Hallo,
habe wieder mal einen ziemlich komplizierten Traum gehabt, bei dem ich das GEfühl habe, dass er wichtig ist.
Leider fehlt mir zur Deutung meiner eigenen Träume der nötige Abstand, habe ich festgestellt.
Und deshalb bitte ich um Hilfe

Hier ist der Traum:
Ich hole aus meinem Schrank eine Schuhschachtel raus mit nagelneuen und wunderschönen Schuhen.
Diese sind aus weissen Lackleder.
Die Innensohle ist mit Diamanten und wunderschönen Blumenmuster (auch weiss) bestickt.
Ich denke: was für eine Verschwendung, wenn ich die Schuhe an habe, dann sieht man ja unter meinem
Fuss diese Schönheit nicht mehr!
Ich überlege, ob ich wirklich diese Schuhe anziehe, denn die scheinen unbequem zu sein, mit hohem Absatz.
Ich weiss, dass ich einen langen Fussweg vor mir habe (keine Ahnung wohin).
Ich entscheide mich trozdem für die Schuhe und laufe los.
Der Weg ist beschwehrlich, nur teilweise asphaltiert.
Ich komme nur mühsam voran, denn die Autos fahren schnell an mir vorbei, ich muss ständig aufpassen, um nicht erfasst zu werden.
Schliesslich bleibe ich in einer Schlammstelle stecken.
Ich ziehe meine Schuhe aus - und kann nicht mehr weiterlaufen, ich brauche Hilfe.
Aber die Autofahrer bemerken mich nicht, keiner hällt an.
Ich weiss, dass meine Familie, meine Eltern, Geschwister und Freunde sich riesiege Sorgen um mich machen, ich kann aber nicht zurück

Aber ich weiss auch, dass mein Ehemann zwar unruhig ist, aber nicht besorgt, denn er Vertraut mir voll und ganz.
Schliesslich kommt ein Freund meines Bruders (in Wirklichkeit ein alter Schulfreund) im Auto angefahren und sagt: wo bleibst du denn? wir alle sind sehr besorgt um dich, es ist eine riesige Suchkampagne veranstaltet worden, alle suchen nach dir.
Ich entschuldige mich, und sage, dass ich nicht weiterkonnte und keiner mir geholfen hat

Wir fahren nun in seinem Auto zu meiner Familie.
Diese sind ausser sich.
Meine Mutter weint. Auch mein Vater weint.
Ich nehme meinen Vater in den Arm und sage: jetzt bin ich ja wieder da! Du musst dir um mich keine Sorgen machen, ich werde schon nicht untergehen!
Und wärend ich mit ihm rede, führe ich ihn weg von dem Rest der Familie, auf einen Markt.
Er beruhigt sich nur schwer, als wir aber auf dem Markt angekommen sind, meint er, er bräuchte einen neuen Mantel/Jacke.
Ich sage: ich helfe dir eine gute und warme Jacke zu finden.
Wir werden findig, es ist ein Kurzmantel aus braunem Fell, mit Kaputze. Warm und kuschelig.
Als mein Vater diesen aber anprobiert, stellt es sich raus, dass dieser ihm zu klein ist.
Ich frage die Verkäuferin, ob sie diesen Mantel 2 Grössen grösser hätte.
Sie geht erstmal ins Lager, befragt ihre Kollegin und schliesslich eröffnet sie mir, "Nein, dieser Mantel ist ein Einzelstück, und gehört mir, er ist überhaupt nicht zu verkaufen!"
Ich sage meinem Vater, dass sie offensichtlich ziemlich durchenander ist.
Wir finden eine Steppjacke für ihn, diese ist etwas zu gross, aber er will die unbedingt haben, denn die ist warm und kuschelig weich.
Die Verkäuferin meint, dass die Jacke 30€ kostet.
Solange Vater die Jacke bewundert, denke ich mir, die bezahle ich schnell, er muss ja nicht sein Geld ausgeben, bei der mikrigen Rente...
Ich reiche der Verkäuferin einen 50€ - Schein.
Sie meint nun plötzlich, nachdem sie gesehen hat, wie die Jacke meinem Vater so gut gefällt - die Jacke kostet 50€!
Ich antworte: netter Versuch! aber ich falle nicht darauf rein! ich zahle nur 30€!
Die Verkäuferin ist sauer und sagt: ich habe aber keine 20€ Rückgeld.
Ich: dann besorgen Sie sich halt welches!
Verkäuferin: ich habe nur Kleingeld - und fängt an mir 20€ in Silber und Kupfermünzen abzuzählen.
Da werde ich richtig sauer und sage im lauten und ärgerlichen Ton: Wenn Sie keinen 20€-Schein habe, ist es Ihr Problem, nicht meins, denn es ist Ihr Geschäft, besorgen Sie sich gefälligst diesen. Gehen sie an die Nachbarstände! Machen Sie was! Das ist Ihr Job!
Die Verkäuferin und ihre Kollegin wirken eingeschüchtert von meinem AUsbruch und schliesslich bekomme ich meinen 20€-Schein.
Ich wache auf und bin immer noch sauer