Zitat:
Zitat von Suse
Hallo ihr Lieben!
Vielleicht habt ihr auch einen Tip für mich, was meinen Traum betrifft...?
Ich habe letzte Nacht geträumt, dass ich mit dem Auto meines Mannes losfahren wollte. Er saß neben mir. Es sprang zunächst nicht an. Er gab mir den Tip, an einem Knopf zu ziehen. Daraufhin funktionierte es. Ich mußte den Knopf aber festhalten. Das Auto wurde sehr schnell...die Sicht sehr verschwommen und ich konnte nicht richtig lenken. Dann war der Traum unterbrochen.
Gleich darauf war ich wieder mit dem Auto unterwegs. Ich fuhr alleine durch die Straße neben unserem Haus. Das Auto ging aus, als ich etwa unser Haus erreichte. Mein Nachbar winkte mir zu. Ich versuchte ein paarmal, das Auto anzulassen, ohne Erfolg. Ich zog wieder den besagten Knopf, das Auto sprang dann an. Der Traum war dann zu Ende....
Es war irgendwie verwirrend für mich. Ich habe mich sehr lange nicht mit Träumen beschäftigt. Dieser Traum ist aber sowas von präsent jetzt, dass er mich beschäftigt.
Kann mir jemand was dazu sagen?
Dankeschön....
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Liebe Suse,
das Auto bist du, du selbst fühlst dich sehr unsicher. Dein Mann erzählt dir, drücke diesen Knopf, und schon gerätst du in Bewegung, leider unkontrolliert schnell. Die Sicht sehr verschwommen, du erkennst deinen Weg nicht, weisst nicht worauf du zusteuerst.
Hier unterbricht dein Traum, ich deute ihn kurz so so, dass du versuchst cooler zu werden, die Kontrolle über dich selbst finden willst. Dein Mann sitzt neben dir zur rechten, zu deiner bewussten Seite, sagt dir ganz cool, mach mal dies. Schon kommst du in Bewegung.
Die schnelle Fahrt symbolisiert auch deine Oberflächlichkeit, die du kaum kontrolliert bekommst. Dieser Traumabschnitt will dir sagen, dass du dich für etwas bestimmtes Entscheiden sollst, du weist nicht ob links oder rechts, du weist nicht wohin du lenken sollst oder "kriegst nicht die Kurve", um dich zu entscheiden. Bitte halte dein Ziel klar vor Augen!
Dann fährst du alleine, (vergiss nicht, das Auto bist du!) du fährst aber nicht irgendwohin, nein, du fährst auf der Strasse wo dein/euer Haus steht. Das Auto ist dein mobiles Ich, wie du nach aussen hin auftrittst, wie du nach aussen hin wirkst, das Haus ist dein festes Ich, deine Grundzüge.
Die Strasse dein Lebensweg. Kurz bevor du wieder bei dir selbst bist, springt die Karre aus. Das bedeutet ein Innehalten. Du bist nicht vom Wege abgekommen, aber brauchst kurze Zeit zum überlegen, ob du in dein festes Ich zurückkehren willst. Da der Nachbar ( deine Frage für " was steht mir nahe) freundlich winkt, entscheidest du dich den Rat deines Mannes, den Knopf zu ziehen, zu befolgen und kehrst heim.
Ich tippe bei dir auf eine Verlockung, der du nicht abgeneigt bist, dir aber solche Angst einjagt, dass du letztlich die Finger davon lässt und beim "altbewährten" bleibst

Alles Liebe, Raldi