Liebe Kuma

bin froh, daß doch "jemand" geantwortet hat , denn der Traum war für mich echt nicht so angenehm, aber wenn man dann teilweise die möglichen Erklärungen liest, erscheint es einem so "simple und logisch" und man denkt sich : okay, war wieder mal vom Trauminhalt heftiger als das was dahinter steckt. Vor lauter Angst bekommt man(besser gesagt ICH) eine Blockade nach der anderen und muß aufpassen, den Boden unter den Füßen nicht weggezogen zu bekommen, weil ich echt mich dann zu sehr reinsteigere.
okay, du fragtest nach meinen derzeitigen Baustellen; hm...weiß gar nicht wo ich anfangen sollte diese aufzulisten, jedenfalls an erster Stelle steht tatsächlich die ENERGIE/KRAFTLOSIGKEIT, weil ich ständig über meine Grenzen drüber hinausgehe, und ne zeitlang klappte es dank eurer Ratschläge ganz gut, daß ich mir jeden Tag kleine Tagesziele gesteckt habe, die ich erreichen wollte und leider kam dann wieder eine heftige Situation nach der anderen dazwischen, die man auch meist nicht auf die lange Bank schieben konnte, sondern wo sofortiges handeln angesagt war, und das alles zehrte wahnsinnig an meinen Nerven, endete in einem Depri-Zustand, könnte teilweise nur noch heulen, weil einfach alles zu viel wurde in den letzten Monaten.
Da war inhaltlich alles vertreten von den Problematiken her..., von Kämpfen um das Unerhaltsgeld für die Kiddies, allgemein materielle Sorgen (ist zwar heutzutage auch leider keine Seltenheit mehr und trotzdem schwacher Trost), dann schlafe ich seit etlichen Jahren schlecht und wenn ich dann schlafe, hab ich einen heftigen Traum nach dem anderen, so daß ich morgens früh schon völlig genervt bin; auch wenn in den Träumen vieles vielleicht entschlüsselt wird und es einen auch etwas weiterhelfen sollte, aber Fakt ist, momentan ist es alles zuviel.
Das Problem ist, ich muß die nächsten anstehenden "Kämpfe" angehen, mir bleibt kaum Zeit mich auszuruhen, denn es nützt ja nix wenn ich die Dinge schleifen lasse.
Nur, weißt du, es ist eben nicht so einfach, wenn man sich so energielos fühlt und dann stehen da mehrere Leute um dich herum und sagen:weiter..weiter..du kannst dich jetzt nicht ausruhen, die Dinge müssen erledigt werden etc.
Abends, wenn ich dann ganz alleine mal für mich mal bin, dann bin ich zwar ruhiger, aber für meine Interessen/Hobby u.a. absolut zu ko., könnte dann schon im sitzen einschlafen und das alles insgesamt gesehen macht mich wahnsinnig fertig.
Dazu kommt dann eben auch das was ich oben angesprochen hatte, mit dem Bein, daß durch diesen Eingriff letztes Jahr ein Hauptnerv so geschädigt wurde, daß ich natürlich verständlicherweise Angst habe, daß sich dieser tatsächlich nicht wieder regeneriert.
Aber mal abgesehen davon, es stimmt was du schreibst, ich habe momentan NULL Vertrauen zu mir noch in die Kräfte der Selbstheilung (ist paradox eigentlich, denn es ist ja schon einiges positives durch Selbstheilung geschehen, aber meistens hab ich es wohl unbewußt ablaufen lassen und immer dann wenn ich gar nicht so drauf fixiert gewesen bin auf die jeweilige gesundheiltiche "Sache", hat sich manches von alleine gebessert )
Nur momentan neige ich eben dazu, dieses aus den Augen zu verlieren und denke zu schwarz, ja vielleicht, geb es sogar zu, habe etwas zuviel Selbstmitleid mit mir und nerve damit.
Ich weiß, wenn man überwiegend mit einer negativen Ausstrahlung ins AUSSEN geht, kann man sich nicht wundern, wenn einem nicht positives entgegnet wird, aber obwohl ich dies weiß, schaffe ich es derzeit einfach absolut nicht zu vertrauen, habe immer das gefühl ich muß mich ganz besonders anstrengen um erstens dazuzugehören und weil ich es zweitens schon von klein auf leider gewohnt bin, daß ICH im Gegensatz zu den Anderen immer noch "ne Schippe drauftun muß" um wertgeschätzt zu werden ; und die Selbstliebe kann einen keiner beibringen, aber das ist ein Kapitel für sich und gehört jetzt hier nicht hin.
Deine Worte bestätigen wieder die derzeitige Situation, denn ich werde wirklich an meinem Vorankommen meines Weges behindert und ich möchte nichts lieber als mehr Zuversicht und Lebensfreude gewinnen, vorallem aber erstmal wieder Energie( wäre ja schon mal ganz angenehm wenn die Nächte vom schlafen her etwas erholsamer wären, wäre zumindest mal ein Anfang)
Es ist so schwer damit umzugehen mit den Träumen, manchmal beneide ich Bekannte, die ausgeruht morgens aufstehen und sich gar nicht groß an Träume errinnern. Und wenn es nur mal eine Traumerholungsauszeit gäbe, wäre schon mal supi.
Kuma, hab lieben Dank für deine Antwort, hat mir trotz meines pessimistischen Geschreibsels" geholfen und ich denk drüber nach.
liebe Grüße
dreamlight