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Traumdeutung

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Alt 10.07.2009, 20:13   doppelgängerkind Beitrag #1 (permalink)
shinanai
grinsekatze
 
Benutzerbild von shinanai
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 07.06.2009
Alter: 27
Beiträge: 125
doppelgängerkind

hallo erst mal wieder an alle!

ich weiß, der titel ist ein bisschen unglücklich gewählt, aber ich hab nicht wirklich gewusst, wie ich es sonst betiteln soll. und es wird auch wieder etwas länger, sorry im vorraus ...

ich hab das heute nacht, nach einer recht tiefen meditation geträumt. es könnte was damit zu tun haben, muss aber nicht.

es fing damit an, dass ich autogefahren bin (nach hause, später nachmittag aber noch hell), mit meiner mutter auf dem beifahrer sitz und meiner (bald 4-jährigen) tochter hinten rechts auf dem kindersitz.

es braute sich gerade ein sturm zusammen und es fing dann auch an heftigst zu regnen. wir kamen an einem straßenstück vorbei, das auf der rechten seite eine dicke pipeline hatte und die war an der stelle aufgebrochen und zerteilt worde. innen waren dicke, fette stromkabel und der strom floss durch das wasser auf der straße. die pipe war durch einen aufprall von einem lastwagen gekappt worden. der lastwagen lag zu dem zeitpunkt dahinter auf der grünen wiese.

übrigens weder die straße, noch der fahrweg überhaupt existieren in real.

am horizont konnte man die schwarz-grauen gewitterwolken sehen und es kamen blitze runter. jedoch keine gewöhnlichen. man konnte selbst auf kilometer weite entfernung das brummen von elektrizität hören bevor der blitz einschlug. die blitze waren nicht mehr weiß, sondern bläulich (im traum sagte mir das, dass sie um ein vielfaches stärker als normale blitze waren).

das die straße wegen unfällen und verkehrs-chaos undurchfahrbar war, musste ich nen umweg über irgendwelche steinbrocken und ne wiese machen.

dann wechselt die szene. ich bin zu hause im wohnzimmer, am esstisch. draußen isses ruhig und es ist kein gewitter mehr. irgendwoher weiß ich auch, dass der himmel sternenklar ist. und ich bin mir dessen bewusst, dass es immer noch derselbe tag ist (also der sturmtag) - nur eben chronologisch viel später.

im traum weiß ich auch, dass die kleine bei meinen eltern im bett schläft (wieso auch immer) und habe auch die entsprechenden erinnerungen dran, wie ich sie dort schlafen gelegt und zugedeckt habe und wie sie gute nacht sagt und allem drum und dran.

plötzlich höre ich rechts von mir an der terassentür ein geräusch. in real wie im traum ist zwischen der terassentür und der stelle wo ich gesessen habe der fernseher.
also bückte ich mich, weil man unter dem fernseher zur terassentür sehen kann. und da steht tatsächlich auf der anderen seite der geschlossenen glastür wer: nämlich meine tochter, mit ihrem schlaf-hund in der hand. grinst mir zu und schiebt sich links und rechts an der glastür entlang von wegen "lass mich rein".

da ich aber genau weiß, dass meine tochter im bett bei meinen eltern liegt, weiß ich auch, dass das da draußen nicht meine tochter sein kann. und in dem augenblick spüre ich ne ziemlich böse energie und kriege irrsinnige angst. und nehme das grinsen auch in dem augenblick als richtig bösartig wahr.

ich springe auf und laufe ins schlafzimmer meiner eltern um meine mutter zu alarmieren, dass da was unnatürliches im garten ist und im schlafzimmer schlafen in dem augenblick als ich ins zimmer reinstürme meine eltern wie auch meine kleine ganz friedlich.

und dann bin ich vor lauter angst aufgewacht.

kann mir das bitte jemand deuten ???
shinanai ist offline  
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Alt 11.07.2009, 11:53   doppelgängerkind Beitrag #2 (permalink)
kuma
zwischen den Welten
 
Benutzerbild von kuma
 
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
Hallo Shin,

Schreibe bitte ein paar Zeilen, was dir zu deinem Traum einfällt. Was könnte er bedeuten, worauf könnte er hinweisen?
Gedanken, Assoziationen usw.
Wichtig wären hier auch die Erlebnisse/Erfahrungen/Erkenntnisse während der Meditation.

