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Traumdeutung

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Alt 08.06.2009, 00:11   Mein Mann bekommt Arbeit Beitrag #1 (permalink)
henna55
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Mein Mann bekommt Arbeit

Hallo ihr Lieben; nun, ein wenig erstaunt bin ich über diesen Traum.
Mein Mann und ich fuhren zu einem Vorstellungsgespräch in eine große Firma.
Jeder fuhr mit seinem Auto (was ich jetzt gar nicht verstehe).
Ich drängte ihn dass er sich mal dort vorstellt weil er Arbeit braucht.
Wir kamen zu einem schönen Bürogebäude, gingen beide hinein, begrüßten eine hübsche Frau, die meiner Meinung die Cheffin ist; und einen Mann, ihr Partner, schwarzhaarig, groß, etwa 34 Jahre alt, sehr redseelig, freundlich. Er stellte die Frau als seine Ehefrau vor. Er übernahm auch die Gesprächsführung, obwohl auch die Frau Fragen stellte.
Ich antwortete bereitwillig, es war eine angenehme Atmosphäre. Sie fragte mich was ich sei und ich sagte "Handelskauffrau!". Doch es ginge ja nicht um mich,
doch ich würde gerne die Fabrik mit anschauen, und der Mann sagte dass es zu machen ist. Er wollte dass ich mir einen weißen Kittel anziehe. Er reichte mir ganz behilflich einen, in den ich sofort rein schlüpfen sollte. Es war ganz weißes Jersey, Stretchstoff. Doch ich sah die Konfektionsgröße, da stand 38 drinnen, oh Himmel dachte ich, meine Größe ist doch die 48! Aber ich zog den Kittel an, er schloss ihn hinten, und am ganzen Körper passte er wie angegossen, nur an den Händen war er so eng, dass die Bündchen meine Finger zusammendrückten, total unangenehm. Ich sagte dass ich mir schnell einen von zu Hause hole, und dann nach komme.
So ging der Mann mit meinem Mann weg und ich fuhr.
Als ich wiederkam meinte eine Angestellte im Büro dass ich nicht genommen werde. Ich sagte lachend dass ich keine Arbeit brauche. Die Cheffin kam und fragte mich noch einmal was ich denn sei, und dass ich wahrscheinlich nicht eingestellt werde. Ich sagte ihr dass ich weiß sie sei nicht verheiratet, und dass sie die Cheffin sei, nicht er. Sie lächelte, freute sich darüber. Und ich fragte ob ich nun in die Fabrik mal gehen könne. Sie bejahte es, aber die Angestellte müsse meine Tasche kontrollieren weil nicht alles mit rein genommen werden dürfe. Ich hatte Butter eingekauft und diese dürfe ich nicht mit nehmen weil sie fettig ist. Ich gab sie der Angestellten und ging durch eine Tür in den Hof der Fabrik. Dort stand ein riesiger Klinkerbau, mehrstöckig, sehr lang, wie eben so die alten Fabrikgebäude sind. Ganz oben schaute der Mann aus einem der großen Fenster heraus und rief dass er mich nicht einstellt, aber :"Alle Achtung, dein Mann!" Er nickte bewundernd den Kopf. Dann kam er runter und war fasziniert von der Art meines Mannes, meinte noch dass er alles im Griff habe, und er die ganze Abteilung bekommt. Mein Mann kam an, sah etwas aufgewühlt aus, rot im Gesich, wegen Überanstrengung oder so. jedenfalls ging er an mir vorbei, sagte leise: "Wie der mit seinen Mitarbeitern umgeht ist ja furchtbar, der schreit alle an, macht sie runter, und ich musste auch Leute zusammenscheißen. Hab ihn auch mal angeschrien.Das hat dem gefallen!" Er war irgendwie total entsetzt und empört. Doch der Cheff sagte dass er den Posten hat.
Mein Mann ging kopfschüttelnd vom Hof, ich wusste wo er hin geht weil dort 2 Kneipen waren, eine hieß wie eine Lieferfirma meines Mannes, die andere kannte ich auch. Dort ging er hin.
Indess kam der Cheff, erzählte mir dass er sich über so einen fähigen Leiter freue. Toll! Dass ich nicht traurig war weil er mich nicht einstelle verstand er irgendwie gar nicht. Ich sagte ihm auch dass ich weiß daß er nicht verheiratet sei. Da schaute er verdutzt aus. Wir redeten noch über seine Beziehung, was ihm wohl tat. Doch ich wollte endlich meinem Mann hinterher, und ihn dort abholen weil er doch ganz schön frustriert aussah. So stieg ich ins Auto ein und fuhr zur 2. Kneipe. Dann wachte ich auf.
Was kann das denn wieder bedeuten?
Ich denke dass ich wieder mal die sein werde die ihrem Mann helfen muss neue Kunden zu bekommen. Er ist schließlich schon seit mehr als 30 Jahren selbständig. Doch in letzter Zeit sehr, sehr unzufrieden.
Mir scheint dass da etwas Größeres kommt. Mal sehn ob es stimmt.
Ich bedanke mich im Voraus für eure Deutungen
henna55
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Alt 08.06.2009, 01:38   Mein Mann bekommt Arbeit Beitrag #2 (permalink)
kuma
zwischen den Welten
 
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Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
Da es gerade so schön flutscht, schreibe ich hierzu auch noch schnell was (sollte eigentlich schon lange ins Bett *g*)

Es geht also um die Arbeit, das schein klar zum Vorschein zu kommen.


