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08.03.2007, 23:24
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Loslassen? Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.03.2007
Ort: Gießen
Beiträge: 4
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Loslassen?
Hallo zusammen!
Super das es ein solches Forum gibt in dem ich mit mit anderen über meine Erfahrungen sprechen kann
Wie ich noch in der Nähe von München wohnte lernte ich einen Mann kennen und wir begaben uns gemeinsam auf einen spirituellen Weg. Schon beim ersten Treffen war deutlich spürbar dass uns Wunderbares wiederfahren wird und wir nichts weiter tun müssen als zuzulassen und das taten wir. Wie ich letztlich von weg zog war ein kleines Loch in meiner Seele denn ich merkte sehr schnell, dass er ein wundervolles Geschenk ist. Mit niemanden konnte ich mich über meine rasante Entwicklung so empathisch austauschen wie mit ihm.
Wir beschlossen gemeinsam ein Tantra Massage Seminar zu besuchen. Das Probelm war, dass wir mit der Erwartung hingegangen sind, vier wunderschöne Tage miteinander zu verbringen. Es kam (vermutlich genau deswegen) alles anders. Unsere gemeinsame Basis schwand zunehmend und wir konnten nicht einmal mehr die Massagen voneinander annehmen. Dank langer, intensiver Gespräche und der Bereitschaft der anderen, den Partner zu tauschen, konnten wir die Stimmung zwischen uns (und somit auch der Gruppe) in eine positivere Richtung zu lenken. Das Gefühl, den Draht zu ihm verloren zu haben, konnte ich jedoch nicht ganz loslassen. So breitete sich, je näher der Abschied kam, ein unglaublich brennender Schmerz in meiner Seele aus und ich weinte bitterlich den ganzen Sonntag. Der Gedanke diesen Menschen gehen lassen zu müssen war nahezu unerträglich. Mir drängte sich die Frage nach dem "Warum" auf, es fühlte sich zwischen uns immer alles so stimmig an, selbst dieses mit Schwierigkeiten druchtränkte Wochenende. Ich gehe diesen Weg nicht umsonst und es war mir völlig klar an meine Grenzen und Themen zu stoßen.
Doch WIE sehe ich WO meine Themen sind? Worin können die Ursachen für (meine) Verlustängste liegen? Wie kann ich loslassen? Wann entscheidet sich was ich loslassen muss? Und was sind die Beweggründe für einen Menschen jemanden dem Rücken zukehren, obwohl es sich in keinster Weise stimmig anfühlt?
Ich habe ein sehr großes Problem mit Sexualität, daher erschien mir der tantrsiche Weg genau richtig. Und auch jetzt, nach meinen ersten zwei Seminaren, von denen ich viel im Alltag anwenden kann, fühlt es immernoch sehr gut an. Aber gerade am vergangenen Wochenende, wie ich sehr nahe an meinen Grenzen war, fragte ich mich, ob ich mich nicht zu schnell ins kalte Wasser gesprungen bin?!?
Zugegebenermaßen bin ich momentan auch etwas ungeduldig, denn wer bleibt mir mit dem ich mich so empathisch austauschen kann, wenn mir dieser Mann wegbricht?

Ich hoffe hier Inspirationen für neue Gedankenmuster finden zu können und bedanke mich im Voraus für eure Hilfe.
Liebe Grüße,
Barbara
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09.03.2007, 14:39
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Loslassen? Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: nördliches NRW
Beiträge: 30
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Zitat:
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Zitat von atanua
Das Gefühl, den Draht zu ihm verloren zu haben, konnte ich jedoch nicht ganz loslassen. So breitete sich, je näher der Abschied kam, ein unglaublich brennender Schmerz in meiner Seele aus und ich weinte bitterlich den ganzen Sonntag. Der Gedanke diesen Menschen gehen lassen zu müssen war nahezu unerträglich. Mir drängte sich die Frage nach dem "Warum" auf, es fühlte sich zwischen uns immer alles so stimmig an, selbst dieses mit Schwierigkeiten druchtränkte Wochenende. Ich gehe diesen Weg nicht umsonst und es war mir völlig klar an meine Grenzen und Themen zu stoßen.
