dafür , es waren eben unglückliche Umstände die dazu führten, aber ich versuchte zu retten Genau. Du kannst nichts dafür, du bist Opfer der Umstände, es ist halt alles blöd gelaufen. Du wolltest den Hund ja gar nicht, und dass die blöde Leine verwickelt ist, und der Hund durch das Entwirren auf die Stasse gerät, ist nicht deine Schuld.
Geht's noch?!
Das Leben ist Schuld an deinen Umständen? Andere tragen die Verantwortung dafür, dass es dir nicht gut geht?
Wie schön und wie einfach, eine solche Opferrolle. Da lässt es sich gut mit leben. Immer schön alle Verantwortung abgeben!
Blöd nur, dass genau diese Denkweise keine Probleme lösen kann...
das merkwürdige war, der Hund hatte noch nicht mal gejault als es passierte, er war ganz still und sah mich nur an, als wolle er sagen: es wird wieder werden und auch wenn ich verletzt bin, ich brauch dich einfach, kümmere dich um mich.. Vielleicht solltest du mal damit anfangen, dich um dich zu kümmern.
Dann war noch eine Sache sehr merkwürdig, der Hund war komischerweise nicht ständig in Gestalt eines echten Hundes, sondern (jetzt bitte nicht lachen) teilweise war er ein großer Plüschhund, dem dies wiederfahren ist, ich nahm ihn auf meinen Arm und trug ihn fürsorglich und mußte fast ein bisschen beruhigt lächeln, denn er erinnerte mich an den Plüschhund meines Bruders, den er als Kind hatte, der auch jetzt noch existiert 
Es war ziemlich verwirrend, mal war der Hund auf meinem Arm echt und mal eben dieser Plüschhund und in beiden Fällen auch problemlos zu tragen stundenlang auf meinem Arm. Der Plüschhund macht deinen Mangel an Ernsthaftigkeit deutlich, er scheint den ernst der Lage abzuschwächen, zeigt womöglich die Naivität eines Kindes.
Aber für ein Kind ist ein Plüschhund lebendig, er hat Gefühle, und fühlt Schmerzen, wie ein richtiges Tier. Genau hinsehen, wird hier von dir gefordert: Wie echt, wie ernst ist die Lage wirklich?!
Ich wollte es dennoch nicht damit auf sich beruhen lassen, sondern hatte ja noch mitgekriegt, daß der Fahrer ganz in der Nähe angehalten hatte, wo sie so was wie eine Art Fotoshooting hatten die Frau und der Mann, jedenfalls bin ich mit dem Hund auf dem Arm dorthin und sie bemerkten mich zunächst wieder nicht( oder wollten es nicht merken) und dann hab ich über die Frau versucht das Gespräch zu finden; der Mann kam dann auch dazu und wollte wissen was ich denn dort wolle und tat ahnungslos was die Hundegeschichte betrifft. Langsam kommt doch noch ein Verantwortungsgefühl zum Vorschein, indem du die beiden Übeltäter zur Rede stellst, stellst du dich selber zur Rede.
Ich versuchte ruhig zu bleiben und dennoch für den Hund zu "kämpfen" und sagte: es wäre ja wohl das mindeste, wenn er mir sein Handy geben würde, damit ich jemanden anrufen könne, der uns hilft und der Hund ärztlich versorgt würde.
Das Handy gab er mir zwar, aber trotzdem lies ihn das alles recht kalt und er wollte wohl schnell weiterarbeiten und mich so schnell es geht wieder loswerden.
Ich weiß noch, daß wir vorher in einem kleinen Raum plötzlich waren und ich ein Telefonbuch fand und ich am überlegen war, ob ich meine ehemalige Familienhelferin anrufen solle, oder wie ich Hilfe für den Hund holen soll, ich stand irgendwie voll unter Zeitdruck, denn konnte gar nicht in Ruhe überlegen und dann sollte ich aus diesem Raum auch schon wieder raus. Eine Familienhelferin?
Der Hund ist verletzt, er wurde überfahren! Er braucht einen Arzt!
Fehleinschätzung der Situation, im Traum, wie im richtigen Leben. Du nimmst die Sache einfach nicht ernst.
Hatte die ganze Zeit den Hund auf meinem Arm, obwohl er verletzt war, schien er sich zumindest bei mir wohl zu fühlen. Der Hund fühlt sich wohl, obwohl er verletzt ist?
Wenn man überfahren wird, fühlt man sich alles andere als wohl! Schmerzen, Angst, das ganze Programm. Das ist Realität!
Das Wohlfühlen ist Täuschung, Selbsttäuschung... du kannst dir wunderbar was vormachen.
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16.09.2009, 23:12
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #3 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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dann bin ich aufgewacht und mir war schwindelig und ich hab geheult und konnte auch danach nicht mehr schlafen, mir ging es ständig durch den Kopf.