Wie würdest du deine Tocher beschreiben, was macht sie aus? Wie ist eure Beziehung? In welchen Punkten ist sie dir total unähnlich?

LG kuma

Geändert von kuma (11.07.2009 um 11:55 Uhr)
kuma ist offline  
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Alt 11.07.2009, 13:27   doppelgängerkind Beitrag #3 (permalink)
shinanai
grinsekatze
 
Benutzerbild von shinanai
 
Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 07.06.2009
Alter: 27
Beiträge: 125
ich hab keine ahnung - dieses mal wüsste ich keinen bezug.

was meine kleine angeht: wir sind eher wie schwestern, als mutter/tochter. sie ist auch das teilweise das gegenteil von mir, als ich ein kind war. ich war ruhig, sie ist aktiv. ich war eher faul, sie hilft sogar mit ihren 4 jahren total gerne im haushalt mit.

sie ist sie eigensinnig und weiß was sie will. aber im grunde ist sie ein gutes kind und ist auch sehr eigenständig.

vom äußeren her, könnte sie genau so gut ein klon von mir sein.

aber wie gesagt: das dort draußen war nicht meine tochter - es hat nur so ausgesehen wie sie und wollte sich auf diese weise zutritt zu mir bzw meinem haus verschaffen.

und wie in real (wenn was nicht in ordnung ist) bin ich direkt zu meiner kleinen und zu checken ob eh alles in ordnung ist ...
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Alt 11.07.2009, 13:30   doppelgängerkind Beitrag #4 (permalink)
Gast9888
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Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von shinanai Beitrag anzeigen
hallo erst mal wieder an alle!

ich weiß, der titel ist ein bisschen unglücklich gewählt, aber ich hab nicht wirklich gewusst, wie ich es sonst betiteln soll. und es wird auch wieder etwas länger, sorry im vorraus ...

ich hab das heute nacht, nach einer recht tiefen meditation geträumt. es könnte was damit zu tun haben, muss aber nicht.

es fing damit an, dass ich autogefahren bin (nach hause, später nachmittag aber noch hell), mit meiner mutter auf dem beifahrer sitz und meiner (bald 4-jährigen) tochter hinten rechts auf dem kindersitz.

es braute sich gerade ein sturm zusammen und es fing dann auch an heftigst zu regnen. wir kamen an einem straßenstück vorbei, das auf der rechten seite eine dicke pipeline hatte und die war an der stelle aufgebrochen und zerteilt worde. innen waren dicke, fette stromkabel und der strom floss durch das wasser auf der straße. die pipe war durch einen aufprall von einem lastwagen gekappt worden. der lastwagen lag zu dem zeitpunkt dahinter auf der grünen wiese.

übrigens weder die straße, noch der fahrweg überhaupt existieren in real.

am horizont konnte man die schwarz-grauen gewitterwolken sehen und es kamen blitze runter. jedoch keine gewöhnlichen. man konnte selbst auf kilometer weite entfernung das brummen von elektrizität hören bevor der blitz einschlug. die blitze waren nicht mehr weiß, sondern bläulich (im traum sagte mir das, dass sie um ein vielfaches stärker als normale blitze waren).

das die straße wegen unfällen und verkehrs-chaos undurchfahrbar war, musste ich nen umweg über irgendwelche steinbrocken und ne wiese machen.
Liebe shinanai,

dies alles spiegelt deine Angst vor der von dir nicht zu kontrollierenden Aussenwelt wider. Das Leben geht nicht immer die einfachsten, leichtesten Wege, sondern es zwingt uns oft genug zu den Umwegen, die du beschreibst. Das Ziel dieser Umwege führt zu dir selbst, sie bringen dir eine bis heute nicht vorstellbare Energie. Junge Sterne strahlen ein blaues Licht aus, sie sind viel heisser als gelbliche Sterne.

Zitat:

dann wechselte die szene. ich bin zu hause im wohnzimmer, am esstisch. draußen isses ruhig und es ist kein gewitter mehr. irgendwoher weiß ich auch, dass der himmel sternenklar ist. und ich bin mir dessen bewusst, dass es immer noch derselbe tag ist (also der sturmtag) - nur eben chronologisch viel später.
Die eigene, innere Welt, die du glaubst kontrollieren zu können.

