Den folgenden Traum hatte ich schon am 21.08., aber irgendwie... ging er mir die ganze Zeit nicht aus dem Kopf.
Daher dachte ich mir, er wäre hier am besten aufgehoben und hier sind wirklich einige sehr bemerkenswerte Deuterin im Forum

Ich hoffe, einige entdecken darin etwas, das bei mir einfach verborgen bleibt.
Vielleicht könnte ich den Traum dann endlich "vergessen", denn ohne einen Ansatz einer Deutung wird er mir wohl noch ewig im Kopf herumspuken...
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Ich war in diesem alten großen Haus und alle möglichen Menschen, auch ich, drängten sich zur Türschwelle.
Was sie draußen sahen und mitbekamen, weiß ich nicht, auch wenn ich es wohl auch gesehen haben muss.
( Es war jedenfalls nichts positives )
Den Einzigen, den ich sah, war ein Junge (den ich kenne und einfach einmal S. nenne), der auch bei dieser Türschwelle stand.
Nur kurz blickte er sich zu mir um .. hat mich wohl gar nicht richtig erkannt.
Ich war viel kleiner als sonst, wahrscheinlich auch jünger (um die zwölf Jahre oder so) stellte mich immer wieder auf die Zehenspitzen,
um wieder nach draußen zu sehen, denn Unruhe machte sich breit.
Doch ich war einfach zu klein und niemand machte mir Platz.
Und die ganze Zeit .. klammerte ich mich an eine runde Schatulle, die ich an mich drückte.
Alle waren so unruhig .. ich fühlte, dass etwas Grausames vor sich ging,
doch ich sah nichts.
Und dann?
.. dann starb S.
Er stand vor mir, doch habe ich nichts gesehen, was ihn getroffen hat.
Nur ein Stöhnen entkam seinen Lippen, dann fiel er langsam zurück.
Doch ehe er am Boden aufschlug, verschwand er und wurde zu ... Licht.
Gleißendes Licht, dass sich in meine Schatulle zurückzog.
Die Leute drehten sich um, starrten mich an.
Und obwohl sie nichts dafür konnten, hasste ich sie, der Schmerz.. war so groß..
Ich drückte die Schatulle fester an mich und begann zu weinen, kehrte allen den Rücken zu und rannte.
Rannte diesen engen dreckigen Flur entlang.
Rannte davon. Von allem.
Und je weiter ich rannte, desto besser erkannte ich, dass es einst die Wohnung gewesen war, in der ich aufgewachsen bin.
Nur war es nun von diesen seltsamen Menschen bewohnt,
durch und durch verschmutzt und zerstört.
Ich sah zur linken Seite die Tür zu meinem alten Kinderzimmer
und noch immer frage ich mich, wieso ich nicht hineinging...
Stattdessen lief ich aufgelöst und weinend in das große Zimmer meiner Schwester, warf mich auf das - fremde - Bett und zog die Beine an.
Rollte mich zusammen, drückte die Schatulle ganz fest an mich
und schluchzte immer wieder seinen Namen.
Gab ich mir die Schuld für seinen Tod? Weil ich seinen Geist nun in dieser Schatulle festhielt?
Ich hab mich so alleine gefühlt und ständig geweint.
Dieser Ort war mir fremd.. die Menschen auch..
Und den Einzigen, den ich kannte, hatte ich in diese Schatulle geschlossen...
Nur einmal kurz kam jemand in das Zimmer, eine junge Frau,
die mir übers
Haar streichelte und sanft lächelte.
Doch ich habe sie vollkommen ignoriert ... die Tränen waren mir wichtiger.
Als sie weg war, drehte ich mich um und bekam Angst.
Angst vor diesem Zimmer, in dem ich nun wieder alleine war.
Kein Licht brannte, es war so furchtbar dunkel...
... und überall krabbelten diese großen Insekten und Schlangen.
Ich saß auf diesem Bett, die Schatulle an mich gedrückt und wusste nicht weiter und ...
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... dann bin ich aufgewacht
Ich bin damals schon nicht aus dem Traum schlau geworden und werde es auch immer noch nicht.
Ich weiß nur, dass ich beim Aufwachen wirklich richtig fertig war.
Das hat mich seltsamerweise sehr mitgenommen... Als wäre ich wirklich verantwortlich..
Wäre wirklich sehr dankbar, wenn ihr eine Vermutung hättet.
Danke.