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26.02.2008, 09:04
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mein kl. Sohn träumte von sprechenden Tieren Beitrag #1 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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mein kl. Sohn träumte von sprechenden Tieren
Guten Morgen zusammen 
ich bräuchte heute mal Deutungshilfe bei einem Traum meines neunjährigen Sohnes (er ist ein Indigokind und hat schon immer sehr lebhafte und manchmal sehr phantasievolle Träume - aber dies nur nur am Rande erwähnt, davon abgesehen nehme ich alle seine Träume für "ernst", will sagen , ich versuche zusammen mit ihm oft hinter diese Träume zu blicken, bin aber nicht so gut im Deuten, deshalb schreibe ich seinen Traum für euch auf 
Er war gemeinsam mit einem Freund auf einem Spielplatz, und nach einer Weile kamen zwei Tiere dorthin zu ihm, wobei der Freund die Tiere nicht sehen konnte , nur mein Sohn;
Die zwei Tiere ( ein Hund und ein Dachs(oder zumindest dachsähnlich) fingen an mit meinem Sohn zu sprechen und fragten ihn ob er ihr Freund sein möchte und ob er bei ihnen wohnen möchte. Mein Sohn hatte keine Angst und die Tiere waren auch recht lieb und fürsorglich , so wie er es beschrieb 
dann ging er mit den Tieren vom Spielplatz weg und durch einen Art Luftschacht an einem Haus kamen sie labyrinthmäßig in einer Art Höhle an, die aber so wie mein Sohn erzählt wohl ganz gemütlich eingerichtet war, sogar wie er sagt mit nem kleinen Fenster drin 
Auch dort in der Höhle hatte er keine Angst.
Dann fragten ihn die Tiere was er denn immer gerne essen würde, woraufhin er ihnen antwortete : Brot mit "Schokoladencreme" (will ja keine Werbung machen-lächel* ) .....
Ja, und die Tiere antworteten ihm, dass sie auch schon öfter Brot gegessen hätten und das es gut schmecken würde.
Sie verstanden sich miteinander prima und lebten viele viele Jahre so zusammen in dieser Höhle.
Ich weiß nicht was noch weiter gefolgt hätte, leider klingelte der Wecker meines Sohnes und dies seltsamerweise genau an der Stelle, wo es idyllisch wie in einem Märchen abläuft, ein Leben ohne Angst und Furcht eben.
Ich habe manchmal die Befürchtung das mein Sohn sich oftmals zu sehr in seine Wunschtraumwelt hin flüchtet, weil er in der Realität Probleme damit hat, das nicht nur die Welt aus Liebe besteht, sondern es auch Schattenseiten gibt, aber er sieht als Indigo meist nur das Gute in den Menschen, kann das Negative schlecht verkraften und packt alles genau wie ich in die Träume hinein, so auch ein weiterer Traum von ihm in der vergangenen Nacht, wo er von irgendwelchen Schatten verfolgt wurde, und leider hat er öfter solche "Verfolgungsträume".
Neulich hatte er auch Das Gefühl, es seien real Schatten oder ähnliches an seinem Fenster oder auch im Zimmer und damit er jetzt ein bisschen besser schlafen kann, haben wir ihm eine Lichterkette ins Zimmer gemacht, und jetzt hat es sich gebessert, er schläft etwas beruhigter.
Ich versuche immer ihm viele Zusammenhänge zu erklären, dass auch manches zB. was im Traum schlimm herüberkommt in Wahrheit etwas harmloses zu bedeuten hat, oder das Schatten vor dem Fenster nur Äste von davorstehenden Bäumen sein können, aber manchmal bin ich mit meinem Latein auch am Ende  *lächel*
freue mich auf eure Antworten, und bin gespannt, wie ihr den Traum deuten würdet?
liebe Grüße
dreamlight
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27.02.2008, 16:11
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mein kl. Sohn träumte von sprechenden Tieren Beitrag #2 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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Hallo zusammen 
schade, daß bisher keine Antwort kam, aber vielleicht liegt es auch daran, daß ich den Beitrag so verfasst habe, daß es sich teilweise etwas " albern " anhörte , es war aber durchaus eine ehrliche Frage, weil meinen Sohn dieser Traum wirklich sehr bewegte und ich ihm keine richtigen verständlichen Erklärungen geben konnte, denn in den Traumdeutungsbüchern oder so bin ich auch nicht so schlau geworden.
Aber ich dachte halt, da es doch sicher einige von euch gibt , die sich viel mit Traumdeutung beschäftigen , kommt evtl. eine Deutungsmöglichkeit.