Ich fühlte mich ziemlich schuldig, denn ich sollte ja auf den Hund aufpassen und hätte gerne noch geträumt, ob es denn so was wie ein "happy End" gegeben hat, ob der Hund wieder richtig gesund war etc.
Ob es ein Happy End gibt?
Das hängt von dir ab... und wahrscheinlich hat der Traum das Ende auch offengelassen, weil es nicht feststeht, weil du ganz allein es formen kannst.
Toll, nicht?
Es bedingt aber, dass du Verantwortung für dich und für dein Leben übernimmst, dass du aufhörst, dir etwas vorzumachen, dass du erkennst, dass nur du etwas ändern kannst, dass es ganz alleine Sache ist, dein Leben in die richtige Richtung zu lenken. Du musst dich um dich selber kümmern. Es sind keine Umstände und keine anderen Menschen Schuld, an deiner Lage. Es liegt an dir, eine Änderung herbeizuführen, nur an dir! Und vielleicht wäre es an der Zeit, Hilfe zuzulassen. Ja, nicht ganz sanfte Worte. Aber es liegt mir nicht, mit Wattebäuschchen um mich zu werfen, wenn ich sehe, wie Leute sich selber kaputt machen und es sich nicht eingestehen wollen.
Liebe Grüsse
kuma
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17.09.2009, 15:36
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #4 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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Hallo Kuma;
puh...das war ja ne ganz schön deutliche Ansage und wenn es auch nicht unbedingt der "Wattebäuschchen" bedarf, so hätte es dennoch etwas feinfühliger an Worten sein, aber ich kenne das schon aus meinem Bekanntenkreis, daß manche Menschen einfach meinen, wenn sie besonders deutliche Ansagen machen, dann kämen die Worte eher beim Gegenüber an als wenn man es auf die Wattebäuschchentour macht.
Mag ja in einigen Fällen auch angebracht sein, wenn die sanfte Tour nicht mehr greift, aber du kennst mich nicht und unterstellst mir teilweise Dinge, die du nicht beurteilen kannst, denn zB. Verantwortung kann ich ganz gut übernehmen und schiebe diese nicht immer ab, so wie du es beschreibst.
Trotzallem nehme ich wieder einiges aus den Worten deiner Deutung mit (hast ja mit einigen Details recht)und es hat mir , gebe ich zu, natürlich auch vieles wieder mal verdeutlicht, aber eins wäre real absolut Nie passiert, und zwar, daß ich so leichtgläubig bin und denke, daß der Hund sich trotz überfahren werdens und Schmerzen etc. sich bei mir auf dem Arm wohlfühlte... das war im Traum und du glaubst doch wohl nicht, daß ich wirklich so naiv bin;(
Ist mir doch auch klar, daß der Hund keine Purzelbäume vor Freude schlägt, wenn er gerade überfahren wurde etc.
wie auch immer, fest steht, daß ich mit der Art wie du manches rüberbringst einfach nicht so kann, auch wenn du mit deinen Deutungen oft richtig liegst und es oft hilfreich ist(ich kann meine Träume noch nicht selbst so gut entschlüsseln);
Grüße
dreamlight
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17.09.2009, 18:42
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #5 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Liebe dreamlight,
Ich hätte wohl dazuschreiben müssen, dass diese Deutung eine Interpretation meinerseits ist, und damit nicht der absoluten Wahrheit entsprechen muss. Ich erhebe nicht den Anspruch auf die allgemein gültige Richtigkeit meiner Deutung. Ich schreibe, was ich aus einem Traum herauslesen kann, inwieweit dies zutrifft kann nur der Träumer allein entscheiden. Es mag sich so anhören, als wäre die Deutung absolut, das liegt am Schreibstil, der zum besseren Verständnis und Lesefluss beiträgt, aber nicht an der Tatsache selber.
Stimmt, ich hätte einige Dinge feinfühliger schreiben können und möglichweise tue ich es nächstes Mal. Auch ich bin nur ein Mensch, und auch ich lerne.
Es war nicht meine Absicht, dich anzugreifen, oder dir gar Dinge zu unterstellen, darum geht es nicht, denn meine Worte sind nicht böse gemeint. Wenn ich mir Zeit nehmen, jemandem einen Traum zu deuten, dann tue ich das, weil ich demjenigen Hilfestellungen bieten will, die Sprache seines Unterbewusstsein zu verstehen und wichtige Informationen über sich selber und sein Verhalten zu erfahren.
Bei der Arbeit mit Träumen geht es darum, sich mit sich selber auseinander zu setzen, sich zu reflektieren. Das ist nicht immer nur toll, das kann ganz schon heftig und auch schmerzhaft sein. Ich deute Träume anderer, weil ich die Hoffnung habe, das diese etwas über sich erfahren können und sich besser verstehen lernen. Hätte ich diese Hoffnung nicht, würde ich nicht meine Zeit dafür investieren.
