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03.09.2011, 11:46
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Traum vom Zahnziehen und vom Vater... Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 26.09.2010
Alter: 38
Beiträge: 202
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Traum vom Zahnziehen und vom Vater...
Hallo in die Runde!
Hier wieder mal ein Traum von mir.
Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mit meinem Sohn (8Jahre) zusammen in ein ziemlich großes, breites Gebäude gehe. Wir mussten zum Zahnarzt weil er Zahnweh hatte. Dieser war im ersten Stock. Erst hatten wir gesucht, weil ich nicht wusste wo ich hin musste. Dann waren wir beim Zahnarzt und mein Sohn bekam dann einen Backenzahn gezogen, was gar nicht so einfach war, der Zahnarzt hatte ziemliche Mühe. Der Zahn war ganz schön groß für ein kleines Kind, und hatte einen ziemlich großes Loch. Ich war ganz stolz auf meinen Sohn, weil er das so toll hinbekommen hat und so tapfer war.
Dann sind wir im dem Gebäude auf der gleichen Etage auf eine große Terrasse gegangen. Dort standen einige Holztische und Bänke. Dort saßen dann 3 meiner Geschwister (eine Schwester fehlte, mit der habe ich auch im realen Leben seit kurzem keinen Kontakt mehr). Und was ganz seltsam war ist, dass mein Vater (der schon seit 13 jahren nicht mehr lebt) dabei gesessen hat. Wir haben uns ganz locker und sehr entspannt unterhalten. Er saß dabei und hat aufmerksam zugehört, er sah auch sehr entspannt aus....obwohl er nichts mitgeredet hat.
Ich habe innerhalb dieser 13jahren erst einmal von ihm geträumt, und da hatte er mich im Traum nur angerufen.
Jetzt war er anwesend und das bringt mich sehr zum denken. Zu lebzeiten hatte ich ein sehr kompliziertes bis überhaupt kein Verhältnis zu ihm Er war ein sehr gewalttätiger alkoholkranker Mensch. Wir hatten nie ein richtiges "Tochter-Vater" Verhältnis. Ich hatte sehr viele Jahre gebraucht um zu verstehen, warum alles so war wie es war. Aber ich habe kurz vor seinem Tod durch einen Brief an ihn, unser Verhältnis berreinigt, ich empfinde seitdem keine Wut mehr für ihn....ich habe es so angenommen wie es war.
Und dass er jetzt so in meinem Traum auftaucht, das bringt mich zum denken. Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter mir seit 6 Monaten den Rücken zudreht, weil ich mein Leben von grundauf verändert habe?
Dass ich seine Anwesenheit so angenehm empfunden habe, zeigt es vielelicht der Wunsch nach "Anerkennung" und Verständnis für mein Handeln durch die Eltern?
Natürlich finde ich es schon sehr traurig, dass meine Mutter so reagiert wie sie reagiert. Aber ich bin nicht darauf angewiesen, das werde ich auch nie sein.
Vielleicht hat jemand eine Idee?
Lg Daslebenistschön
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04.09.2011, 19:11
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Traum vom Zahnziehen und vom Vater... Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.01.2010
Ort: Im Dorf
Beiträge: 1.168
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Zitat:
Zitat von daslebenistschön
Hallo in die Runde! Hallo Schönesleben
Hier wieder mal ein Traum von mir.
Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mit meinem Sohn (8Jahre) zusammen in ein ziemlich großes, breites Gebäude gehe. Wir mussten zum Zahnarzt weil er Zahnweh hatte. Dieser war im ersten Stock. Erst hatten wir gesucht, weil ich nicht wusste wo ich hin musste. Dann waren wir beim Zahnarzt und mein Sohn bekam dann einen Backenzahn gezogen, was gar nicht so einfach war, der Zahnarzt hatte ziemliche Mühe. Der Zahn war ganz schön groß für ein kleines Kind, und hatte einen ziemlich großes Loch. Ich war ganz stolz auf meinen Sohn, weil er das so toll hinbekommen hat und so tapfer war. Schon wieder ein Arztbesuch, möglicherweise wird ein "Problem", welches auch Deinen Sohn betrifft, bald auf positive Art "gelöst". Vielleicht steht auch ein Zahnarzt-Besuch an und Du fürchtest das "Finanzloch", welche die Zahn-Behandlung evtl. hinterlassen könnte.