Naja, vielleicht hat ja der ein oder andere doch ne Idee, würd mich freuen, von euch zu lesen 
liebe Grüße
dreamlight :-)
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27.02.2008, 22:58
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mein kl. Sohn träumte von sprechenden Tieren Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 23.01.2008
Beiträge: 1
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...die Empfindung eines Nicht-Traumdeuters
Guten Abend, liebe Dreamlight... zwar bin ich kein Traumdeuter im eigentlichen Sinn - doch will ich versuchen, das Wesentliche zu beschreiben, was ich empfand, als ich den von Dir geschilderten Traum Deines Sohnes verinnerlichte.Zuerst möchte ich Dir sagen, daß ich den Traum bzw. die Schilderung desselben in keiner Weise "albern" fand. Er berührte mich auf eine seltsam vertraute Weise.Ich habe noch nie in diesem Forum geschrieben - doch heute tue ich es.Ich denke, daß dieser Traum vor allem die Sehnsucht nach Geborgenheit und Gleichklang (Harmonie) widerspiegelt, die Deinen Sohn im Alltag bewegt. Die Tiere im Traum sehe ich als stellvertretend für Menschen (nahe Angehörige, Freunde...) im realen Leben an, deren Liebe, Zuwendung, Zuneigung, Wertschätzung oder deren Beistand er gerne hätte bzw. gerne vermehrt hätte.Den Hund als Schutztier sehe ich dabei als jemand an, von dem Dein Sohn sich in besonderer Weise Schutz erwartet. Sehe ich nach klassischer familiärer Betrachtung eher als eine männliche Person z. B. den Vater an.Der Dachs (wenn es ein solcher gewesen sein sollte) als "Höhlentier" (Dachsbau) führt zu der Geborgenheit und Schutz vermittelnden Höhle, die ja nicht bedrohlich dunkel erscheint, sondern ja ein Fenster hat. Diese Höhle sehe ich ebenfalls als Symbol für den Wunsch nach Wärme und Geborgenheit (Zitat: "gemütlich eingerichtet", "keine Angst")Die "markenlose" (*grins*) Schokoladencreme ist eher ein Vertrautheits-Utensil aus dem realen Leben, das für erwünschte Zuwendung (süß) stehen könnte.Du selbst bist - denke ich - in Deinem Erklärungsversuch der Wahrheit sehr dicht auf den Fersen, wenn Du schreibst "wo es idyllisch wie in einem Märchen abläuft, ein Leben ohne Angst und Furcht eben" oder von "WUNSCH-traumwelt" sprichst. Hier sehe ich ebenfalls wie Du die Gründe. Und wenn du selbst dazu neigst, Tageserlebnisse in Träume "zu packen", dann könnte ja eine mütterliche Disposition zu solchem "Verhalten" bei Deinem Sohn vorliegen. Aber das alles kommt ja öfter bei uns Menschen vor.Die Frage ist - falls meine laienhaften Deutungsversuche überhaupt zutreffend sein sollten - was kannst Du als Mutter tun?Es wird jedenfalls nicht sinnlos sein, zu versuchen, den vermuteten Bedürfnissen Deines Sohnes Rechnung zu tragen, und ihm stärker als bisher noch Zuwendung entgegenzubringen, mit ihm möglichst viele schöne Dinge zu unternehmen, warmherzigen Umgang zu pflegen, ihm seelisch aufbauende Erfahrungen zu bereiten. Natürlich sollte das ganze familiäre bzw. verwandschaftliche "Umfeld" mitspielen - ohne daß er sich dabei plötzlich wie "ein Patient" fühlen muß, also ganz allmählich und natürlich und ohne psychologisierende Verrenkungen.Ich halte auch für sehr wichtig, daß man am frühen Abend den Verlauf des Tages in sachter und unverkrampfter Weise bespricht, um zu erfragen, ob es irgendwo "geklemmt" hat (in der Schule, beim Spiel mit Gleichaltrigen). Auch sollte man versuchen, den Jungen in Kontakt zu anderen Kindern aus Familien mit guten menschlichen Umgangsformen zu bringen, damit "Mobbing"-Situationen durch Kinder aus gesellschaftlichen Unterschichten möglichst vermieden werden.Deine schon durchgeführten Maßnahmen - wie die Lichterkette am Fenster - finde ich sehr gut. Wichtig ist, daß man jene Dinge tut, die leicht relativ leicht umzusetzen sind, wie helle freundliche Kinderzimmergestaltung, naturnahes Wohnen & Leben (ist vielfach schon bissel schwieriger heute...), Verantwortung für kleine Tiere übernehmen lassen oder für ein kleines Gartenbeet, gemeinsames Singen oder Musizieren, schöne Geschichten vorlesen, VIEL WENIGER "GLOTZE" !!! und Elektronikspielzeug usw. usw..Und wenn diese Maßnahmen, die man konsequent umsetzen sollte, dann dazu führen, daß schlimme Träume oder Träume, die einen Hinweis auf unerfüllte elementare Bedürfnisse enthalten, ausbleiben oder weniger werden - DANN war die Theorie richtig oder es war "Zufall". In jedem Fall aber war es "nebenwirkungsfrei"...Einen schönen Abend und gutes Gelingen wünscht Dir"der mit dem so schwer zu schreibenden Namen"...*lächel*
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28.02.2008, 20:32
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mein kl. Sohn träumte von sprechenden Tieren Beitrag #4 (permalink)
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Träumende
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.03.2007
Ort: an der ostfriesischen Nordseeküste....
