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01.01.2012, 17:30
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Hamster umgebracht Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.10.2010
Beiträge: 361
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Hamster umgebracht
Hallo liebe Forumsgemeinde
Ich hatte letzte Nacht einen Traum, den ich selber nicht verstehen kann. Ich habe schon versucht ihn zu deuten, aber ich finde keine Paralellen zu meinem Leben, sodass ich verstehehen kann, warum ich im Traum so gehandelt habe.
Ich träumte, dass ich ein kleiner Löwe war und mit anderen Löwen unterwegs war.  Wir liefen durch einen großen gut beleuchteten Plastik Tunnel, während es ausserhalb des Tunnels schon dunkel geworden ist.
Der ganze Boden war mit Hamsterstreu ausgelegt.
Irgendwann sagte einer der Löwen zu mir, wir sollen dafür sorgen, dass wir überleben und uns etwas essbares suchen.
Sie selber haben schon Tiere im Tunnel gejagt und gefunden.
Irgendwann war ich an der Reihe. Ich sah einen süßen Hamster am Tunnelrand, der sehr zutraulich war und nicht weggelaufen ist. Einer der Löwen sagte zu mir, ich müsse überleben und den Hamster töten. Dabei hatte ich überhaupt keinen Hunger, aber ich tat was er sagte, nahm einen Stein in die "Hand" und erschlug ihn. Während ich es tat, sagte ich mir, ich kann ihn nicht umbringen, er ist ein Lebewesen, er hat es verdient zu leben. Aber ich tat es trotzdem.
Am Ende sah ich, wie das Leben aus seinen Knopfaugen entwich und mich plagten schreckliche Schuldgefühle.
Erstens habe ich einem Lebewesen das Recht auf Leben einfach genommen.
Und zweitens hatte ich keinen Hunger. Ich tat es einfach auf die Anordnung des Löwen.
Ich verstehe meine Tat im Traum nicht. Wieso habe ich es einfach getan? Was sollte das bedeuten? Dass ich auch im wirklichen Leben zu so etwas fähig wäre?
Könnte mir jemand ein paar Impulse liefern, ohne mich für meinen Traum zu verurteilen?
Ich wäre euch dankbar.
Ps: Ich hoffe, das war jetzt nicht zu hart, um das online zu stellen.
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01.01.2012, 19:40
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Hamster umgebracht Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Ort: Im Dorf
Beiträge: 1.168
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Zitat:
Zitat von Akuma
Hallo liebe Forumsgemeinde , hallo Akuma
Ich hatte letzte Nacht einen Traum, den ich selber nicht verstehen kann. Ich habe schon versucht ihn zu deuten, aber ich finde keine Paralellen zu meinem Leben, sodass ich verstehehen kann, warum ich im Traum so gehandelt habe.
Ich träumte, dass ich ein kleiner Löwe war und mit anderen Löwen unterwegs war.  Wir liefen durch einen großen gut beleuchteten Plastik Tunnel, während es ausserhalb des Tunnels schon dunkel geworden ist.
Der ganze Boden war mit Hamsterstreu ausgelegt.
Irgendwann sagte einer der Löwen zu mir, wir sollen dafür sorgen, dass wir überleben und uns etwas essbares suchen. Möglicherweise bewegst Du Dich in einem etwas "eindimensionalen" Umfeld (Tunnel).
Sie selber haben schon Tiere im Tunnel gejagt und gefunden.
Irgendwann war ich an der Reihe. Ich sah einen süßen Hamster am Tunnelrand, der sehr zutraulich war und nicht weggelaufen ist. Einer der Löwen sagte zu mir, ich müsse überleben und den Hamster töten. Dabei hatte ich überhaupt keinen Hunger, aber ich tat was er sagte, nahm einen Stein in die "Hand" und erschlug ihn. Während ich es tat, sagte ich mir, ich kann ihn nicht umbringen, er ist ein Lebewesen, er hat es verdient zu leben. Aber ich tat es trotzdem. Wie gehst Du mit Gruppendruck um? Kannst Du Dich gegen eine Gruppe stellen, oder gibst Du schnell nach, sobald Du spührst, was von Dir erwartet wird?