Dann sind wir im dem Gebäude auf der gleichen Etage auf eine große Terrasse gegangen. Dort standen einige Holztische und Bänke. Dort saßen dann 3 meiner Geschwister (eine Schwester fehlte, mit der habe ich auch im realen Leben seit kurzem keinen Kontakt mehr). Und was ganz seltsam war ist, dass mein Vater (der schon seit 13 jahren nicht mehr lebt) dabei gesessen hat. Wir haben uns ganz locker und sehr entspannt unterhalten. Er saß dabei und hat aufmerksam zugehört, er sah auch sehr entspannt aus....obwohl er nichts mitgeredet hat. Mit Deiner Familie hat es auch hier zu tun. Möglicherweise ist Deine Vergebung dem Vater gegenüber "angekommen". Er war da und er verhielt sich friedlich. Der Vater ist ein verstorbener männlicher Ahne, Dein Sohn ist ein männlicher Nachfahre von ihm. Siehst Du zwischen Deinem Sohn und Deinem Vater Gemeinsamkeiten? Hat das frühere Verhalten des Vaters einen Einfluss auf die Erziehung oder Einstellung zu Deinem Sohn? (Gleiche Gebäude-Ebene)
Ich habe innerhalb dieser 13jahren erst einmal von ihm geträumt, und da hatte er mich im Traum nur angerufen.
Jetzt war er anwesend und das bringt mich sehr zum denken. Vielleicht seid ihr euch "näher" gekommen, im übertragenen Sinn.
Zu lebzeiten hatte ich ein sehr kompliziertes bis überhaupt kein Verhältnis zu ihm Er war ein sehr gewalttätiger alkoholkranker Mensch. Wir hatten nie ein richtiges "Tochter-Vater" Verhältnis. Ich hatte sehr viele Jahre gebraucht um zu verstehen, warum alles so war wie es war. Aber ich habe kurz vor seinem Tod durch einen Brief an ihn, unser Verhältnis berreinigt, ich empfinde seitdem keine Wut mehr für ihn....ich habe es so angenommen wie es war. Du hast genau das Richtige gemacht. Vielleicht möchte er jetzt in einer andern Form für seine Kinder "da" sein. Und weil es mit der Mutter nicht so gut läuft, ist er eben da.
Und dass er jetzt so in meinem Traum auftaucht, das bringt mich zum denken. Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter mir seit 6 Monaten den Rücken zudreht, weil ich mein Leben von grundauf verändert habe? Weder die Mutter noch die Schwester, mit denen Du im Moment keinen Kontakt hast, sind im Traum vorgekommen. Möglicherweise gibt diese "Abwesenheit" mehr Raum für Deinen Vater.
Dass ich seine Anwesenheit so angenehm empfunden habe, zeigt es vielelicht der Wunsch nach "Anerkennung" und Verständnis für mein Handeln durch die Eltern? Das ist gut möglich. Doch halte Dich im Moment einfach an jene Angehörigen, zu denen Du einen guten Kontakt hast.
Natürlich finde ich es schon sehr traurig, dass meine Mutter so reagiert wie sie reagiert. Aber ich bin nicht darauf angewiesen, das werde ich auch nie sein. Lass ihr Zeit, Mütter können manchmal nur schwer akzeptieren, dass ihre Kinder etwas tun, womit sie selber nicht einverstanden sind.
Vielleicht hat jemand eine Idee? Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen?
Lg Daslebenistschön
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LgArtemiss
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06.09.2011, 08:32
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Traum vom Zahnziehen und vom Vater... Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.09.2010
Alter: 38
Beiträge: 202
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Hallo liebe Artemiss!
Zitat:
Zitat von artemiss
Zitat:
Zitat von daslebenistschön Hallo in die Runde! Hallo Schönesleben
Hier wieder mal ein Traum von mir.
Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mit meinem Sohn (8Jahre) zusammen in ein ziemlich großes, breites Gebäude gehe. Wir mussten zum Zahnarzt weil er Zahnweh hatte. Dieser war im ersten Stock. Erst hatten wir gesucht, weil ich nicht wusste wo ich hin musste. Dann waren wir beim Zahnarzt und mein Sohn bekam dann einen Backenzahn gezogen, was gar nicht so einfach war, der Zahnarzt hatte ziemliche Mühe. Der Zahn war ganz schön groß für ein kleines Kind, und hatte einen ziemlich großes Loch. Ich war ganz stolz auf meinen Sohn, weil er das so toll hinbekommen hat und so tapfer war. Schon wieder ein Arztbesuch, möglicherweise wird ein "Problem", welches auch Deinen Sohn betrifft, bald auf positive Art "gelöst". Vielleicht steht auch ein Zahnarzt-Besuch an und Du fürchtest das "Finanzloch", welche die Zahn-Behandlung evtl. hinterlassen könnte. Also ein Zahnarztbesuch welcher mich viel Geldkosten wird, steht in der Tat an...ich schiebe das ganze nur (leider) vor mir her...vielleicht sollte ich das mal gezielter angehen....
