Hallo zusammen,
ich habe bisher meine Träume für nicht besonders beachtenswert gehalten, die meisten jdenfalls nicht - in der letzten Nacht hatte ich einen Klartraum, der mich den ganzen Tag über beschäftigte. Ich weiß noch nicht, warum ich darüber schreibe, ich muß es aber irgendwie loswerden. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie ich so einen Traum deuten kann / muß, wenn es denn überhaupt einer Deutung bedarf.
Ich befand mich in einem Raum mit mehreren mir unbekannten Leuten. Es kam ein Mann herein, den ich auch nicht kannte. Ein Machtmensch, ohne Uniform, eher einer von der üblen Sorte. Er befahl einem anderen, er möge sich hinknien, was dieser auch tat, den Kopf auf den Boden legen, der andere gehorchte, der böse Bursche nahm eine Pistole und richtete den am Boden knienden mit einem Genickschuß hin.
Das gleiche machte er mit einem zweiten, ohne das dieser irgendeine Gegenwehr zeigte. Anschliessend sah er mich an, forderte mich auf, niederzuknien, was ich auch tat, den Kopf auf den Boden zu legen, keine Gegenwehr meinerseits - dann kam die lange Sekunde, in der ich die Ausrichtung seines Arms fühlen konnte, und dann wurde es dunkel.
Einen Augenblick später sah ich, auf dem Rücken liegend, einige andere Leute um mich stehen und mich stumm betrachten. Das Gefühl von Blut war gegenwärtig, aber nicht zu sehen (also das Blut). Es war eine Ruhe in mir, ich konnte nicht sprechen, was ich aber auch nicht wollte, und nahm eine Situation der Ungläubigkeit wahr.
Es war alles sehr klar, kein Film, eher ein Erleben.
Der Tag heute ist komischerweise irgendwie anders, leichter. Ich kann es nicht beschreiben und in Worte fassen, es ist, als fehlt irgend etwas.
Ich weiß, die Geschichte ist etwas abnormal, gerade deshalb blieb der Traum haften. Meine Umgebung kennt keine Situationen, die auch nur im Entferntesten vergleichbar wären, Waffen führe weder ich noch Freunde mit sich.
Wie kann so ein Traum gedeutet werden?
Gruß
Rampa