Ohne das Wissen und Einverständnis eines Menschen in seinem Leben herumzuschnüffeln ist ganz klar unethisch. Ich finde, da gibt es keine Diskussion. Was man im eigenen Kartenbild über einen anderen erfährt, ist alles, was man wissen muss, denn es ist der Anteil, den ein Mensch am eigenen Leben hat. Der Rest geht niemanden was an. (Du würdest ja auch nicht wollen, dass andere mittels Karten in Deinem Leben herumschnüffeln, oder?)
Sicherlich gibt es Ausnahmen von dieser Regel, z.B. wenn eine Frau wissen möchte, ob ihr Mann, der Alkoholiker ist, nun wirklich eine Therapie beginnen möchte. Allerdings finde ich, dass dann der Kartenleger die Privatssphäre dieses Mannes schützen muss, wenn er schon sein Bild vor sich liegen hat und nur die Infos rausgibt, die wirklich relevant sind.
Was ich stets ablehnen würde ist z.B. im Leben des Ex herumzuschnüffeln (Ist er mit seiner neuen Partnerin glücklich? Hat er mit ihr ein erfülltes Sexleben? Wollen die heiraten?)
Natürlich funktioniert das unethische Herumschnüffeln, aber auf die Dauer zahlt man dafür als Kartenleger einen sehr hohen Preis. Wenn man sich darauf einlässt, Neid, Missgunst o.ä. als Kartenleger zu bedienen, dann "schwappt das auf die Dauer über". Ist man etwas empfindsam, dann ist eine einzige Beratung dieser Art energetisch schon ausgesprochen anstrengend. Macht man das oft und regelmäßig, kann es sogar passieren, dass man "aus dem Rennen genommen wird", soll heißen, dass das
Kartenlegen einen psychisch kaputt macht. Kein Wunder wenn man in den Abgründen menschlicher Energien badet...
Ich seh das recht locker. Wer Karten misbraucht, wird automatisch eines Tages ausgebremst. Diese Dinge regeln sich ganz von alleine.