30.12.2010
Eigentlich war irgendwie alles stimmig.
Wir haben ein Haus, in einem anderen Ort, Terrassengarten, nur 3 Terrassen, die nicht sehr humusreich sind. Ein riesiger Felsen im Hof, auch das Grundstückende nur der Felsen, steil, wenig Bewuchs.
Mein Mann wollt es verkaufen, aber irgendwie hängt er viel zu sehr daran. Es ist ja schließlich der Ort an dem er aufgewachsen ist.
Es verfällt seit Jahren, da seine Mutter nicht wollte daß wir etwas daran machen. Wir sind ja auch ausgezogen weil es unerträglich war.
Hab also selbst ein Haus mit wundervollem Grundstück.
Doch mein Mann hält immer noch am Haus fest, hat auch schon ein Dach ganz machen lassen, und eine Seite des Hauses bekam eine wunderschöne Terrasse. Sie ist noch nicht fertig. Alles angefangene Sachen.
In den ersten Jahren hab ich noch im Garten versucht zu helfen, meinen Garten, den Garten, aber zuviel!
Hab begonnen umzupflazen, etwas effektiver zu gestalten. Aber mein Mann würdigt so etwas nicht, kein Verständnis.
Nebenan wohnt gleich seine Schwester, mit Mann und Sohn(35).
Sie vertragen sich nicht. Mein Mann liebt seine Schwester aber sie war immer eine ekelige Giftspritze, wie er es vorsichtig formulierte.
Nun, das im Vorfeld. Unsere Kinder wollen keiner dieses Haus.
Da träumt ich daß dort der Terrassengarten umgebaut wird. Ein Teil des Hauses also ausgelagert, so auf einer Terrasse die Küche in den Berg getrieben, wunderschön.
Bei der anderen begann die Wohnstube, und eine Verbindung zur Terrasse. Alles ganz toll. Und dort stand mit einmal eine riesige Tafel, lang, fast endlos. Sie war wunderschön geschmückt, mit allem was man denken kann. Essen Trinken, die edelsten Säfte, Getränke, überall lagen bunte Glasteile Dekoteile rum. Viele Dekoteile waren rund, filigran, wie kleine Schöpfteile, oder Schröpfgefäße?
An der Tafel war eine kleine Kante, dort lagen auch diese Teile drinnen.
Ich war bemüht diese Teile aufzuräumen weil ich dachte daß sie kaputt gehen könnten. So versuchte ich ein größeres Glas zu nehmen, allen zu sagen daß sie diese herumliegenden Teile dort hinein legen sollten. Sie sahen ja sehr hübsch aus. Also Deko eigentlich ungeeignet, so klein wie Puppenstubengeschirr. Es waren wirkich perfekt gegossene, oder geblasene Teile, wie eben diese Schröpfgläser, fiel mir grad ein. Ich wollte eben daß man daran noch lange seine Freude haben kann.
Viele Nachbarn saßen mit an der Tafel, und mit einmal saß mein Schwager neben mir, nein der schwager meines Mannes! Oh, er ist eigentlich ein total unzugänglicher Einzelgänger, wie ein Hecht, immer im Hintergrund auf den richtigen Moment wartend daß er etwas, oder jemanden vernichten kann.
Naja, ich nehm ihn wie er ist.
Er saß neben mir, aß etwas, da zeigte er m ir auf seinem rechten Zeigefinger etwas. "Guck mal, ich hab ne riesige Scherbe gefunden, im Essen."
Ich drehte mich zu ihm und sah daß dort eine große, spitze Scherbe lag, sehr gefährlich aussehend. Da nahm ich ein anderes, rundes Gefäß und meinte zu ihm daß er es dort rein machen solle damit er sich erstens nicht veletze, und zweitens auch kein anderer sich mehr verletzen kann. Er war erfreut!
Das lässt mich nicht los! Ich bin danach sofort aufgewacht, bin grad nicht ganz gesund, und da schlaf ich sehr wenig am Stück.
Aber es sind ja die Rauhenächte, nun such ich zu verstehn, finde keinen Zugang zu dem. Wer kann helfen, etwas, ein wenig!