Am Ende sah ich, wie das Leben aus seinen Knopfaugen entwich und mich plagten schreckliche Schuldgefühle.
Erstens habe ich einem Lebewesen das Recht auf Leben einfach genommen.
Und zweitens hatte ich keinen Hunger. Ich tat es einfach auf die Anordnung des Löwen.
Ich verstehe meine Tat im Traum nicht. Wieso habe ich es einfach getan? Was sollte das bedeuten? Dass ich auch im wirklichen Leben zu so etwas fähig wäre? Träume sprechen meistens in einer Symbolsprache zu uns. Es muss nicht eins zu eins verstanden werden.
Könnte mir jemand ein paar Impulse liefern, ohne mich für meinen Traum zu verurteilen? Niemand verurteilt Dich deswegen, es war "nur" ein Traum.
Ich wäre euch dankbar.
Ps: Ich hoffe, das war jetzt nicht zu hart, um das online zu stellen.
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Nein, dass ist definitiv nicht zu hart für uns.Der Taum könnte auch zwei Seiten von Dir zeigen. Du hast einen Löwen und einen Hamster in Dir. Eine kuschelige, bequeme, ängstliche Seite und eine raubtierhafte, aggressive, mutige Seite.Der Mensch ist ein vielschichtiges Wesen.Liebe GrüsseArtemiss
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01.01.2012, 20:00
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Hamster umgebracht Beitrag #3 (permalink)
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Seele
Registriert seit: 28.07.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 1.437
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Hallo Akuma,
nein, hab mal keine Angst, das ist für mich ein eindeutiger Sysmboltraum. Du kleine Löwin, schöne Symbole .. :-).
Jeder hat seine eigenen Symbole, schau mal, wieso Löwe, etc. Wichtig ist, was hast Du gefühlt, das zeigt oft mehr als die Handlungen im traum mit den Symbolen. Etwas klingt es ja auch an. Also, Du hast gegen Deine eigentliche innere Stimme gehndelt. Wo ist da sowas in Deine Leben, wem nimmst Du evtl. etwas weg oder auf wessen Kosten agierst Du evtl. irgendwo. ...
Das sind jetzt nur Fragen, schau in Ruhe, keine Panik dabei, spür was Du innerlich einfach weißt, was mit dem traum kam an Information, was da passiert ist.
Du kannst auch nochmal darüber träumen, nimm es einfach mit in den Schlaf.
l. Gr. P.
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01.01.2012, 23:11
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Hamster umgebracht Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.10.2010
Beiträge: 361
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Hallo Artemiss und hallo Paul
Im Traum habe ich wirklich gegen meine innere Stimme gehandelt. Mit Gruppendruck komme ich nur schlecht zurecht. Im wirklichen Leben habe ich Angst davor mich gegen Leute zu stellen und in gesellschaftlichen Situationen baut sich immer eine Spannung in mir auf, eine Art Angst für das einzustehen, was ich selber denke, obwohl ich eine eigene Meinung habe.
Ich verstehe diese Spaltung nicht.
Und manchmal kann ich mich energiegeladen für Dinge einsetzen, die mir selber richtig erscheinen und ein anderes Mal habe ich Angst davor den Mund aufzumachen. Ich verstehe nicht, warum es zwei Seiten sind un nicht nur eine, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich lerne, für mich einzustehen und dabei noch nicht gefestigt darin bin, für meine Ideen und Meinungen zu kämpfen.
Und ich hatte schon öfters Träume, in denen ich ein Löwe war, wenn auch ein kleiner. 
Vielleicht zeigt das auch nur, wie ich mich im wirklichen Leben fühle?
Danke für eure Antworten
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02.01.2012, 00:06
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Hamster umgebracht Beitrag #5 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Hallo Akuma (cool, unsere Namen sind einander sehr ähnlich  )
Ich schreibe Dir noch was zu Hamser und Löwe, das andere haben Paul und Artemiss ja schon gedeutet.
Der Hamster ist ein Tier, dass auf das Anlegen von Nahrungsvorräten aus ist (sieht man schon an den Hamsterbacken *g*), und somit ein Symbol sein kann für ein grosses, eventuell übertriebenes, Sicherheitsbedürfnis.