Jeder fuhr mit seinem Auto (was ich jetzt gar nicht verstehe).

Das bedeutet, obwohl ihr zusammen und verheiratet seid, jeder seinen eigenen Weg, sein eigenes Leben hat. Jeder ist selber für sich verantwortlich, für sein Vorwärtskommen. Individualität und Autonomie ist wichtig.
Das heisst nicht, dass ihr euch nicht unterstützen sollt. Aber ich denke, du weisst, wie ich das meine. Es wird im weiteren Traumverlauf noch besser aufgezeigt.

Er wollte dass ich mir einen weißen Kittel anziehe. Er reichte mir ganz behilflich einen, in den ich sofort rein schlüpfen sollte. Es war ganz weißes Jersey, Stretchstoff. Doch ich sah die Konfektionsgröße, da stand 38 drinnen, oh Himmel dachte ich, meine Größe ist doch die 48! Aber ich zog den Kittel an, er schloss ihn hinten, und am ganzen Körper passte er wie angegossen, nur an den Händen war er so eng, dass die Bündchen meine Finger zusammendrückten, total unangenehm. Ich sagte dass ich mir schnell einen von zu Hause hole, und dann nach komme.

Das ist lustig *g*
Also, der Arbeitskittel ist dir zu klein und schneidet dir quasi das Blut zu den Händen ab.
Im übertragenen Sinn: Dir sind die Hände gebunden.
Der Arbeitskittel ist nicht für dich bestimmt, und so kannst du auch diese Arbeit nicht machen. Denn auch die ist nicht für dich bestimmt, das zeigt auch die Handlungsunfähigkeit durch die engen Bündchen.

Natürlich siehst du das nicht ein, denn du willst ja deinem Mann helfen, und holst einen eigenen Kittel
(Du kommst auf Ideen )

So ging der Mann mit meinem Mann weg und ich fuhr.
Als ich wiederkam meinte eine Angestellte im Büro dass ich nicht genommen werde. Ich sagte lachend dass ich keine Arbeit brauche. Die Cheffin kam und fragte mich noch einmal was ich denn sei, und dass ich wahrscheinlich nicht eingestellt werde.

Sag ich ja, das ist nicht deine Arbeit. Denn du wirst nicht eingestellt.


Ich sagte ihr dass ich weiß sie sei nicht verheiratet, und dass sie die Cheffin sei, nicht er. Sie lächelte, freute sich darüber. Und ich fragte ob ich nun in die Fabrik mal gehen könne.

Gut, du erkennst also etwas, dass dein Mann übersehen hat. Oder anders gesagt, er will es nicht wahrhaben.

Ich glaube fast, dass das nur wieder ein anderer Fingerzeig dafür ist, dass die Frau (du) zwar viel weiss, sie eigentlich die tragende Kraft ist, aber der Mann (dein Mann) die Verantwortung übernehmen muss. Denn nach Aussen ist er der Chef. Die Frau (du) stärkt ihm lediglich den Rücken.

Sie bejahte es, aber die Angestellte müsse meine Tasche kontrollieren weil nicht alles mit rein genommen werden dürfe. Ich hatte Butter eingekauft und diese dürfe ich nicht mit nehmen weil sie fettig ist. Ich gab sie der Angestellten und ging durch eine Tür in den Hof der Fabrik.

Die Butter *g*
Es gibt das Sprichwort: Es ist alles in Butter. Das heisst soviel wie, es ist alles okay.
Dadurch, dass du die Butter draussen lassen musst, ist irgendwas nicht okay. Du hast in dieser Fabrik einfach nichts verloren.

Dort stand ein riesiger Klinkerbau, mehrstöckig, sehr lang, wie eben so die alten Fabrikgebäude sind. Ganz oben schaute der Mann aus einem der großen Fenster heraus und rief dass er mich nicht einstellt, aber :"Alle Achtung, dein Mann!" Er nickte bewundernd den Kopf. Dann kam er runter und war fasziniert von der Art meines Mannes, meinte noch dass er alles im Griff habe, und er die ganze Abteilung bekommt.

Das sagt ganz klar aus, dass es dein Mann allein geschafft hat, die Stelle zu bekommen. Du hast ihm den Input gegeben, aber geschafft hat er es selber.

Mein Mann kam an, sah etwas aufgewühlt aus, rot im Gesich, wegen Überanstrengung oder so. jedenfalls ging er an mir vorbei, sagte leise: "Wie der mit seinen Mitarbeitern umgeht ist ja furchtbar, der schreit alle an, macht sie runter, und ich musste auch Leute zusammenscheißen. Hab ihn auch mal angeschrien.Das hat dem gefallen!" Er war irgendwie total entsetzt und empört. Doch der Cheff sagte dass er den Posten hat.

