Na, da habe ich gleich mal noch vor dem Schlafengehen beim heißesten Thema reingeschaut. Aber ich muss zugeben, dass, wenn ich euch hier "fachsimpeln" sehe bzw. lese, kriege ich beinahe Komplexe. Obwohl ich mal ein
Tantra-Wochenende mitgemacht habe mit meiner damaligen Partnerin, aber das ist schon eine Weile her.
Ich habe allerdings intensive und lange anhaltende Ekstase-Zustände allein erlebt, rein mit Hilfe meines Atems, beim Rebirthing (wer das kennt) und auch mal bei einer Energiemassage, die mir eine mexikanische Indianerin gab (auf dem Jakobsweg!). So etwas hat mir noch nie ein sexueller Orgasmus geben können.
Da ich eine 31jährige Ehe hinter mir habe, kann ich nicht auf so viele verschiedene Frauenerfahrungen zurückblicken. Zur Zeit lebe ich eine Gemeinschaft mit einer Frau, die eher Freundschaft und Kooperation bedeutet, und ich genieße die Freiheit, die diese Form des Zusammenlebens bietet. In einer sexuell geprägten Beziehung - wie mit meiner Frau damals - entsteht zuviel Abhängigkeit und Einengung, so ist meine Erfahrung und Befürchtung. So bin ich eher neugierig darauf, ob ich hier etwas lernen kann, inwieweit - oder ob überhaupt - es möglich ist, erotische Sehnsüchte zu erfüllen und trotzdem frei zu sein und zu bleiben.
Vielleicht ist es falsch, im Bereich Tantra zu forschen, aber irgendetwas zog mich. Nun habe ich endlich den Weg meiner Berufung gefunden und muss erkennen, dass manches trotzdem nicht so leicht geht, wie ich hoffte...
Ich glaube schon, dass das Leben einfacher und geradliniger verliefe, wenn man diesen unsinnigen Trieb nicht hätte, der einen immer wieder der Macht eines anderen Wesen zu unterwerfen versucht...
Eure Offenheit in den Beiträgen hat mich ermutigt, selbst ziemlich offen zu sein, aber vielleicht war es Blödsinn und ist der fortgeschrittenen Stunde zuzuschreiben.
Ich wünsche Euch eine gute Restnacht und bis auf weiteres,
nanabosho