Ich weiß, ich bin hier schon mit viel besseren Träumen (ich meine, zum Deuten

) aufgetaucht, aber seit einer Woche setzen meine symbolischen fiktiven Träume aus und stattdessen träume ich sehr realistische Träume (von der Thematik und dem Gefühl in dem Traum), die jedoch nur Bruchstückhaft vorhanden sind.
An meine anderen Träume konnte ich mich 1a erinnern, selbst an
Haar- und Augenfarben beteiligter Menschen. Aber nun weiß ich kaum noch etwas, alles wirkt sehr verschwommen und, wie schon erwähnt, realistisch.
Wieso sich meine Träume so umgestellt haben, weiß ich selbst nicht.. Ich hoffe nur, dass sich das in der nächsten Zeit ändert.
Jedenfalls... habe ich neulich den Namen einer Frau aus dem früherem Ich auf einen Zettel geschrieben und unters Kopfkissen gelegt, mit der Mitte, dass sie mir etwas aus ihrem/meinem früherem Leben zeigt.
Das trat zwar leider nicht ein, dafür folgender seltsamer Traum:
Der Traum beginnt mit dem Moment, dass ich einem Paar gegenüberstehe, mitten in der Nacht.
Die Beiden stehen auf der Türschwelle ihres Hauses und hinter ihnen brennen die Lichter ihres Hauses, während ich in der absoluten Dunkelheit der Nacht stehe.
Stille.
Der Mann legt seinen Arm um die Frau und wirkt, ebenso wie sie, besorgt.
Skeptisch. Sie trauen dem allem nicht. Sie trauen
mir nicht.
Er zieht die Augenbrauen fest zusammen und ich sehe die feinen Falten auf der Stirn.
Ich weiß - der Gedanke ist in meinem Kopf - er ist ein Feigling. Er würde um sein Leben winseln, nicht kämpfen.
Er ist ebenso ängstlich wie sie, eine Frau Mitte vierzig, die ein schlichtes knielanges Kleid trägt, das, wie auch ihre
Frisur, aus den 50ern stammt.
Kein Traum aus der Neuzeit... und scheinbar in
Amerika.
Ohne es wirklich zu erkennen, weiß ich es einfach.
Die Frau trägt ein schlichtes knielanges Kleid, die Frisur ist nicht aus der
"Wenn Sie mir bitte folgen würden..." - Das sage ich, aber es ist nicht meine Stimme. Es ist die Stimme eines Mannes, der Macht ausströmt und diese Macht missbraucht.
Die Frau legt die Hand auf den Unterarm ihres Mannes, lehnt sich zur Seite und sucht in der Dunkelheit der Nacht meinen Wagen auf der Straße.
Ich weiß, wenn sie mir folgen, werde ich sie töten. In meinem Kopf sehe ich, wie ich die unmenschliche Begierde stille, wie ich morde... diese unschuldigen Menschen.
Die mir vertrauen, weil ich ein Polizist bin, ein Officer.
Dann wurde ich leider geweckt.
Ich weiß daher auch nicht, wie er ausgegangen ist, aber den Gefühlen des Mannes, meinen Gefühlen nach, wollte er sie unbedingt töten...
Der Traum war auch sehr .. farblos? Irgendwie sehr schwache Farben, als hätten sie einen leichten Grauschimmer.
Weiß jemand, was dieser Traum bedeuten soll oder was ihn ausgelöst haben soll?
Nur zur Info: Nein, ich habe zuvor keinen amerikanischen alten Krimi geguckt

Würde mich freuen, wenn vielleicht ein paar ihre Meinungen hinterlassen würden.
Alles Liebe und einen schönen Abend
Phantasmagoria