Träume haben mehrere Aufgaben.
Da wird trainiert, abgearbeitet, ausprobiert, Gefühle und Erfahrungen sortiert, manchmal auch eine Botschaft bewusst gemacht.
Manchmal bleibt darum ein Traum besonders in Erinnerung, wenn der etwas bewusst machen soll.
So auch ei Traum der ganz intensive da ist, obwohl ich da nichts Besonderes erkennen kann.
Ich versuche es wieder zu geben – mit einigen erklärenden Kommentaren dazu:
Handelnde Personen – viele Kollegen und Kolleginnen eines Betriebes, zu denen ich eher Freundschaft, als nur Kollegschaft, empfand.
Neben mir, gibt es in Wirklichkeit 2 Reale Personen, die im Traum auch genau so aussahen und den selben Namen trugen.
Es handelt sich dabei um meine Frau, die auch im Traum meine Frau war – und eine meiner Seminarteilnehmerinnen, attraktiv anzusehen und eine angenehme Erscheinung.
Sie machte bei mir 2 Seminare mit, hielt auch danach den Kontakt lange aufrecht.
Aber irgend wann hat sie sich wieder anders orientiert – so wie ich es mit bekommen habe, arbeitet sie wieder in ihrem alten Beruf, obwohl der ausschlaggebend für ein Burnout war.
Aber im Traum, da arbeiteten wir alle ( auch meine Frau - sie arbeitete in Wirklichkeit nur im Handel und nie mit mir zusammen im selben Betrieb)in einem besonderen Betrieb.
Alle hatten Freude in dem Betrieb, jeder konnte zu jeder Zeit aussuchen, wo und was er gerade arbeiten wollte.
Der Betrieb produzierte besondere hochtechniche Gerätschaften und Teile, die sehr gefragt waren.
Und alle Mitarbeiter waren Allrounder und Spezialisten zugleich.
Es war ein Harmonisches zusammen sein, bei der jeder den anderen schätzte.
Jene Frau ( ich nenne sie hier “X”) hatte einen Partner, in sehr lockerer Beziehung – der war der einzige Störfaktor, der immer ein wenig sticheln wollte( ich weiß von keinem Partner im realen Leben, ich hörte nur über Dritte, dass es da jemand gibt, den sie kennen gelernt hat, der auch dafür verantwortlich war, dass eine relativ gute Freundschaft zu einer anderen Frau,” eingeschlafen “ ist).
Aber niemand nahm den dabei ernst, “ der ist halt so, was soll`s, darüber lachen und nicht besonders reagieren, dann kann der nicht anstellen” war so die allgemeine Devise.
Auch “X” reagierte gelassen.
Eines Tages organisierte der Betrieb einen Betriebsausflug der besonderen Art.
Ein paar Tage zu einem ähnlich gearteten Betrieb, da ein wenig und ein paar Stunden mitarbeiten, um danach einige schöne Stunden mit Kulturellem - und Unterhaltungsprogramm, die Tage zu genießen.
Ich kann mich dabei nicht erinnern, jemals ein Hotel oder Zimmer gesehen zu haben.
An einem Tag- ich übernahm die Aufgabe, Anweisungen und Material an die Mitarbeiter zu verteilen – plauderte ich mit jedem ein wenig, dem ich etwas gebracht habe- vorzugsweise und noch etwas mehr mit den Frauen, die waren irgend wie lockerer drauf.
Mehrmals ging ich dabei auch zu “X” um mit ihr zu lachen und zu scherzen ( im realen Leben ist sie her eine ruhige und besonnene Frau).
Ihrem Partner behagte es gar nicht, er war irgend wie eifersüchtig.
Doch weder mich, noch “X” interessierte das, warum sollte der nicht auch spüren, dass nicht alles so geht, wie er gerne hätte.
Als ich wieder einmal hin kam, war auch “X” irgend wie abweisend. Auf meine Frage, was los ist, sagte sie mir, dass ich zu aufdringlich geworden bin.
Dabei spürte ich genau, das es ein Vorwand war – ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass sie wegen ihres Partners so reagierte, das hatte sie vorher auch nie gestört.
Ich besprach mich darüber mit meiner Frau, die sich ebenfalls verwunderte, dabei meinte, es könne sich irgend jemand anders aufgeregt haben.
Ich konnte mir das nicht so recht vorstellen, auch meine Frau ,einte, es könnte dann nur jemand dieses Gastgeberbetriebes sein.
Trotzdem konnten wir beide nicht verstehen, warum “X” so abweisend reagierte.
Also ließ ich sie und mied sie, genau wissend, das “X sehr bald wieder von selbe kam, weil sie eben nicht der Typ war, so abweisend zu sein.
