Hallo Shari,
eine schöner Traum, der eher den Charakter einer Astralreise hat.
Bedenke bitte, dass meine Deutung nur ein Vorschlag ist und eine Anregung, den Traum selbst zu deuten mit evtl. neuen Informationen.
Deutung der Symbole:
Wald: hier sogar ein Zauberwald, weist auf den Anfang des Weges der persönlichen spirituellen Welt hin. In alter Zeit wurden Prüfungen und Einweihungen in Wäldern durchgeführt auf geheimen Lichtungen…
Kiefer: normalerweise ist der Wald ein Symbol der Weiblichkeit; ein Nadelwald hat aber eher männlichen Charakter, der Beständigkeit und Sicherheit vermittelt.
Mitten: weist in diesem Fall auf das Ziel eines Weges oder – weiter aufgefasst – auf das reale Selbst hin.
Riesige, große Lichtung: Beginn der Lichtthematik mit dem Wortspiel „Licht“ung – Ort des Lichts.
Licht: Lichtsymbolik ist sehr vielschichtig und hängt sehr von Deinen Erfahrungen und Einstellungen im religiösen, spirituellen und transzendentem Leben ab. Klarheit, Wahrheit, Selbsterkenntnis, Wissen, Zuversicht, Kreativität, Intuition, Einsicht…die Schau der Göttin in Dir…
Helle von oben: das Himmelslicht, das Licht der höheren Sphären, das Dich aus dem Alltag und Gewöhnlichem herauslösende, transformierende Licht.
Berg: auf den Bergen war früher der Sitz der Götter und die heiligen Zentren; vom frühmenschlichen Standpunkt aus gesehen waren die höchsten Berge auch der nächste mögliche Punkt zum Himmel, der vermuteten Wohnstadt der Götter;
Bergsee: der See mit seinem klaren Wasser symbolisiert, dass Du im Reinen mit Deinen Gedanken, Gefühlen, Ängsten bist und eine quasi geläuterte Stufe erreicht hast, in der Du aus der Ursubstanz, der materia prima, schöpfen kannst;
Kleine, versteckte Häuser: (hier kann ich nur raten im Kontext des Traumes) die kleinen Häuschen sind alles Möglichkeiten, in die Deine Seele inkarnieren kann. Sie sind versteckt, da noch nicht mit „Leben“ gefüllt und klein, da sie erst heranwachsen müssen, wenn Deine Seele sie ausgewählt hat;
Links: die passive, weibliche Seite, die eher mit der Vergangenheit zusammenhängt;
Riesiger Baumstamm: zeigt, wie man sich nach außen hin darstellt – hier also imposant; da der Baumstamm am Boden liegt und also „tot“ ist, verweist es auf den Übergang von irdischer Welt zu höheren Welten; er bildet hier quasi eine Brücke in die höheren Sphären;
Hinausragen: verweist ebenfalls auf die Verbindungsthematik zweier Welten;
Hinüberlaufen: die Schwelle in das neue Reich passieren, d.h. die irdischen Gefilde verlassen;
An sich herunter schauen: sich etwas abwertend betrachten, nicht mit sich zufrieden sein;
Nackt: Zeichen für das Selbstbild; sich frei zum Ausdruck bringen; Neubeginn,
Wiedergeburt;
Lichtspot: Thematik, um die es in diesem Traum geht;
Swarovski-Bikini: blendet hier Deine Weiblichkeit aus bzw. macht Dich androgyn – weder männlich noch weiblich;
Zusammenfassung:
Du besuchst im Traum in einer Art Astraleise den heiligen Ort, wo die Seelen sich entscheiden, ob, wann, wie sie wieder in einen Körper inkarnieren. Dass das mit einem Geschlechtswechsel von z.B. Frau zu Mann einhergehen kann, hat Dich hierhergeführt. Es gibt eine latente Unzufriedenheit mit Deiner Weiblichkeit, die Deinem sonstigen Wesen, das schon sehr weit auf der spirituellen Ebene fortgeschritten ist, widerspricht. Darauf verweist auch der Nadelwald am Anfang hin, dass hier die Thematik weiblich – männlich eine Rolle spielt. Im Realleben wäre der Traum vergleichbar mit einem Besuch einer Klinik zur Geschlechtsumwandlung, um sich über die Möglichkeiten zu informieren. Dieser kleine Makel tritt aber zurück hinter all dem, was Du erreichen kannst und sollte leicht behoben werden können. Es ist eine Art letzte Prüfung durch eine Problemstellung, die vor dem großen Ziel steht.
Viel Glück hierbei!
Namaste
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