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20.11.2008, 15:26
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Das Segelboot auf der Straße Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.10.2008
Beiträge: 6
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Das Segelboot auf der Straße
Traumanfang:Ich sehe mich im Cockpit einer vollständig aufgetakelten Segeljacht sitzen. Das ungewöhnliche daran war nicht, dass ich dort saß, sondern dass diese Jacht auf einem fahrbaren Untersatz über die Straße fuhr. Mast und Segel ragten weit über die Straßenbepflanzung mit Bäumen hinaus. Der Transportuntersatz der Jacht war kein Trailer oder Tieflader, sondern es muss ein selbstständig fahrendes Gerät gewesen sein, welches mittels zweier Joysticks aus dem Cockpit gelenkt und gefahren werden konnte. Ein Joystick war für den Antrieb, der andere für die Lenkung. Ich bin nicht allein in diesem Cockpit. Zwei meiner drei Brüder sitzen mit mir dort. Einer fungiert, wie immer, als Skipper, wir beiden anderen sitzen sozusagen „nur“ dabei. Als wir an einer an der Straße stehenden Gaststätte vorbeifahren, beschließt der „Skipper“ anzuhalten und austreten zu gehen. Auch der andere Bruder tut es ihm gleich. Während die beiden weg sind, beschließe ich, mit der Segeljacht weiterzufahren, weil es mich reizte, das „Gerät“ zu bedienen. Ich hatte es mir abgeschaut und traute es mir unbedingt zu. Ich stellte mich also an die beiden Joysticks und fuhr los. Nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten mit der Koordination klappte es nach einer kurzen Weile dann doch sehr gut und ich fuhr auf einer Straße mit einer komplett aufgetakelten Segeljacht entlang. Da ich zwecks Kontrolle meiner eigenen Fahrt zunächst nur nach vorne schaute, bemerkte ich nicht, dass sich plötzlich eine Menge Bauarbeiter und Maschinen hinter mir auf der Straße befanden, die direkt hinter mir die Straße auffrästen, um sie wahrscheinlich wieder neu zu decken. Auf diese Art und Weise war mir der Weg zurück im Prinzip versperrt. Ich wusste aber, dass meine Brüder nach mir und dem Boot suchen würden, sobald sie die Gaststätte verlassen hätten. Um nicht all zu weit wegzufahren und ihnen den Weg zu verkürzen, beschloss ich rückwärts zu fahren und die beiden wieder an Bord zu nehmen. Bei der Fahrt zurück stürzte ich jedoch in das bereits ausgefräste tiefer liegende Teil der Straße. Nun war ich gefangen. Das schwere Boot bekam ich nicht mehr auf den höher gelegenen teil der Straße zurück, andererseits würde bald die Maschine kommen, um den neuen Belag auf die Straße aufzubringen. Nun stellte sich mir die Frage, Was tun?Traum Ende
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23.11.2008, 19:06
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Das Segelboot auf der Straße Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.10.2008
Beiträge: 6
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Der Anknüpftraum Ich war nun also nicht im Klaren darüber, was dieser Traum bedeuten sollte. „Träum diesen Traum als „Tagtraum“ zu ende“, wurde mir empfohlen. Zwei Tage später also wollte ich diesen Rat in die Tat umsetzen. Am Abend, vor dem schlafen gehen, nahm ich mir vor, mich an das Bild im Traum zu erinnern, das als letztes zu sehen war. Ich sah mich also im Cockpit der Segeljacht stehen und hilflos nach meinen Brüdern Ausschau halten. Da kam ein Bauarbeiter auf die Jacht zu und rief zu mir herauf, daß ich den Platz räumen müsse, damit die Arbeit weiter gehen könne. „Ist gut“, erwiderte ich, ist aber leichter gesagt, als getan. Ich komme aus eigener Kraft nicht mehr aus diesem Loch auf die höher gelegene alte Straße zurück. Darauf organisierte der Mann zwei „Eisenbalken“, solche, auf denen Bagger auf einen LKW fahren. Dann kam ein LKW und schob mich mit meinem Boot über diese „Balken“ aus dem Loch hinaus auf die Straße. Nun war ich wieder oben, aber von meinen Brüdern immer noch keine Spur. Trotzdem entschloß ich mich, langsam weiterzufahren. Nach wenigen Minuten dann sah ich sie laufend auf mich zukommen. Ich stoppte das außergewöhnliche Gefährt, um sie an Bord kommen zu lassen. Natürlich wurde ich gefragt, warum ich allein fort gefahren sei und ich sagte, daß ich dies so entschieden hätte, um v o r den Straßenbauarbeiten herzufahren und nicht dahinter stoppen zu müssen. Mit dieser Antwort schien meine „Eigenmächtigkeit“ ausreichend erklärt gewesen zu sein. Mein Bruder, der Skipper, meinte daraufhin allerdings, daß ich ja nun wohl wüßte, wie man das Gefährt bediene und daß ich ruhig weitermachen solle. Gut, dachte ich und fuhr fort, während sich meine Brüder, in den hinteren Teil des Cockpits zurückzogen und sich entspannt zurücklehnten. Ich bin mir nun nicht sicher, ob das jetzt komplett konstruiert war oder nur der Anfang, denn ich war wohl unterdessen eingeschlafen. Die Frage bleibt: Was bedeutet das?
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26.11.2008, 13:50
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Das Segelboot auf der Straße Beitrag #4 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Hallo spiritus
So wie ich das sehe, war der zweite Teil nicht "konstruiert", sondern die Lösung deines ersten Traumes. Denn darin ist die Botschaft des Traumes schön zu lesen, die da lautet:
(Habe sie rot markiert)
Natürlich wurde ich gefragt, warum ich allein fort gefahren sei und ich sagte, daß ich dies so entschieden hätte, um v o r den Straßenbauarbeiten herzufahren und nicht dahinter stoppen zu müssen. Mit dieser Antwort schien meine „Eigenmächtigkeit“ ausreichend erklärt gewesen zu sein. Mein Bruder, der Skipper, meinte daraufhin allerdings, daß ich ja nun wohl wüßte, wie man das Gefährt bediene und daß ich ruhig weitermachen solle. Gut, dachte ich und fuhr fort,
Die Schiffsreise wird als Lebensreise angesehen. Das Schiff stellt also das Leben an sich dar. Dein Leben. Dein Bruder, welcher ein Anteil deiner Selbst ist, erklärt dir, dass du fähig bist, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, und es so richtig ist, wie du es tust. Du hast auch einen Weg gefunden, die kaputte Strasse zu verlassen (ein Problem zu bewältigen) und bist wieder auf die richtige Stasse (den richtigen Lebensweg) gekommen. Du hast selber Entscheidungen getroffen - als du weitergefahren bist und nicht gewartet hast - diese haben sich als richtig herausgestellt
Also Herr Kapitän, Leinen los, weiterfahren! 
LG kuma
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