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Traumdeutung

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Alt 13.11.2011, 12:31   Rückreise mit Hindernissen Beitrag #1 (permalink)
sophia77
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.11.2011
Beiträge: 1
Rückreise mit Hindernissen

Hallo,

ich habe in letzter Zeit in kurzen Abständen wiederkehrend (z.T. täglich bzw. nächtlich) dieselbe Art von Traum, aus dem ich nicht ganz schlau werde:

Ich bin mit meinen zwei Söhnen im Urlaub, manchmal sind Verwandte mit dabei, (Oma, Vater etc.). Immer wollen wir (also ich mit meinen zwei Söhnen - sie sind im Schulalter) mit dem Flugzeug zurück nach Hause fliegen, das wir jedoch nie erreichen (z.b. weil ich aufwache, bevor wir es erreichen).

Den Traum, den ich zuletzt zu dem Thema hatte, war mit besonders eindrucksvollen Hindernissen angereichert. Wir drei hatten ein paar Erlebnisse hinter uns (erinnere ich gerade nicht) und waren bei der Grossmutter, und bereits in Gedanken an die Rückreise und Vorfreude, endlich wieder nach Hause zu kommen. Die Oma wohnte in einer Stadt mit vielen Hochhäusern aus grauem Beton, es gab zwischen den Häusern kleine Strassen und ein paar kühle Spielplätze, aber viele Kinder, die ganz vergnügt in dieser Betonwüste spielten. Der Teil von der Stadt in dem ich mich gerade befand lag auf einer Anhöhe, und man hatte den Blick auf einen grossen Fluss, auf dem recht viel Schiffsbetrieb war.

Ich war also mehr oder weniger dabei, die Kinder und mich auf die Abreise vorzubereiten (sie stand in absehbarer Zeit bevor - kann aber sein, dass noch eine Übernachtung dazwischen lag). Jedenfalls habe ich plötzlich ein seltsames Spektakel beobachtet: der Himmel war klar und blau, ein paar dünne Schleierwolken oder Kondensstreifen zierten ihn. Dann hat sich plötzlich ein Teil des Streifens oder der Wolke vom Aussehen wie ein Tornado (nur ohne Wind) in den Fluss gezogen und es gab folgende Reaktion: es bildeten sich viele Wolken gebildet und Eisblöcke (wie von einem Gletscher) fielen vom Himmel (dabei wurde - soweit ich das beobachten konnte) niemand verletzt und es herrschte eher leichte, seltsame Verwunderung, aber keine Panik. Ich habe das recht teilnahmslos beobachtet und dachte mir, dass "die" wohl ein neues Wetterexperiment durchgeführen würden. (Der Name Haarp kam in dem Zusammenhang, davon hatte ich glaub ich mal vor ein paar Jahren was gelesen).

Irgendwie war ich dann immer mal wieder im Haus der Oma, in einem Cafe und auf der Suche nach einem von den beiden Kindern, um sie für die Rückreise zusammen zu finden. Recht rastlos insgesamt. Der Jüngere war dann wohl bei der Oma (oder ich auf der Suche nach ihm), jedenfalls war er nicht mit dabei und mit dem Älteren war ich unterwegs auf der Strasse.

Auf einmal hat sich das Spektakel mit dem Eishimmel wiederholt, aber viel dramatischer. Der Himmel wurde teilweise schwarz wie bei einem Gewitter, und es fielen riesige Eisklötze vom Himmel, auch in das bewohnte Stadtgebiet. Entweder habe ich in dem Moment oder schon davor ein Taxi genommen, und der Taxifahrer war ebenso verwundert wie ich darüber und bei dem Versuch, dem ganzen zu entgehen hat er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Wir drei (der Taxifahrer, mein Sohn und ich) sind mit dem Auto in den Fluss gerutscht, und ich dachte mir nur: "Scheisse, ich muss sofort die Fenster aufmachen, sonst kommen wir aus dem Auto nicht mehr lebend heraus." In dem Fluss war dann auch noch ein Strudel, der bereits mehrere Autos vor uns in die Tiefe gezogen hat, und das Taxi war auch kurz davor. Ich konnte mich irgendwie aus dem Auto befreien und habe wohl irgendwie auch noch meinen Sohn heraus gebracht; kurzzeitig habe ich die Orientierung verloren und dann habe ich meinen Sohn im Wasser gesehen und nach oben gezogen. Er wirkte kurze Zeit ohne Bewusstsein, kam dann aber schnell wieder zu sich. Ich habe ihn dann in eine warme Decke eingepackt und der Eis"regen" wurde langsam schwächer. Es war seltsamerweise nicht kalt, aber diesmal hat diese Wetterkapriole ein katastrophenähnliches Szenario hinterlassen, obwohl auf den Spielplätzen irgendwie dennoch die Kinder gespielt haben - es sah also chaotisch aus, gab auch Verletzte und Tote, aber die Menschen waren gelassen, unbeeindruckt, gingen irem normalen Leben nach (ich im übrigen auch, gefühlsmässig, ich musste ja irgendwie irgendwann mit meinen Kindern zum Flugzeug gelangen). Was mit dem Taxifahrer passiert ist, weiss ich nicht genau, ich meine aber, dass ich ihn nachdem sein Taxi untergegangen ist noch gesehen und gesprochen habe.

Ich bin dann irgendwie zu Fuss mit meinem Sohn zur Grossmutter gegangen, dort haben sie bereits auf uns gewartet und sich im Haus zurückgezogen und glücklicherweise hat ihnen nichts gefehlt.

Dann wird die Erinnerung unklar, jedoch weiss ich, dass wir in dem Traum nicht zu Hause bzw. beim Fluzeug angekommen sind.

Von diesem Eindruck, auf der Rückreise nach Hause zu sein, aber nicht anzukommen (weil Kind mal krank ist, oder ich zu früh aufwache, oder eben jetzt dieses Szenario) träume ich in den letzten Tagen sehr oft, fast regelmässig.

Vielleicht fällt ja dem einen oder anderen von Euch etwas dazu ein.

Vielen Dank,
Sophia
sophia77 ist offline  
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