Dann gab es einen Szenenwechsel – Unterhaltung war angesagt.
Da war “X " und ihr Partner, seltsamerweise nicht mehr dabei, wurden auch nicht mehr erwähnt, ja gehörten nicht mehr in den Traum.
Es gab eine Vorstellung in einem Speziellen Raum.
Man konnte aus mehreren Veranstaltungen wählen, ich habe mit meiner Frau ein Programm mit Artistik und Körperbeherrschung angesehen, das uns sehr gefallen hat( im realen Leben mag ich das, meine Frau eher weniger).
Danach ging meine Frau etwas ansehen, was mich weniger interessierte, ich weiß nicht was, aber es ging nur um eine Kurze zeit.
Mehr wollte meine Frau nicht, sie wollte etwas ausruhen, aber ich suchte und fand eine Vorstellung, die eine Art Kabarett sein sollte, von dem ich wusste, das meine Frau das besonders mag( in Wirklichkeit ist meine frau keine Kabarettfreundin).
Als meine Frau kam, freute sie sich wirklich darüber und wir gingen hin, aber irgend wie stimmte was nicht, wir wurden in eine Art Theatersaal gelassen,in dem irgend wer etwas vor trug, aber so sehr von der Seite, das man den nur von der Seite sehen konnte, dafür aber nach hinten, in die Bühnenkonstruktion.
Es war uns klar, dass dies nicht das ist, was wir ausgesucht haben, aber wir wollten wenigstens bessere Plätze, sahen auch, das es im Saal genügend gute freie Plätze gab.
Aber da, wo wir eingelassen wurden, saßen auch andere, mit sehr schlechter Aussicht auf das dargebotene.
Als wir los gingen, um bessere Plätze einzunehmen, folgten uns auch noch Andere, die wir vorher gar nicht bemerkt haben, um auch bessere Plätze einzunehmen.
Jene, die da auf der Seite saßen und auch jene, die auf den besseren Plätzen waren, funkelten uns böse an, ohne etwas zu sagen.
Doch da kamen Ordner, die uns aus dem Saal verwiesen.
Wir alle nahmen es mit Humor und suchten andere Aktivitäten.
Ich wunderte mich nur, wo den das statt finden sollte, das ich da gebucht hatte.
Aber der Nächste Programmpunkt war ein Ausflug in ein höher gelegenes Restaurant, wo wir( die ganze Belegschaft des Betriebes, ) gut essen wollten.
Dabei ging die Fahrt mit einem Bus über eine lange Brücke, über die man gut sehen konnte.
Die Fahrt ging über einen großen eislaufplatz, der eben präpariert wurde –wirklich groß – mehrere Eispoliermaschinen waren da am präparieren.
Mich über diesen Platz verwundernd, unterhielt ich mich mit einem guten Kollegen darüber.
Da kamen wir auch schon an, bei dem Restaurant.
Ein gemütliches Haus, schön eingerichtet, die kleinen Tische zusammen gerückt, damit die ganze Gesellschaft nahe zusammen sitzen konnte.
Das Haus war rustikal, das weibliche Personal trug Dirndlkleider ( Trachtenlook), mit großen Dekolletee.
Es erfreute mich, konnte ich doch ungeniert mehrere Blicke auf wohlgeformte weibliche Brüste lenken.
Wir nahmen also Platz, da hatten dann alle Frauen – auch meine – solche “Dirndl” an.
E war nicht verwunderlich, sondern völlig normal, das in der Gegend und dem Haus, auch die Frauen unseres Betriebes, auf diese Art gekleidet waren.
(Umziehen geschah anscheinend wie durch Zauberei, es war einfach so)
Die Speisekarten wurden ausgeteilt und Getränke serviert, aber ich wachte auf, weil ich eine volle Blase verspürte.
Als ich nach dem entleeren der selben, mich wieder ins Bett legte, war es vorbei mit dem Traum, er ging nicht weiter – aber auch nicht mehr aus dem Kopf – die Erinnerung ist da.
Sehr intensiv sogar.
Und das ist es, was mich beschäftigt.
Ich erkenne weder ein einsortieren oder abarbeiten, noch etwas, was mir bewusst werden sollte – einfach eine etwas lustige Geschichte, in der es immer angenehm war, bis auf eine kleine Irritation.
Einen solchen Betrieb, in dem wir da arbeiteten, den wird es vermutlich nirgends geben, ist also vielleicht ein kleines Wunschdenken – aber auch irgend wie Sinnlos – ich mache ja, was mir spaß und Freude macht – meine Frau auch – in ihrem eigenen Geschäft.
Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee?