1. 1. Todestag rückt näher # 1
    Sanni

    1. Todestag rückt näher

    Am 3.4.09 ist es ein Jahr her, daß meine Mama in einem Hospitz für Krebserkrankte gestorben ist. Ich leide noch immer sehr darunter.
    Ich bin zwar schon 33, aber ich fühle mich wie ein 12 jähriges Mädchen, daß nun ganz allein auf der großen Welt ist. (mein Dad starb schon vor
    14 Jahren). Ich hatte eine sehr enge Bindung mit meiner Mama und egal was ich auch tue, meine Gedanken sind immer, daß sie das eigentlich miterleben müsste, -sie fehlt so sehr.
    Ich habe große Angst vor dem kommenden Freitag. Wie habt ihr solche Tage verlebt? Wahrscheinlich nehme ich mir ab Mittag frei und fahre dann nocheinmal in das Hospitz. Ob ihr Geist an diesem Tag auch da sein wird?
    Wie denkt ihr darüber? Was meint ihr?
    Vielen Dank. Susanne

  2.   Alt 
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  3. 1. Todestag rückt näher # 2
    Gast14715
    Liebe Sanni,

    meine Oma starb am Krebs als ich 14 Jahre war und ich habe ihren Tot bis heute nicht verkraftet. Ich denke zwar nicht jeden Tag an sie, aber wenn, dann fehlt sie mir sehr.
    Mir hat mal jemand gesagt, solange man an die Menschen denkt, die wir verloren haben, solange sind sie noch bei uns.
    Weißt du, wenn deine Mutter erst vor einem Jahr von dir gegangen ist, dann ist es auch noch nicht lange her. Ein Jahr klingt zwar viel oder lange, aber man selbst hat, wenn man daran denkt immer das Gefühl, es ist erst vor ein paar Tagen passiert, dass sie gehen musste.
    Du schreibst, du warst schon 33 als sie ging. Das ist denke ich ganz egal. Wenn man einen Menschen verliert, denn man liebt, dann ist der Schmerz da, ob man 33 ist oder 14 wie bei mit oder vielleicht 56 oder 10 Jahre.
    Lass es einfach zu dass du noch trauerst. Wenn dir danach ist frei zu nehmen ist das vollkommen in Ordnung. Und wenn dir danach ist, ins Hospiz zu gehen, mach es. Denk an sie, mach vielleicht irgendetwas was ihr gerne zusammen gemacht habt. Wenn es z.B. ein Cafe gibt wo ihr immer wart, dann geh dahin, wenn dir danach ist und hast du das Bedürfnis in den Wald zu gehen um deine Trauer raus zu schreien tu es. Ich glaube, wenn du dabei das Gefühl hast, sie ist bei dir, dann ist sie es auch und du wirst es auch spüren.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Das du vor diesem Tag Angst hast kann jeder verstehen. Aber wenn er um ist, bist du ein Stückchen daran gewachsen. Sag dir einfach, sie ist bei dir, ihr seit beide traurig nicht zusammen sein zu können und dennoch werdet ihr euch ganz nah sein.

    LG, Magenta

  4. 1. Todestag rückt näher # 3
    dragona
    hallo sanni,

    diese bindung die du mit deiner mutter hattest bleibt weiter hin bestehen,,sie wird auch weiter hin zu dir kommen..
    dort wo deine mutter jetzt ist..das ist es voller leichtigkeit und so eine wärme ,das hat man hier noch nicht gefühlt..ich durfte das einmal fühlen ,da ein verstorbener mir dieses gefühl rüber gegeben hat..deine mutter geht es gut und sie sieht es bestimmt lieber ,wenn du glücklich bist.
    sie ist weiter hin bei dir..stelle mal ein bild von ihr hin und mache eine kerze an..vielleicht zeigt sich sich,indem die kerze stark flackert .und du kannst auch weiter hin mit ihr reden..sie hört dich.

    liebe grüße
    dragona

  5. 1. Todestag rückt näher # 4
    Cerridwen
    Liebe sanni,

    mein Vater und meine Mutter sind binnen eines Jahres beide verstorben, Geschwister habe ich - bis auf eine Halbschwester - nicht....

    es gibt in der "Hexenreligion" einige - nenn ich sie mal - Rituale, die ich für deine Situation sehr schön finde.

    Am eigenen Geburtstag feiert man seine Mutter, die einem das Leben geschenkt hat.
    Du könntest ihr ihre Lieblingsblumen bringen, ja sogar ihr Lieblingsessen kochen.
    Alles, was dir zu ihr einfällt, kannst du an deinem Geburtstag tun!

    Ich hoffe, dass du den Todestag deiner Mutter ohne zuviel persönliches Leid verleben kannst, die Ideen der anderen, die schon vor mir geschrieben haben sind wunderbar!

    Viele liebe Wünsche und Grüße

    Cerridwen

  6. 1. Todestag rückt näher # 5
    Josefin
    Zitat Zitat von Sanni Beitrag anzeigen
    Am 3.4.09 ist es ein Jahr her, daß meine Mama in einem Hospitz für Krebserkrankte gestorben ist. Ich leide noch immer sehr darunter.


    Ich bin zwar schon 33, aber ich fühle mich wie ein 12 jähriges Mädchen, daß nun ganz allein auf der großen Welt ist. (mein Dad starb schon vor
    14 Jahren). Ich hatte eine sehr enge Bindung mit meiner Mama und egal was ich auch tue, meine Gedanken sind immer, daß sie das eigentlich miterleben müsste, -sie fehlt so sehr.
    Ich habe große Angst vor dem kommenden Freitag. Wie habt ihr solche Tage verlebt? Wahrscheinlich nehme ich mir ab Mittag frei und fahre dann nocheinmal in das Hospitz. Ob ihr Geist an diesem Tag auch da sein wird?
    Wie denkt ihr darüber? Was meint ihr?

    Vielen Dank. Susanne
    Liebe Susanne,

    das mit Deiner Mama tut mir schrecklich Leid, mein herzliches Beileid. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Wenn Du an diesem Tag in dieses Hospiz gehen möchtest, dann ist das vollkommen in Ordnung. Aber ich möchte Dir sagen, Deine Mama ist in Deiner Nähe. Das mit dem Bild finde ich eine gute Idee. Stell es auf, vielleicht macht sie sich bei dir noch bemerkbar. Bitte sie einfach um ein Zeichen.

    Ich wünsche Dir weiterhin alles Liebe.

    Josefin

  7. 1. Todestag rückt näher # 6
    Anka
    Liebe Sanni,

    zünde eine Kerze an, und denke an sie mit der Liebe deines Herzens,
    sie wird zu dir kommen und du wirst sie fühlen.

    Spräche mit ihr und dann sei still und warte, konzentriere dich auf die Flame der Kerze, sie wird bei dir sein.

    Mein Vater war auch immer da und ich habe mit ihm gesprochen, eines Tages habe ich auch seine Stimme vernommen, und seit diesem Tag oft mit ihm gesprochen aber auch Antwort bekommen, es ist sehr schön und
    erfüllt dich mit Ruhe, Frieden und Liebe.

    Alles Liebe, Anka

  8. 1. Todestag rückt näher # 7
    Geisterschlumpf
    Ich habe wie meine Vorgängerin eine Kerze angezündet und Musik gehört die die verstorbene Person ebenfalls gemocht hat.So kam ich gut über die Trauer weg.

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