Ich würde das auch luzides Träumen nennen, da ich mir teilweise schon bewusst war, dass ich träume. Ich würde auch Lichtnarr zustimmen und das als einen Zwischenzustand zwischen Traum/Schlaf nennen. Übrigens, freut mich, dass ich dir geholfen habe

Ich hatte vor kurzem einen sehr interessanten Traum wo ich das Geräusch wieder hörte, aber es war diesmal ein bisschen anders.
Ich hörte gekichere, das flog wieder um meinen Kopf rum. Das gekichere machte mich bewusst, also sozusagen wurde der Traum dadurch luzide. Es war ein neckisches kichern, als würde mir jemand einen kleinen Streich spielen.
Ich hatte die Augen zu, wusste, dass ich im Bett liege und ich war in einem sehr interessanten Zustand, es war als wäre mein Kopf leer, da war kein Gedanke, aber trotzdem war ich bewusst.
Ich sah kleine gelbe Nebelschwaden, vor dunkelm Hintergrund (geschlossene Augen), die sich bewegten. So ähnlich seh ich die auch wenn ich im dunkeln längere Zeit an die Decke starre. Als das kichern leiser wurde, sah ich zwischen den gelben plötzlich eine violette Nebelschwade erscheinen.
Diese violette Nebelschwade nahm sehr rasant form an und zwar verdichtete sie sich zu einem Kreis und an den Rändern des Kreises entstanden kleinere Kreise (schön symmetrisch/geometrisch). Dann wurde ich durch den Kreis eingezogen und es entstand ein Tunnel aus dem Kreis, durch den ich flog.
Als ich in den Tunnel kam, fing das Geräusch leise an und je schneller/weiter ich flog, desto lauter wurde es. Ich konnte das willentlich steuern, es hing von meinem Willen ab ob ich durchwollte oder nicht (langsam/schnell) etc. Außerdem fing etwas in meinem Körper extrem zu wackeln an, es war so wie beim Achterbahnfahren in den Kurven (Zentrifugalkraft). Aber es war nicht mein realer Körper, ich fühlte ihn, und der war ruhig. Es war als wäre es etwas im realen Körper und ich konnte das wackeln sehr bewusst wahrnehmen, als wäre es real (hab mich ständig gewundert was das soll).
Beim ersten Anlauf kam ich in den Tunnel, hörte das Geräusch lauter werden und dann war ich erstmal verwundert und wurde langsamer (und es kam mir vor als würd ich wieder zurückfallen), das Geräusch wurde leiser.
Aus Neugier hab ichs gleich nochmal versucht und das Geräusch wurde schon sehr laut und dieses Zittern begann schon recht stark. Wieder hab ich nachgelassen, weil das Zittern kam mir schon komisch vor. Aber dann hab ichs nochmal versucht und da hab ich mir dann gedacht, jap, jetzt bringen wirs zu Ende, egal wie laut das wird und wie sehr alles wackelt.
Das Geräusch wurde extrem laut (hörte sich ähnlich an wie eine Flugzeugturbine) und irgendwas in meinem Körper wackelte wie verrückt. Es fühlte sich so an als würde ich starke Kurven fliegen aber der Tunnel war eigentlich gerade. Jedenfalls tauchte dann auch bald das Ende des Tunnels auf. Zuerst sah ich nur Licht und als ich näher kam, sah ich blauen Himmel und Berge. Da dachte ich sofort an diese Nahtoderfahrungen und daran, dass das eventuell mein Tod sein könnte und dazu war ich nicht wirklich bereit/entschlossen genug. Ich hab dann gezögert und der Tunnel löste sich in kleine Fäden auf.
Ich hab dann noch ein paar Anläufe versucht (aus neugier), ich konnte den Tunnel auch wieder aufbauen, aber ich hatte schon zuviele Gedanken im Kopf gehabt und so kam ich nie weit.
Nach dem Traum fiel mir auch wieder ein, dass ich in dem einen Traum, wo ich den schwarzen Strudel sah (siehe ersten Beitrag), auch durch einen Tunnel gezogen wurde. Er war allerdings ganz ganz kurz, schwarz und gebogen (zuerst gerade, dann nach unten) und hatte eine weiße Maserung. Gleich nachdem ich durch diesen Tunnel durch war, sah ich den schwarzen Strudel. Der Tunnel damals war allerdings so kurz, dass ich ihm nicht wirklich Beachtung geschenkt habe.
Dieser hier war allerdings violett, sehr lang und gerade.
@d & d
Danke, das hört sich ja gut an

Ich hatte selber öfters das Gefühl als wäre das irgendjemand, der mir hilft weiterzukommen. Aber ich denke mir auch, wenn es so ist, dann will derjenige sich absichtlich nicht zeigen. Als wäre es der heldenhafteste Helfer, der sich nicht zu erkennen gibt. So dass sich bei mir nichtmal der Anschein erwecken lässt, dass er mir nur um des Dankes willen hilft
Jedenfalls hab ich daraufhin mal ein bisschen gegoogelt und rausgefunden, dass Schamanen sogenannte -Tunnelreisen- machen. Das was ich darüber gelesen habe, hat sich sehr ähnlich nach meinen Tunnelerfahrungen angehört. Hab mir mal ein Buch zu dem Thema bestellt, mal sehn ob mich das schlauer macht. :-)
Edit:
Hmm wenn ich das jetzt selber so durchlese, dann kommt mir das irgendwie so vor, als wären das alles Situationen die mich mit dem Tod/Todesangst konfrontieren. Nächstes mal flieg ich durch den Tunnel durch, soviel steht fest