Durch das Gruppenverhalten (sich dem Gruppendruck zu fügen) kann dieses Sicherheitsbedürfnis aufrechterhalten werden, denn man steht so nie alleine da. Unsicherheit und die Angst ausgegrenzt zu werden könnten hier Thema sein.
Der Hamster steht hier evt. für Dein Sicherheitsbedürfniss, das mit einer Art Mitläufertum einhergeht. Du als Löwe willst diese Seite in Dir töten. Töten, oder eher fressen, würde ich hier mit Verdrängen gleichsetzen.
Der Löwe ist der König der Tiere, er ist ein Symbol für Macht, Stärke und Autorität. Somit das pure Gegenteil des Hamsters.
Im Traum handelst Du gegen Deine Überzeugung, somit wurde der stolze Löwe, dessen Aufgabe es ist, seine Autorität zu vertreten und für sich einzustehen, zum Mitläufer.
Da beisst sich der Hund in den eigenen Schwanz und dreht sich nur im Kreise (symbolisch gesprochen).
Die Aussage des Traumes ist nach meiner Ansicht folgende:
Der Hamster (das vermeintliche Sicherheitsbedürfnis, dass das Mitläufertum mit sich bringt) darf nicht verdrängt (gefressen) werden. Wenn es verdrängt wird, erhält es jene ungeahnten Kräfte, die der Löwe in Deinem Traum mit sich bringt, er wird gegen seinen Willen zum "Monster".
Indem man sich aber dieses Sicherheitsbedürfnis bewusst wird, es annimmt als einen Teil von einem selber, und es immer wieder beobachtet, kann es sich verwandeln und zu einem stolzen und erwachsenen Löwen heranwachsen, der für sich einstehen und seine Meinung vertreten kann, ohne Angst zu haben, ausgegrenzt zu werden.
Denn wenn wir ehrlich sind, bewundern wir gerade jene Menschen, die den Mut haben, anders zu sein und auch offen dazu stehen.
Liebe Grüsse
kuma
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02.01.2012, 00:43
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Hamster umgebracht Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.10.2010
Beiträge: 361
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Zitat:
Zitat von kuma
Hallo Akuma (cool, unsere Namen sind einander sehr ähnlich  )
Ich schreibe Dir noch was zu Hamser und Löwe, das andere haben Paul und Artemiss ja schon gedeutet.
Der Hamster ist ein Tier, dass auf das Anlegen von Nahrungsvorräten aus ist (sieht man schon an den Hamsterbacken *g*), und somit ein Symbol sein kann für ein grosses, eventuell übertriebenes, Sicherheitsbedürfnis. Merkwürdig, dass du das ansprichst. Vor nicht allzu langer Zeit, c.a ein halbes Jahr, sagte man mir, ich besäße ein übertriebenes Sicherheitsbedürfnis und könne Altes deswegen nur schwer loslassen und deshalb immer sehr penibel darauf achte, dass ich die Zügel in meinem Leben nicht verliere. Das äußert sich bei mir sehr stark in Zukunftsängsten und in der Angst finanziell nicht gut genug abgesichert zu sein. Aber ich habe es immer auf meine Vernunft zurückgeführt, nicht leichtsinnig alles aufs Spiel zu setzen, indem leichtfertig mit Zukunftsangelegenheiten umging und weniger auf ein Sicherheitsbedürfnis. Aber auch jetz denke ich, dass mein Drang alles penibel zu verwalten und unter Kontrolle zu haben mehr auf meine Vernunft beruht. Denn eigentlich bin ich immer sehr ehrlich mit mir selbst und gestehe mir viele Dinge ein, aber ich sehe schlecht, dass ein Sicherheitsbedürfnis für mein Verhalten verantwortlich ist.
Durch das Gruppenverhalten (sich dem Gruppendruck zu fügen) kann dieses Sicherheitsbedürfnis aufrechterhalten werden, denn man steht so nie alleine da. Unsicherheit und die Angst ausgegrenzt zu werden könnten hier Thema sein. Ich habe unerklährlicherweise Angst davor ausgegrentzt zu werden, vorallem auch, weil ich ein sehr unsicherer Mensch bin.Den Zusammenhang zwischen (m)einem Sicherheitsbedürfnis und dem Gruppenzwang, muss ich für mich persönlich noch näher untersuchen.
