Nach diesem wertvollen Beitrag zum Thema, wollte Ich zumindest mal etwas ablenken und kopier dier hier mal einen Beitrag von
Hajo Banzhaf, den Ich persönlich zwar nicht sooooooo toll finde, aber von vielen anerkannt wird:
Manche sagen, indem man einfach anfängt, sich die Karten anschaut und abwartet, was einem zu den Bildern einfällt. Das wird dann oft die intuitive Methode genannt. In der Zeit vor Verbreitung der Schrift, als Menschen noch Bilder lasen, war das sicherlich ein guter Ratschlag. Nachdem wir aber perfekt Buchstaben lesen und darüber das Lesen von Bildern verlernt haben, sind die meisten Menschen damit überfordert. Oft führt diese Methode dazu, dass man das, was man sich wünscht, in die Karten hineinlegt, und es dann natürlich als Tarot-Antwort auch wieder aus ihnen herausliest.
So wie man beim Erlernen einer Sprache gut beraten ist, zunächst einfache Sätze zu lernen, ist es auch ratsam, beim Tarot Schritt für Schritt mit der Bedeutung der Karten vertraut zu werden; und zwar in der Art, wie sie gemeint sind. Das heißt, man sollte zunächst die Deutung ihrer Illustrationen und ihrer Symbolik in der überlieferten Form studieren. Wenn man dann später zu einem eigenen, vielleicht tieferen oder erweiterten Verständnis von Karten kommt, und zu einer eigenen Art damit umzugehen, ist das nur natürlich.
Zum Lernen gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich zum Teil gut ergänzen:
1. Man kann methodisch vorgehen, und die Aussage jeder einzelnen Karte systematisch erlernen. Das ist den meisten zu langweilig, so dass es nur die wenigsten tun.
2. Man kann sich zunächst beschränken und sich mit der überschaubaren Menge der 22 Trumpfkarten (Großen Arkana) befassen, mit denen man erste Legungen machen kann, z.B. die Legemethode "Das Kreuz".
3. Man kann durch täglich Übung mit den Karten vertraut werden, in dem man sich jeden Tag eine Tageskarte zieht, und deren Bedeutung dann im Alltag erkennt. Siehe Artikel
4. Und man kann es über die Praxis lernen, indem man Legemethoden wählt, zu denen es Bücher gibt, die die Bedeutung einer jeden Karte auf jedem Platz der Legung deutet, z.B. Das Arbeitsbuch zum Tarot oder das Buch Tarot als Wegbegleiter.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, sich die gelegten Karten zu notieren, um zu einem späteren Zeitpunkt rückblickend ihre Aussage nochmals zu betrachten. Gerade dabei wird die symbolhafte Sprache oft verblüffend klar.