Diesen Traum hatte ich vor ein paar Monaten und ich bitte um Deutungen:
Ich ging mit einer Freundin eine straße entlang, als neben uns ein weißer Kleinbus hielt (hatte 11 Sitze). Die fahrerin war eine Bekannte (im realen Leben kenne ich sie nicht) mit blonden Haaren, die uns einlud, mitzufahren, sie wollten in den Urlaub. Es war uns nur kurz zu spontan, dann stiegen wir ein und saßen mit dem Rücken zu der Bekannten, so dass wir den anderen Mitfahrern entgegen- und durch den Bus hinten aus der heckscheibe hinaus auf die straße blickten. Ich erkannte noch einen bekannten aus meinem realen Leben, der eine (nichtreale) Freundin hatte, die aber aussah wie ein Transvestit. Plötzlich, als ich die Mitfahrenden unauffällig musterte, fiel mir auf, dass sie alle geisteskrank waren. Meine Bekannte arbeitete wohl in der klapse als betreuerin und fuhr nun mit ihren Schützlingen (alles erwachsene Menschen mittleren Alters) in Urlaub. ich sagte mir, da mir ziemlcih mulmig geworden war, mit den 7 Irren mir gegenüber "nagut, keine Panik, machst du halt trotzdem mit ihnen Urlaub, kann ja auch ganz interessant werden". Der eine Typ der hinten in der Mitte vor der heckscheibe saß, schaute mich an. Ich schaute zurück. Wir guckten uns in die Augen und ich kann nicht mit Worten beschreiben, was ich da sah, es war auf eine beklemmende Art übernatürlich, irre und wissend. Und AUF EINMAL guckt er mich DURCH die Heckscheibe an. Das heißt, plötzlich, während er mir in die Augen guckt, steht er hinter dem Auto auf der Straße! und jetzt geht plötzlich alles sehr schnell. wir schießen von ihm weg, er wird in der heckscheibe kleiner. Ich kann zwar nicht begreifen, was passiert ist, sage aber meiner Bekannten, dass sie anhalten muss. Sie versucht es, aber wir SCHIEßEN quasi von der Person weg, ich frage mich, WAS er da macht! wir fliegen weg vom Blick dieses mannes, der uns weiter nachguckt. Wir schießen über die von Nässe silbern scheinende und von Bäumen gesäumte Landstraße als hätten wir kaum Bodenhaftung, werden immer schneller, sie kann nicht bremsen; ich weiß, wir werden verunglücken, wahrscheinlich sterben, wir schießen über einen Bahnübergang, die Erhebung lässt uns leicht abheben, vor uns beginnt ein Wohngebiet, aber soweit kommt es nicht mehr, weil wir einfach zu schnell sind, der Bus verunglückt im ersten Vorgarten auf der rechten Straßenseite.
Irgendwie werde ich aus dem Fahrzeug geschleudert. und draußen... scheint es löst sich die Welt auf. Wie in einem riesigen Wirbelsturm, ALLES, einfach alles wird von der Erde weggerissen, aber ich will nicht. Obwohl es unmöglich ist, es handelt sich schließlich um die Kraft der Natur, die Welt geht unter, ich weiß dass es nur eine Chance gibt, zu überleben. Ich konzentriere mich darauf, auf garkeinen fall meinen Rucksack zu verlieren, und dann darauf, dass ich nur WISSEN muss. Dass ich (und damit meine ich in erster Linie nict meinen Körper) der Mittelpunkt des Daseins bin - und mir wird nichts passieren. Ich bin WISSEND, ich bin ALLES und ich bin IMMER. Ich weiß, dass ich überlebt habe - und dann hört der Traum auf.
Dieser Traum war einer der "realsten" die ich je hatte. An dem tag ging es mir eher schlecht. Ich bin 19.
DANKE für eure Deutungen.
light*
sleeping fairie