Der Hamster steht hier evt. für Dein Sicherheitsbedürfniss, das mit einer Art Mitläufertum einhergeht. Du als Löwe willst diese Seite in Dir töten. Töten, oder eher fressen, würde ich hier mit Verdrängen gleichsetzen. Negative Seiten in mir habe ich immer ungern angesehen, besonders dann, wenn sie mir zeigten, dass ich kein "perfekter" Mensch bin. Denn ich schätze mal, jeder hat so seine eigenen Maßstäbe und wenn man ihnen nicht gerecht wird, kann es schon schmerzhaft sein. (Beispiel aus dem Alltäglichen Leben: Ein Mann, der Moral für etwas ganz besonderes hält, wird unter Einfluss von Alkohol zu einem Rüpel und nach dem Rausch merkt er, dass er doch nicht so "perfekt" ist, wie er es gerne hätte)
Der Löwe ist der König der Tiere, er ist ein Symbol für Macht, Stärke und Autorität. Somit das pure Gegenteil des Hamsters.
Im Traum handelst Du gegen Deine Überzeugung, somit wurde der stolze Löwe, dessen Aufgabe es ist, seine Autorität zu vertreten und für sich einzustehen, zum Mitläufer.
Da beisst sich der Hund in den eigenen Schwanz und dreht sich nur im Kreise (symbolisch gesprochen). Ich habe oft das Gefühl, mich in solchen Angelegenheiten im Kreis zu drehen. 
Die Aussage des Traumes ist nach meiner Ansicht folgende:
Der Hamster (das vermeintliche Sicherheitsbedürfnis, dass das Mitläufertum mit sich bringt) darf nicht verdrängt (gefressen) werden. Wenn es verdrängt wird, erhält es jene ungeahnten Kräfte, die der Löwe in Deinem Traum mit sich bringt, er wird gegen seinen Willen zum "Monster".
Indem man sich aber dieses Sicherheitsbedürfnis bewusst wird, es annimmt als einen Teil von einem selber, und es immer wieder beobachtet, kann es sich verwandeln und zu einem stolzen und erwachsenen Löwen heranwachsen, der für sich einstehen und seine Meinung vertreten kann, ohne Angst zu haben, ausgegrenzt zu werden.
Denn wenn wir ehrlich sind, bewundern wir gerade jene Menschen, die den Mut haben, anders zu sein und auch offen dazu stehen.
Liebe Grüsse
kuma
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Eigentlich fällt es mir nicht schwer, bestimmte Verhaltensweisen an mir zu beobachten und sie damit zu integrieren. Aber an dieser Angelegenheit habe ich schon mein ganzes Leben dran zu arbeiten. Warum ist es bloß so schwer für mich, gerade mit diesem Problem vernünftig zu arbeiten?
Vielleicht, weil ich von Natur aus ein Mitläufer bin und sich diese ganze Sache soweit entwickelt hat, dass ich Angst habe, ausgegrentzt zu werden?
Es fällt mir nicht wirklich leicht diese Angelegenheit zu bearbeiten, zumal ich mich schwer damit tue, gewisse Tatsachen zu akzeptieren und sie damit verleugne, anstatt mich ihnen zu stellen.
Wenn ich diese Sache wirklich so bearbeiten wollen würde, dass sie sich auch auflöst, darf mein Ego da nicht zu sehr reinfunken. Erstmal müsste ich meine "Identität" jenseits des Egos finden, um gewisse meschliche Schwächen zu akzeptieren und damit aufzulösen.
Aber was soll ich sagen? Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg.
Danke auch dir für die Antwort.
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02.01.2012, 00:44
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Hamster umgebracht Beitrag #7 (permalink)
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Seele
Registriert seit: 28.07.2006
Ort: Karlsruhe
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von Akuma
Hallo Artemiss und hallo Paul
Im Traum habe ich wirklich gegen meine innere Stimme gehandelt. Mit Gruppendruck komme ich nur schlecht zurecht. Im wirklichen Leben habe ich Angst davor mich gegen Leute zu stellen und in gesellschaftlichen Situationen baut sich immer eine Spannung in mir auf, eine Art Angst für das einzustehen, was ich selber denke, obwohl ich eine eigene Meinung habe.
