Hallo Myrthe
An diesem Punkt war ich auch, ich wusste, dass sich was ändern muss, aber hatte keine Ahnung was und wie ich das angehen sollte.
Allein diese Erkenntnis, dass man etwas ändern sollte, ist viel wert. Damit bist du schon sehr weit, weiter, als manch anderer.
Nur machst du nun den Fehler, zwanghaft nach dieser Änderung zu suchen.
Das "ich will", "ich muss" führt zu einer neuen Blockade.
Du hast von deiner Seele (oder wie man es auch immer nennen möchte) den ersten Ansatz gekriegt, diesen gilt es nun zu verfolgen. Aber nicht zwanghaft, sondern locker und gelassen.
Die Meditation ist zwar ein gutes Hilfsmittel dafür, aber wenn du anfängst sie als Leistungssport zu betrachtet, reitest du dich wieder in eine neue Krise rein.
Wenn du ein schlechtes Gefühl hast dabei, zu müde dazu bist, oder was auch immer, dann ist der Zeitpunkt falsch. Du hast nun ein Thema bekommen, und bei dem solltest du erst einmal bleiben und dich damit auseinandersetzen. Man legt sich schliesslich auch nicht täglich ein grosses Kartenblatt (Vergleich mit dem
Kartenlegen). Du spürts schon, wenn es Zeit ist für eine weitere Meditation, vertraue einfach darauf.
Nun geht es ja darum, dass du dich annimmst. Das "Ich werde dich fertig machen, weil ich dich hasse" könnte deutlicher nicht sein.
Das ist ernstzunehmen!
Ein guter Weg dazu ist, etwas zu tun, dass einen erfüllt, einen glücklich und lebendig macht.
Da gibt es bestimmt etwas, dass du immer machen wolltest. Eine Tätigkeit, ein Hobby, vielleicht sogar eine Ausbildung.
Meistens taucht dieses "etwas" immer wieder mal im Leben auf. Nur erkennen wir es nicht, oder schieben es beiseite. Oft sind es auch die Umstände, die uns daran hindern.
"Das" zu tun ist ein Ansatzpunkt. Denn wenn uns etwas Freude macht, kriegen wir Bestätigung und lernen uns anzunehmen.
Ansonsten gilt, die Dinge fliessen lassen. Wie ein Fluss, der immer weiterfliesst. Der Fluss selber kann es dir gut erklären, wenn du dir Zeit nimmst und dich eine Weile zu ihm setzt (aus schamanischer Sicht betrachtet).
LG kuma