Dann sind wir im dem Gebäude auf der gleichen Etage auf eine große Terrasse gegangen. Dort standen einige Holztische und Bänke. Dort saßen dann 3 meiner Geschwister (eine Schwester fehlte, mit der habe ich auch im realen Leben seit kurzem keinen Kontakt mehr). Und was ganz seltsam war ist, dass mein Vater (der schon seit 13 jahren nicht mehr lebt) dabei gesessen hat. Wir haben uns ganz locker und sehr entspannt unterhalten. Er saß dabei und hat aufmerksam zugehört, er sah auch sehr entspannt aus....obwohl er nichts mitgeredet hat. Mit Deiner Familie hat es auch hier zu tun. Möglicherweise ist Deine Vergebung dem Vater gegenüber "angekommen". Er war da und er verhielt sich friedlich. Der Vater ist ein verstorbener männlicher Ahne, Dein Sohn ist ein männlicher Nachfahre von ihm. Siehst Du zwischen Deinem Sohn und Deinem Vater Gemeinsamkeiten? Von der Persönlichkeit her, sind es zwei komplett verschiedene Menschen. Allerdings ist mein Sohn ruhig und sehr kreativ, das war mein Vater auch.
Hat das frühere Verhalten des Vaters einen Einfluss auf die Erziehung oder Einstellung zu Deinem Sohn? (Gleiche Gebäude-Ebene) Ohja, das hat es in der Tat. Ich erziehe "bewusst" anders als mein Vater es getan hat. Meine Einstellung zu Kindern ist komplett eine andere als die meines Vaters. Ich denke das rührt daher weil es bei mir zuhause so war, wie es war.
Ich habe innerhalb dieser 13jahren erst einmal von ihm geträumt, und da hatte er mich im Traum nur angerufen.
Jetzt war er anwesend und das bringt mich sehr zum denken. Vielleicht seid ihr euch "näher" gekommen, im übertragenen Sinn. Was die Beziehung zwischen meinem Vater und meiner Mutter anging, bin ich heute meinem Vater sicher näher als meiner Mutter....denn heute verstehe ich einiges viel anders, als ich es als Kind/Jugendliche verstehen konnte.
Zu lebzeiten hatte ich ein sehr kompliziertes bis überhaupt kein Verhältnis zu ihm Er war ein sehr gewalttätiger alkoholkranker Mensch. Wir hatten nie ein richtiges "Tochter-Vater" Verhältnis. Ich hatte sehr viele Jahre gebraucht um zu verstehen, warum alles so war wie es war. Aber ich habe kurz vor seinem Tod durch einen Brief an ihn, unser Verhältnis berreinigt, ich empfinde seitdem keine Wut mehr für ihn....ich habe es so angenommen wie es war. Du hast genau das Richtige gemacht. Vielleicht möchte er jetzt in einer andern Form für seine Kinder "da" sein. Und weil es mit der Mutter nicht so gut läuft, ist er eben da.
Und dass er jetzt so in meinem Traum auftaucht, das bringt mich zum denken. Vielleicht liegt es daran, dass meine Mutter mir seit 6 Monaten den Rücken zudreht, weil ich mein Leben von grundauf verändert habe? Weder die Mutter noch die Schwester, mit denen Du im Moment keinen Kontakt hast, sind im Traum vorgekommen. Möglicherweise gibt diese "Abwesenheit" mehr Raum für Deinen Vater. Ohja, das denke ich kann sehr gut sein!
Dass ich seine Anwesenheit so angenehm empfunden habe, zeigt es vielelicht der Wunsch nach "Anerkennung" und Verständnis für mein Handeln durch die Eltern? Das ist gut möglich. Doch halte Dich im Moment einfach an jene Angehörigen, zu denen Du einen guten Kontakt hast. Zu meinen 3 Geschwistern hatte ich immer ein sehr enges Verhältnis, und das ist nie abgebrochen. Darüber bin ich unheimlich dankbar und glücklich!
Natürlich finde ich es schon sehr traurig, dass meine Mutter so reagiert wie sie reagiert. Aber ich bin nicht darauf angewiesen, das werde ich auch nie sein. Lass ihr Zeit, Mütter können manchmal nur schwer akzeptieren, dass ihre Kinder etwas tun, womit sie selber nicht einverstanden sind.
Vielleicht hat jemand eine Idee? Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen? Absolut kann ich damit etwas anfangen! Vielen lieben dank für deine Deutung!
Lg Daslebenistschön
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