Ich verstehe diese Spaltung nicht.
Und manchmal kann ich mich energiegeladen für Dinge einsetzen, die mir selber richtig erscheinen und ein anderes Mal habe ich Angst davor den Mund aufzumachen. Ich verstehe nicht, warum es zwei Seiten sind un nicht nur eine, aber vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich lerne, für mich einzustehen und dabei noch nicht gefestigt darin bin, für meine Ideen und Meinungen zu kämpfen.
Und ich hatte schon öfters Träume, in denen ich ein Löwe war, wenn auch ein kleiner. 
Vielleicht zeigt das auch nur, wie ich mich im wirklichen Leben fühle?
Danke für eure Antworten
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Das habe ich gemeint mit dem, was Du in dem Traum gefühlt, gespürt hast. Natürlich sollte das nochmal eine Verdeutlichung, stärkere Bewusstwerdung des 'normalen' Lebens sein, was da an Lektion fürs Leben ansteht. Die Träume sind bestandteil des normalen Lebens und betreffen immer bestimmte Probleme daraus.
Das ist die Hauptaussage des Traumes, Du sollst zu Dir stehen, zu Deiner inneren Stimme. Aber gemach, Du bist noch ein kleiner Löwe, der noch lernt sich bei den anderen Löwen zu behaupten. Nicht den unschuldigen und Dir vertrauenden Hamster (was ein süßes Knäul, oder ...:-) ?) zu erledigen -einfach ein liebes Tier, das keinem etwas tut.
Dazu noch die Bilder, des hellen Plastiktunnels (wo immer das auch ist), in dem Du Dich befindest und draußen ist es (schon?) dunkel oder generell dunkel ..
l. Gr. P.
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02.01.2012, 11:41
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Hamster umgebracht Beitrag #8 (permalink)
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zwischen den Welten
Registriert seit: 17.10.2007
Ort: Auf'm Land
Beiträge: 2.815
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Zitat:
Zitat von Akuma
Eigentlich fällt es mir nicht schwer, bestimmte Verhaltensweisen an mir zu beobachten und sie damit zu integrieren. Aber an dieser Angelegenheit habe ich schon mein ganzes Leben dran zu arbeiten. Warum ist es bloß so schwer für mich, gerade mit diesem Problem vernünftig zu arbeiten?
Vielleicht, weil ich von Natur aus ein Mitläufer bin und sich diese ganze Sache soweit entwickelt hat, dass ich Angst habe, ausgegrentzt zu werden?
Es fällt mir nicht wirklich leicht diese Angelegenheit zu bearbeiten, zumal ich mich schwer damit tue, gewisse Tatsachen zu akzeptieren und sie damit verleugne, anstatt mich ihnen zu stellen.
Wenn ich diese Sache wirklich so bearbeiten wollen würde, dass sie sich auch auflöst, darf mein Ego da nicht zu sehr reinfunken. Erstmal müsste ich meine "Identität" jenseits des Egos finden, um gewisse meschliche Schwächen zu akzeptieren und damit aufzulösen.
Aber was soll ich sagen? Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg.
Danke auch dir für die Antwort.
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Die "Identität" jenseits des Egos ist näher als wir meinen.
In Deinem Traum kommt die Symbolik sogar vor.
Die Löwen.
Der Löwe gilt im alten Ägypten als ein Symbol der Sonne. Die Sonne wiederum wurde in frühesten Zeiten als die oberste und mächtigste Gottheit bezeichnet (der Löwe ist ebenfalls der "Oberste", nähmlich der König der Tiere).
Die Sonne stellt sozusagen unsere Seele, unser höheres Selbst dar. Jener Teil des Menschen, der weit über das kleine Ego hinausgeht und mit dem Göttlichen verbunden ist. Die Seele ist rein und perfekt. Jeder Mensch trägt diesen reinen Kern in sich.
Indem man diesen Kern "erfährt", können die menschlichen Schwächen mit ganz anderen Augen angesehen werden. Aus gewissen Sichtpunkten lösen sie sich tatsächlich auf.
Ja, jeder geht seinen eigenen Weg. Ich wünsche Dir viel Erfolg auf Deinem.
Liebe Grüsse
kuma
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