Zitat:

im traum weiß ich auch, dass die kleine bei meinen eltern im bett schläft (wieso auch immer) und habe auch die entsprechenden erinnerungen dran, wie ich sie dort schlafen gelegt und zugedeckt habe und wie sie gute nacht sagt und allem drum und dran.

plötzlich höre ich rechts von mir an der terassentür ein geräusch. in real wie im traum ist zwischen der terassentür und der stelle wo ich gesessen habe der fernseher.
also bückte ich mich, weil man unter dem fernseher zur terassentür sehen kann. und da steht tatsächlich auf der anderen seite der geschlossenen glastür wer: nämlich meine tochter, mit ihrem schlaf-hund in der hand. grinst mir zu und schiebt sich links und rechts an der glastür entlang von wegen "lass mich rein".

da ich aber genau weiß, dass meine tochter im bett bei meinen eltern liegt, weiß ich auch, dass das da draußen nicht meine tochter sein kann. und in dem augenblick spüre ich ne ziemlich böse energie und kriege irrsinnige angst. und nehme das grinsen auch in dem augenblick als richtig bösartig wahr.

ich springe auf und laufe ins schlafzimmer meiner eltern um meine mutter zu alarmieren, dass da was unnatürliches im garten ist und im schlafzimmer schlafen in dem augenblick als ich ins zimmer reinstürme meine eltern wie auch meine kleine ganz friedlich.

und dann bin ich vor lauter angst aufgewacht.
Tja liebe shinanai, du möchtest kontrollieren, verlierst dabei aber die Kontrolle. Du kannst nur so was wie Kontrolle haben, wenn du sie aufgibst.
Das ist der Weg zu deinem Wachstum, würde ich mal sagen, also der Umweg.

Alles Liebe, Raldi
 
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Alt 11.07.2009, 18:29   doppelgängerkind Beitrag #5 (permalink)
shinanai
grinsekatze
 
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ach ja ... die erlebnisse während der meditation:

im grunde war es eine reine entspannungsübung vor dem schlafen gehen. habe meine muskeln bewusst entspannt, mich auf eine ruhige und tiefe atmung konzentriert. meine gedanken sortiert und langsam stück für stück losgelassen bis ich in eine art geistigem schwebezustand war ...

... gegen ende hin habe ich immer stärker das gefühl gehabt, als könnte ich meinen körper einfach "abschälen" ... und als ich mich dann auf dieses gefühl konzentriert habe, begann ein stechender schmerz im stirnbereich zwischen den augen.

das hat mich dann sozusagen wieder rausgerissen. ich hab noch mal die entspannungs- und atemübungen durchgezogen, bis der schmerz abgeklungen war.

den traum hatte ich dann etwa 1-2 stunden später in meiner ersten tiefschlafphase.

und wenn ich jetzt genauer überlege hatte ich den ganzen tag dann nach dem aufwachen ein druckgefühl an der selben stelle an der stirn ...
shinanai ist offline  
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Alt 11.07.2009, 18:50   doppelgängerkind Beitrag #6 (permalink)
Gast9888
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Beiträge: n/a
Oh, gerne geschehen shinanai

Brauchst dich doch nicht zu bedanken, war doch Ehrensache

Weist du, Leutchen wie du sind es einfach nicht wert, das man sich mit ihren Angelegenheiten befasst!

Auch wenn ich mit meiner Deutung völlig daneben liegen sollte, wäre doch wenigstens ein kurzes Feedback angebracht
 
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Alt 12.07.2009, 23:29   doppelgängerkind Beitrag #7 (permalink)
kuma
zwischen den Welten
 
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Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
Hallo Shin,

ich weiß, der titel ist ein bisschen unglücklich gewählt, aber ich hab nicht wirklich gewusst, wie ich es sonst betiteln soll. und es wird auch wieder etwas länger, sorry im vorraus ...

Och, der Titel hat schon seine Richtigkeit ;-)

ich hab das heute nacht, nach einer recht tiefen meditation geträumt. es könnte was damit zu tun haben, muss aber nicht.

Jo, hat es.

es fing damit an, dass ich autogefahren bin (nach hause, später nachmittag aber noch hell), mit meiner mutter auf dem beifahrer sitz und meiner (bald 4-jährigen) tochter hinten rechts auf dem kindersitz.

Hier ist der weibliche Anteil sehr gross. Mutter, du, Tochter.
Das Auto symbolisiert das Vorwärtskommen auf dem Lebensweg. Dieser Teil deutet an, dass ein Vorwärtskommen über die weiblichen Anteile führt (Intuition und Gefühl).

es braute sich gerade ein sturm zusammen und es fing dann auch an heftigst zu regnen. wir kamen an einem straßenstück vorbei, das auf der rechten seite eine dicke pipeline hatte und die war an der stelle aufgebrochen und zerteilt worde. innen waren dicke, fette stromkabel und der strom floss durch das wasser auf der straße. die pipe war durch einen aufprall von einem lastwagen gekappt worden. der lastwagen lag zu dem zeitpunkt dahinter auf der grünen wiese.

Das stellt ein mächtiger Eingriff in den Lebensweg dar. Er wird quasi behindert, verbaut durch sehr starke Energien (Strom, Wasser, Gewitter). Was passiert, wenn Strom und Wasser zusammenkommen, muss ich nicht erwähnen, wohl aber, dass da ein Weiterkommen unmöglich ist, ja, sogar lebensgefährlich bis tödlich.

übrigens weder die straße, noch der fahrweg überhaupt existieren in real.

Vielleicht weil der Lebensweg sehr unklar ist, im Moment.

am horizont konnte man die schwarz-grauen gewitterwolken sehen und es kamen blitze runter. jedoch keine gewöhnlichen. man konnte selbst auf kilometer weite entfernung das brummen von elektrizität hören bevor der blitz einschlug. die blitze waren nicht mehr weiß, sondern bläulich (im traum sagte mir das, dass sie um ein vielfaches stärker als normale blitze waren).

Der Blitz stellt wiederum eine mächtige Energie dar, welche aber sehr unkontrolliert erscheint. Es ist keine normale Energie, sondern sie ist stärker, anders, ungewohnt.

das die straße wegen unfällen und verkehrs-chaos undurchfahrbar war, musste ich nen umweg über irgendwelche steinbrocken und ne wiese machen.

Der Umweg ist notwendig und wichtig, um sich nicht in Lebensgefahr zu begeben. Der Lebensweg zwingt dich sozusagen zu diesem Umweg.
Wiese und Steinbrocken haben mit der Natur zu tun. Der Umweg führt also hin zur Natur. Kurz gesagt, geht es hier darum, das "Natürliche" in dir zu wecken.


dann wechselt die szene. ich bin zu hause im wohnzimmer, am esstisch. draußen isses ruhig und es ist kein gewitter mehr. irgendwoher weiß ich auch, dass der himmel sternenklar ist. und ich bin mir dessen bewusst, dass es immer noch derselbe tag ist (also der sturmtag) - nur eben chronologisch viel später.

Der erste und der zweite Teil des Traumes scheinen auf den ersten Blick so gar nicht zusammenpassen zu wollen, und dennoch tun sie es.

im traum weiß ich auch, dass die kleine bei meinen eltern im bett schläft (wieso auch immer) und habe auch die entsprechenden erinnerungen dran, wie ich sie dort schlafen gelegt und zugedeckt habe und wie sie gute nacht sagt und allem drum und dran.

Die Kleine spiegelt einen Teil deiner Persönlichkeit, deines "Ichs".
Dein Ich ist ein Doppelgänger. Es ist gespalten. Der eine Teil liegt bei deinen Eltern. Es ist der Teil, den du liebst, den du hegst und pflegst, der gute Teil, der folgsame, der weiss, was er will. Er bekommt alle Liebe und Geborgenheit.


plötzlich höre ich rechts von mir an der terassentür ein geräusch. in real wie im traum ist zwischen der terassentür und der stelle wo ich gesessen habe der fernseher.
also bückte ich mich, weil man unter dem fernseher zur terassentür sehen kann. und da steht tatsächlich auf der anderen seite der geschlossenen glastür wer: nämlich meine tochter, mit ihrem schlaf-hund in der hand. grinst mir zu und schiebt sich links und rechts an der glastür entlang von wegen "lass mich rein".

da ich aber genau weiß, dass meine tochter im bett bei meinen eltern liegt, weiß ich auch, dass das da draußen nicht meine tochter sein kann. und in dem augenblick spüre ich ne ziemlich böse energie und kriege irrsinnige angst. und nehme das grinsen auch in dem augenblick als richtig bösartig wahr.

Hier steht der andere Teil vor dem Fenster. Der bösartige, der angstmachende, den, den du nicht in dir integrieren willst. Anders gesagt: Der Schatten. (Das Thema hatten wir schon.)
Du hast in rausgesperrt, er möchte rein, bittet um einlass. Aber du hast Angst vor ihm, Angst, was er in dir auslösen könnte, wozu er fähig sein könnte.


Hier hast du es selber geschrieben:

Zitat:
vom äußeren her, könnte sie genau so gut ein klon von mir sein.

aber wie gesagt: das dort draußen war nicht meine tochter - es hat nur so ausgesehen wie sie und wollte sich auf diese weise zutritt zu mir bzw meinem haus verschaffen.


"Der andere Teil" lässt sich ganz schön was einfallen, um von dir angenommen zu werden. Er will Zutritt zu dir. Er ist nicht böse, er macht dir Angst, weil du ihn nicht kennst. Wie könnte ein kleines Mädchen mit einem Hund im Arm böse sei, oder böse Absichten haben? Ein Traum ist kein Horror-Film! Träume wählen solche Abläufe, um uns etwas klar zu machen, um uns aufzuschrecken. Aber man muss in ihnen lesen, um sie zu verstehen.
Dieser "andere Teil" wird nur von dir als böse, als unnatürlich empfunden, weil er dir Angst macht, das ist alles.

ich springe auf und laufe ins schlafzimmer meiner eltern um meine mutter zu alarmieren, dass da was unnatürliches im garten ist und im schlafzimmer schlafen in dem augenblick als ich ins zimmer reinstürme meine eltern wie auch meine kleine ganz friedlich.

Und hier, gerade dieses Wort "unnatürlich" zeigt die Parallelen zum ersten Traumteil auf. Um den "Unnatürlichen" Teil deines Ichs zu integrieren musst du den Weg über die Natur gehen, die natürliche Energie in dir erspüren und umsetzen lernen. Das bedeutet auch, die natrülichen Energien im Aussen zuzulassen. Dazu unten mehr.

---------------

Es ist nicht schwer, du gehst diesen Umweg bereits. Die Energien geschehen von selber, durch all die alltäglichen Dinge, diese "Zufallsbegegnungen". Sie geschehen, und du solltest sie einfach geschehen lassen, ohne dich vor ihnen zu fürchten. Sie geschehen so oder so, ob du dich nun fürchtest oder nicht. Die Angst ist kein guter Ratgeber bei "solchen Dingen", sie hemmt und blockiert nur.

Um die wirklich gefährlichen Dinge abzuwehren hast du deinen Helfer mit den Stacheln
Also, keine Panik! Bitte!!! Mutig voranschreiten, dann klappt das!



Noch was zu deinen Schmerzen im Stirnbereich: Sie deuteten darauf hin, dass du ein sehr kopflastiger Mensch bist. Logik, Rationalität, Verstand ist dir sehr wichtig, du möchtest alles erklären, kontrollieren können. Bei der Meditation geht es darum, loszulassen. Indem sich der Kopf mit Schmerzen meldet, verhindert er dieses Loslassen. Da spielt wieder die Angst mit rein. Du kannst den Kopf überlisten, indem du einfach nicht mehr auf ihn hörst. Wie du es bereits getan hast.
Lass dich nicht beeindrucken von den Schmerzen. Nehme sie war, aber gebe ihnen keinen Vorzug. Im Sinne von: "Ah, hallo Kopf, schön bist du da, aber im Moment brauche ich dich nicht, stell dich bitte hinten an, bis du an die Reihe kommst."
Irgendwann wird er es kapieren und nicht mehr reinfunken!

Herzliche Grüsse
kuma
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Alt 13.07.2009, 14:50   doppelgängerkind Beitrag #8 (permalink)
shinanai
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Registriert seit: 07.06.2009
Alter: 27
Beiträge: 125
danke liebe kuma

als ich deine erwähnung meines stacheligen freundes gelesen habe, ist mir gerade eingefallen, dass mein tattoo-meister auch ne ziemlich stachelige frisur hat ... *lach*

danke dir für die deutung - wie auch beim letzten mal, hast du mir sehr weitergeholfen ...
shinanai ist offline  
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