In den letzten Tagen habe ich zwei Träume gehabt, die mich noch jetzt beschäftigen und würde gerne wissen, was sie evtl. bedeuten könnten.
Vielleicht können mir ja hier Leute helfen

Der erste Traum: Im Traum fahre ich mit einem Snowboard durch den dunklen Wald (auf einem Waldweg), wobei der Wald nicht abfällt, er ist eher eben bzw. es geht vielleicht sogar ein wenig bergauf. Das Fahren ist beschwerlich, aber dennoch komme ich vorwärts. Doch hinter mir höre ich einige (ich glaube vier) jugendliche Jungs (etwa 14 Jahre alt), die ebenfalls durch den Wald fahren (ich weiß nicht, ob sie auch mit Snowboards unterwegs sind). Die Jugendlichen sind fröhlich und ausgelassen und schnell. Sie kommen mir immer näher und ich ärgere mich sichtlich, dass mein Snowboard so langsam fährt. Die Jungs überholen mich, necken mich ein wenig, aber sind nicht böswillig oder so. Irgendwann befinde ich mich auf einer dunklen Wendeltreppe aus Stein (wie in einem Turm), die ich mit dem Snowboard herunterrutsche. Direkt nach den ersten Stufen treffe ich wieder auf die Jugendlichen. Einer sitzt vor mir auf der Treppe. Ich sage ihm, dass ich vorbei möchte. Er grinst mich an und neckt mich wieder ein wenig. Mir macht das nicht viel aus, bin aber etwas genervt, dass ich nicht weiterkomme, sondern aufgehalten werde. Ich bitte die Jugendlichen dann nochmals freundlich mich vorbei zu lassen und sie tun es dann auch bereitwillig.
Eigentlich ganz nette Jungs, denke ich mir. Unten angekommen befinde ich mich nun in einem Haus. Einer der Jugendlichen wohnt dort mit seiner Mutter. Er und seine Kumpels sind auch im Haus, in seinem Zimmer. Das Haus ist hell, in den Farben Gelb und Orange gestrichen, also sehr sommerlich und freundlich. Die Möbel sind auch hell. Es gibt eine Wendeltreppe, die nach oben führt. Es herrscht ein wenig Chaos in dem Haus, es ist hier und da etwas unaufgeräumt. Die Mutter ist nett und freundlich, wirkt aber auch ein bisschen abgespannt und erschöpft. Sie erzählt mir einige Dinge (ich weiß nicht mehr was). Irgendwann gehe ich auch mal kurz die Wendeltreppe hinauf, weiß aber nicht mehr, was ich dort gemacht habe. Irgendwann möchte ich nicht länger stören, schließlich kenne ich die Leute ja gar nicht wirklich, also sage ich, dass ich nun wieder gehe. Ich merke, dass ich noch ein violettes Handtuch um meinen Kopf gewickelt habe und nehme es ab. Ich verabschiede mich freundlich und werde auch von der Frau freundlich verabschiedet. Die Jungs spielen noch immer in seinem Zimmer (ich glaube ein Videospiel o.ä.).
Der zweite Traum:
Im Traum befinde ich mich in einer Innenstadt, die ich nicht kenne. Es ist dunkel, bestimmt schon Abend. Ich bin in einem Laden oder in einem kleinen Häuschen, dort ist auch ein Mann. Als nur noch wir zwei in dem Laden oder Häuschen sind, setzt er sich vor mich auf den Boden (ich sitze ganz hinten an der Wand) und sagt mir, dass er Zahnarzt ist. Wir küssen uns leidenschaftlich und es fühlt sich wundervoll an, ich fühle mich sehr zu ihm hingezogen.
Dann ein Sprung, vielleicht habe ich einen Teil vergessen. In der nächsten Szene schläft der Mann in dem gleichen Häuschen auf einer Matratze. Ich gehe raus und sage zu einer Frau in meinem Alter (ich glaube, ich kenne sie nicht wirklich), dass er nicht bei Bewusstsein ist und wir sind beide erleichtert. Ich habe Angst, dass er wieder aufwacht. In dem Traum ist der Mann nicht mehr er selbst, er hat sich innerhalb des Traumes zum Bösen verändert, aber im Traum ist es nicht seine Schuld, irgendwas hat von ihm Besitz ergriffen. Dann wieder ein Sprung. Ich bin in einem Laden gegenüber. Der Mann ist nun auch dort und will mich angreifen. Ein anderer Mann hält ihn von hinten fest, doch der Arzt kann sich losreißen und kommt auf mich zu. Ich halte plötzlich eine Pistole in meinen Händen und richte sie auf den Arzt. Ich atme schnell und mein Puls geht schneller. Ich ziele dennoch genau und drücke gezielt in die Mitte, direkt unterhalb der Brust. Der Arzt starrt mich an und geht noch einige Schritte auf mich zu. Ich laufe raus und drehe mich nochmals zu ihm um. Er fällt tot zu Boden. Ich laufe daraufhin durch die dunkle Innenstadt (es ist jetzt wohl Nacht) und suche irgendwo nach einem Laden, in dem ich die Polizei anrufen kann, doch alle Läden sind zu. Ich bin hektisch und endlich finde ich einen Laden und gehe hinein. Dort ist ein Mann. Ich sage zu ihm, dass ich ein Telefon brauche, um die Polizei anzurufen. Er gibt mir ein Telefon. Er wirkt sehr neugierig und sensationslüstig. Ich tippe die 110 ein, aber es meldet sich ein Anrufbeantworter, eine Frauenstimme darauf sagt mir eine lange Telefonnummer an, die ich wählen soll, um mit der Polizei verbunden zu werden. Ich merke, wie der Mann Fotos machen will oder mich filmen möchte und da sind auch noch andere Menschen in dem Laden und sind ebenfalls neugierig, warum ich die Polizei anrufen will. Ich fühle mich unwohl und gehe wieder. Ich suche nach einem anderen Laden, in dem ich die Polizei anrufen kann, finde aber keinen, also gehe ich wieder zu dem letzten Laden zurück und sage nochmals zu dem Mann, dass ich das Telefon brauche. Ich warne ihn aber und sage, dass er und auch sonst keiner noch mal versuchen soll Fotos zu machen oder mich zu filmen, sonst zeige ich ihn an. Danach unterlässt er es auch. Er gibt mir das Telefon.
In der nächsten Szene sehe ich, dass ich in der Zeitung einen Artikel über das Vorgefallene (dass ich den Arzt aus Notwehr erschossen habe) lese. Dort steht auch, dass ich in eine andere Wohnung ziehen werde, weil die alte Wohnung mich zu sehr an den Vorfall erinnert. Daraufhin beschließe ich tatsächlich, umzuziehen. In meiner alten Wohnung befindet sich hier und da Blut von dem erschossenen Arzt, obwohl er doch gar nicht in meiner Wohnung war...
Tut mir leid, wenn es so lang geworden ist, beide Träume waren eben sehr detailreich und ich kann mich noch sehr gut an die Details und Abläufe erinnern. Vielleicht kann mir einer helfen, sie zu deuten?
lg brownie