Hallo,
ich wollte Euch von einem Traum von mir berichten, den ich vor ca. 2 Jahren hatte und wissen, wie Ihr das interpretieren würdet:
Ich stehe auf einem Hügel, umgeben von der Dämmerung, allein und klar im Geiste. Wie aus dem Off ertönt meine eigene Stimme, die mir erzählt, dass ich auf dem Weg bin in den "Tempel des Dalai Lama"(?), um dort einige wenige Murmeln (die irgendeine Form von auserwählten Seelen beinhalten, sagte mir mein Gefühl) zu verstecken vor finsteren Mächten, die mich verfolgen, die aber noch ein gutes Stück entfernt sind. Die herannahende Dunkelheit macht mir keine Angst; ich weiß ich gehe meinen Weg zu Ende. Ich betrete den Tempel und finde mich in einem in einem Saal wieder, der nur vom spärlichen Licht der Abenddämmerung erhellt wird. Der Raum ist leer, bis auf eine Vielzahl von Murmeln (die recht gewöhnliche Seelen enthalten) am Boden. Ich lege meine Murmeln zu den anderen und habe dann die Gewissheit, dass niemand sie von den gewöhnlichen Exemplaren unterscheiden können wird und weiß, dass meine Lebensaufgabe erfüllt ist. Ich gehe daraufhin in eine Küche(?) im Tempel, in dem eine mehr als mannshohe Säule aus warmen, angenehmen Licht in der Mitte den Raum dominiert. Ich trete hinein und gehe mehr und mehr darin auf. Alle Wünsche und Begehrlichkeiten verschwinden, Zeit wird bedeutungslos. Das Licht und ich sind eins; nie zuvor fühlte ich mich so frei.
Dann: Ich öffne meine Augen und tue den angenehmsten Atemzug meines Lebens und bin sofort wach. Das Gefühl völliger Befreiung klingt langsam ab und ich sehe mich um: Es ist mitten in der Nacht, kein äußerer Reiz oder die Uhrzeit haben mich aufwachen lassen. Nie bin ich zuvor so bewusst und vollkommen erwacht - auch wenn es mir danach noch einmal passiert ist, das ist jetzt keine 2 Wochen her- aber das ist eine andere Geschichte.
Vielleicht was ja jemand, was dieser Traum bedeuten könnte - ich freue mich auf Eure Antworten.
Vielen Dank schonmal!
Roger