Auch wenn meine Worte nicht immer dem entsprechen, was gerne gehört werden möchte, so sind sie weder gekünstelt, noch schöngeredet, sie sind einfach nur ehrlich. Sie können angenommen werden, oder auch nicht, das kann jeder für sich selber entscheiden. Auch wenn einige Dinge nicht stimmen mögen, die ich deute, so setzt sich der Träumer dennoch, oder gerade deswegen mit diesen Dingen auseinander, und das ist mit ein Punkt, wieso eine Deutung hilfreich sein kann.
Zitat:
Zitat von dreamlight
...aber eins wäre real absolut Nie passiert, und zwar, daß ich so leichtgläubig bin und denke, daß der Hund sich trotz überfahren werdens und Schmerzen etc. sich bei mir auf dem Arm wohlfühlte... das war im Traum und du glaubst doch wohl nicht, daß ich wirklich so naiv bin;(
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Nein, ich glaube nicht, dass du naiv bist. Das habe ich so auch gar nicht geschrieben. Ich glaube, dass du ein sehr wertvoller Mensch bist, der sich momentan im Kreise dreht und den Ausweg nicht findet.
Mir scheint, du machst dir was vor, siehst nicht, dass es eine Änderung der Sicht- und Denkweise deinerseits bedarf, um diesen Kreis zu durchbrechen.
Du trägst viel Potential in dir, welches aber verkümmert, solange du nicht davon gebrauch machst.
Vielleicht magst du mal (auch wenn nur für kurze Zeit) innehalten und die Dinge von einer anderen Seite her betrachten.
Pflege den Hund gesund, und somit dich. Dass du alles, was dazu nötig ist, in dir trägst, daran besteht keinen Zweifel.
Ich wünsche dir nichts sehnlicher als ein Happy End.
Herzliche Grüsse
kuma
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17.09.2009, 21:57
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #6 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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Hallo Kuma,
nö, du hättest es nicht dazu schreiben müssen, daß die Deutungen deine eigene Interpretation ist und deine eigene Sichtweise, das war und ist mir stets bewußt, auch bei jedem anderen, der mir auf meine Träume mit seinen Deutungen antwortet.
Es mag vielleicht öfter so wirken, als wenn ich an eurer Hilfestellung nur oberflächlich interessiert bin, aber in Wirklichkeit ist es so, daß ich mir die Antworten zu Herzen nehme und wirklich bemüht bin, liebgemeinte Ratschläge dann auch umzusetzen, mal in mich gehen und das "Hundchen" aufpäppeln und es genesen lassen.
Wie sagte vor paar Tagen eine langjährige Bekannte zu mir: manchmal gibt es Zeiten, da kann man sich noch so sehr abstrampeln (auch wenn einem viele Dinge durchaus bewußt sind); aber da geht dann eben nix mit verändern, da muß man einfach die Zeit für sich "arbeiten lassen", dann ergeben sich manchmal automatisch andere kleine Veränderungen und somit auch andere Sichtweisen.
Gut, soll jetzt nicht wieder heißen, daß ich mich gemütlich im Sessel zurücklehne und mir denke ach, lass mal die anderen machen... nee, nee
ich bleib am Ball, aber werde erstmal die Prioritäten neu ordnen und Dinge, die ich momentan wirklich nicht ändern kann, muß ich etwas ruhen lassen.
Ich habe schon viele deiner Deutungen hier im Forum gelesen und finde es auch jedesmal muß ich ehrlich sagen echt sehr interessant und aufschlußreich und man merkt daß du das nicht zwischen Tür und Angel machst, sondern dir viel Zeit dafür nimmst und es auch versuchst verständlich zu schreiben, zwar wie gesagt manchmal für meine Begriffe etwas "zu direkt", aber du hast es ja erklärt, daß du es nicht böse meinst und du mich nicht mit deinen Worten angreifen wolltest, und eines merkt man auch bei deinen Deutungen, daß du einem helfen willst 
liebe Grüße
dreamlight
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17.09.2009, 22:38
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ein Blindenhund und jede Menge Emotionen... Beitrag #7 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Hallo dreamlight,
Die Zeit für sich arbeiten lassen...
Ja, das ist schön gesagt, und deine Überlegungen und Vorhaben dazu finde ich passend.
Was sehr spannend an den Träumen ist, dass sie schnell auf Änderungen reagieren. Auch auf Situationen bezogen, die man nur ein kleines bisschen anders angeht, als bisher, und diesem Umstand keine grosse Bedeutung beimisst.
Oft macht dann erst der Traum deutlich, dass man einen Schritt vorwärts gekommen ist, auch wenn man das selber gar noch nicht registriert hat. So helfen einem die Träume zu überprüfen, wo man gerade steht.
Auf zu neuen, erfreulichen Träumen... 
Liebe Grüsse
kuma
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