Hier geht es darum, dass dein Mann etwas tut, das gegen seine Überzeugung ist (Leute zusammenscheissen). Das sollte er ändern, denn es tut ihm nicht gut. Er sollte seiner Überzeugung treu bleiben.

Mein Mann ging kopfschüttelnd vom Hof, ich wusste wo er hin geht weil dort 2 Kneipen waren, eine hieß wie eine Lieferfirma meines Mannes, die andere kannte ich auch. Dort ging er hin.
Indess kam der Cheff, erzählte mir dass er sich über so einen fähigen Leiter freue. Toll! Dass ich nicht traurig war weil er mich nicht einstelle verstand er irgendwie gar nicht. Ich sagte ihm auch dass ich weiß daß er nicht verheiratet sei. Da schaute er verdutzt aus. Wir redeten noch über seine Beziehung, was ihm wohl tat. Doch ich wollte endlich meinem Mann hinterher, und ihn dort abholen weil er doch ganz schön frustriert aussah.
So stieg ich ins Auto ein und fuhr zur 2. Kneipe. Dann wachte ich auf.
Was kann das denn wieder bedeuten?
Ich denke dass ich wieder mal die sein werde die ihrem Mann helfen muss neue Kunden zu bekommen. Er ist schließlich schon seit mehr als 30 Jahren selbständig. Doch in letzter Zeit sehr, sehr unzufrieden.

Das sehe ich anders. Der Traum zeigt klar und deutlich, dass es nicht deine Arbeit ist (du bekommst die Stelle nicht), dass es dein Mann selber tun soll und auch kann (er schafft es die Stelle zu bekommen). Die Stelle kannst du auch mit "einem Auftrag" gleichsetzen.

Indem du ihm die Arbeit abnimmst, wird er nicht zufriedener, eher das Gegenteil. Ein Mann muss Dinge alleine schaffen können, damit er sein Selbstbewusstsein zurückbekommt, damit er ein Mann ist. Das ist einfach so und hat rein gar nicht mit Macho-Gehabe oder mit "sich nicht helfen lassen wollen" zu tun.

Der Traum meint weiterhin, dass es okay ist, wenn du deinem Mann motivierst, ihm den Rücken stärkst, ihm hilfst, seinen Frust loszuwerden, ihm sagst, was dir auffällt, was vielleicht verkehrt läuft. Aber seine Arbeit muss er alleine tun, die solltest du ihm nicht abnehmen! Es ist nicht deine Sache! (Du bekommst die Stelle nicht!) Diese Tatsache kommt im Traum so oft vor, dass es wirklich wichtig erscheint, dass man danach handelt. Wiederholungen in Träumen sind als ernst einzustufen.


Falls du es noch nicht getan hast, erzähle deinem Mann von deinem Traum, oder lasse ihn dies hier lesen. Wenn du träumst, dass er es schafft, dann schafft er es auch! Davon bin ich überzeugt! So gut kenne ich dich und deine Träume inzwischen.

Liebe Grüsse
kuma

Geändert von kuma (08.06.2009 um 01:40 Uhr)
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Alt 08.06.2009, 14:10   Mein Mann bekommt Arbeit Beitrag #3 (permalink)
henna55
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Oh kuma, du warst ja so lange wach wie ich.
Ja, und da haben wir den Salat schon; mein Mann legte mir abends eine größere Rechnung und ein Kostenangebot hin, ich sollte es bis heute früh noch schreiben. Er ging in aller Ruhe hoch zu seiner Lieblingsbeschäftigung - fern sehen, mit der Fernbedienung gnadenlos spielen! Diesmal rief ich ihn aber und drückte ihm die Kanne heißen Tee in die Hand und seine Tasse, und sagte ihm dass er dann wenigstens merkt dass dort Tee drinnen ist, und seinen heiß geliebten Tee trinkt. Ich ging ins Büro und fing spät erst an zu schreiben. Wie gesagt - es sollte ja alles früh fertig sein. Ich wollte ja früh zu einer meiner Schwestern frühstücken, mit Tochter. Wollte bei ihr ganz dringend Tee holen, Pfefferminzstauden ausrupfen, die ich bei mir natürlich alle wieder einpflanze. Bei ihr wächst sie wie Unkraut, und bei mir kämpft sie jeden gewachsenen Zentimeter!
Ich ertappe mich auch immer öfter dabei dass ich meinen Mann "wach rütteln2 möchte, aus der Trübsal, die ihm absolut nicht hilft. Und ich sag ihm das auch immer öfter dass er es ist der die Aufträge bekommt, sich bemühen muss für Aufträge, nicht ich. Ich hab wirklich nichts mit seiner Arbeit zu tun, aber er wöllte sehr gerne dass ich auch noch mit gehe auf die Baustellen, denn mich würde er nicht bezahlen.
Also werde ich weiterhin wehement dagegen sein dass er mich mit einbindet. Ich mache meins, und er seins.
Nur schade dass wir keinen gemeinsamen Nenner finden für Dinge die nach der Arbeit gemacht werden müssten und könnten. Aber vielleicht ändert sich das auch noch, mal sehn.
Denn; die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vielen lieben Dank kuma
henna55
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