Alter: 48
Beiträge: 218
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hast meine Gedanken bestätigt
Guten Abend, lieber Óðr 
(hab es nach einigen Versuchen mit deinem Namen doch geschafft *grins*)
Nun aber zu dem eigentlichen Thema,
deine Traumdeutung oder anders ausgedrückt, wie du den Traum meines Sohnes interpretiert hast und wahrgenommen hast, kommt dem wirklich recht nahe, was ich persönlich auch so vermutet hätte, will sagen, habe es ähnlich empfunden mit der Zuordnung der einzelnen Traumdetails 
Aber es ist dann jedesmal doch wieder noch eine Bestätigung , wenn man dies von anderen zu lesen bekommt, geht mir zumindest oft so, wenn ich zwar manchmal schon mit meinen Gedankengängen recht sicher bin und ne Vermutung habe, was das einzelne vom Inhalt der Träume aussagen könnte, so ist es für mich bestärkend, wenn ich lese, dass ich nicht so ganz falsch liege.
Gut, da ich persönlich auch oft von Tieren träume, hatte ich mich vor einiger Zeit einmal an einen Traumdeuter gewandt, der mir damals sagte, dass gerade Hunde eben sogenannte Geistführer von dem Träumenden seien und das beruhigte mich ; allerdings kommt es ja auch immer drauf an, was die Tiere im Traum machen bzw. wie deren Verhalten ist, da gibt es dann denke ich mal auch wieder zig unterschiedliche Deutungsvarianten.
Was ich zum Thema "Glotze" und Co. sagen kann, so versuche ich immer, meine Kinder so viel wie möglich an der frischen Luft sein zu lassen, oder eben anderes machen zu lassen.
Beide Kinder basteln zB. gerne und ansonsten haben sie in der Woche recht viel Stress durch Schule und irgendwelche AG`s, die nachmittags stattfinden etc.
Mein Sohn ist ein sehr sensibles Kind und auch sehr auf der Suche nach viel Liebe und Geborgenheit, die wir in der Familie versuchen ihm auch zu geben , allerdings die Problematik ist oft , er stellt sich immer sehr in den Mittelpunkt und versucht Aufmerksamkeit zu erwecken, und genau da liegt der Punkt, wo mein Mann und ich ihn oft etwas ausbremsen müssen, denn er spielt oft seine Schwester gegen uns aus und möchte extrem viel Aufmerksamkeit bekommen, aber seine Schwester ist ja eben auch "da" mit auch dengleichen Bedürfnissen, und da mein Sohn ein kleveres  Bürschchen ist, weiß er genau, wie man es anstellt, um noch mehr Streicheleinheiten zu bekommen, in dem er beispielsweise irgendwelche Dinge macht, wo man ihn dann automatisch loben wird und er hat dann wieder gewonnen....
Wir haben aber unsere klaren Tagesabläufe, wo wir die Kinder schon frühzeitig dran gewöhnt haben, denn es gibt für mich nichts schlimmeres als so unregelmäßig (zumindest Essen sollte familiär stattfinden, wenn es denn möglich ist), und auch so wie du den Tipp gegeben hast mit dem Sprechen über den Tag, was so alles gewesen ist, finde ich auch sehr wichtig und das tuen wir auch.
Meistens schon direkt nach der Schule, da gebe ich beiden Kindern Gelegenheit ihre Sorgen und Nöte aber auch Positives zu berichten, und dann natürlich noch mal gegen Abend, wo sie dann auch noch mal erzählen können.
Nur eines kann ich leider nicht verhindern, nämlich ich kann zwar stets bemüht sein, sie zu beschützen und ihnen Geborgenheit zu vermitteln, aber wenn sie doch mal in "Falsche Kreise" geraten sollten, aber ich hoffe es bleibt ihnen weitesgehenst erspart, oder zumindest dass sie einsichtig sind und nicht rebellieren, wenn es denn doch mal nicht der passende Umgang sein sollte, den sie pflegen
Ich versuche ihnen so weit es mir möglich ist als Mutter ihnen immer zu zeigen, man muss nicht Dinge machen die man vom Herzen eigentlich gar nicht möchte, und diese nur tut, um dazuzugehören, aber sich innerlich gar nicht wohl dabei fühlt, ich hoffe du verstehst was ich meine?
Und deshalb wundert mich der Traum meines Sohnes nicht wirklich, wenn er sich in die geborgene Höhle mit lecker Schokocremebrot verkriecht 
Ich könnte jetzt noch jede Menge schreiben, aber ich möchte es für jetzt erstmal so stehen lassen, und dir herzlich danken für deine Zeilen 
Aber zum Schluß noch eines, mit den Parallelen zwischen meinem Sohn und mir hast du voll Recht, mal sehen wie sich alles in der Zukunft entwickelt.
herzliche Grüße
dreamlight
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