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Liebe Barbara,
ich lesen den Beitrag nun schon zum dritten mal und spüre den Schmerz aus deinen Zeilen, aber ehrlich gesagt verwirrt mich dein Text, wohl weil es in dir genauso verwirrt ausschaut. Ich weiß nicht worauf ich dir antworten könnten.
Es geht um diesen Mann?
Es geht um das Zusammenkommen oder die Trennung von diesem Mann?
Oder geht es um das Tantra Wochenende?
Oder ums Loslassen im Allgemeinen?
Allgemein kann ich dir natürlich antworten.
Losslassen hat im Positivesten Sinne nichts mit Verlust und Vergessen zu tun, wenn wir an einem Punkt sind an dem wir loslassen "müssen" - aus was für Gründen auch immer - werden wir es zwar mit Trauer tun, aber auch mit einem Gefühl etwas mitgenommen zu haben. Um eine Erfahrung, um eine erlebnissreiche Zeit reicher zu sein.
Wenn das nicht der Fall ist, stimmt etwas an diesem Loslassen nicht... entweder habe wir die Aufgabe noch nicht gelöst, die uns mit dieser Situation gegeben wurden .. oder wir haben uns in Abhängigkeiten verstrickt oder sind uns nicht darüber im Klaren was wir eigentlich wollen.
liebe Grüsse Morgenstern*
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09.03.2007, 16:04
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Loslassen? Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.09.2006
Ort: Spittal/Millstättersee
Alter: 32
Beiträge: 616
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hi
wieso denkst du den mann loslassen zu müssen? nur wegen dem missglückten wochenende? sorry ich versteh das nicht ganz..
mfg
lady aradia
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11.03.2007, 00:02
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Loslassen? Beitrag #4 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.03.2007
Ort: Gießen
Beiträge: 4
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Allgemein kann ich dir natürlich antworten.
Losslassen hat im Positivesten Sinne nichts mit Verlust und Vergessen zu tun, wenn wir an einem Punkt sind an dem wir loslassen "müssen" - aus was für Gründen auch immer - werden wir es zwar mit Trauer tun, aber auch mit einem Gefühl etwas mitgenommen zu haben. Um eine Erfahrung, um eine erlebnissreiche Zeit reicher zu sein.
An diesem Punkt bin ich auhc schon angelangt. Und ich kann defintiv sagen, dass ich an diesem Wochenende gewachsen bin und den tantrischen Weg auf jeden Fall weiterhin beschreiten möchte.
Was mir sehr zu schaffen macht ist, diesen Menschen, dem ich immer so nahe stand nicht mehr erreichen zu können, was mich unglaublich traurig macht. Das halbe Jahr das wir gemeinsam verbrachten war das intensivste überhaupt. Wie ich mich in dieser Zeit entwickelt habe war unglaublich. Durch Massagen, Meditation, Saunagänge, einfach miteinander sein, reiten,.... kamen wir uns innerhlab sehr kurzer Zeit sehr nahe. Auch wenn wir, seit ich weggezogen bin lediglich Kontakt übers Telefon hatten, waren wir uns geistig allgegenwärtig. Ich spürte wenn es ihm nicht gut ging, oder ganz besonders gut obwohl wir uns erst Tage später austauschten.
An vergangenem Wochenende lag er direkt neben mir und er war nicht mehr erreichbar. Als wir ein Tuning machten und wir gegenseitig unsere Herzchakren berührten, hatte ich für einen Bruchteil von Sekunden den Eindruck sein Herz direkt in meinen Händen zu halten. Wie ich im Anschluss meine Empfindungen mit ihm austauschen wollte verschloss er sich total, klagte sein Leid,..... und lies mich nicht mehr an sich ran. Die Basis war einfach weg. Nichts und niemanden ließ er mehr an sich ran, obwohl ich mir so sicher war genau gespürt und gesehen zu haben was in ihm vorgeht. Es gab, für mich, keinerlei Veranlassung, sihc mir gegenüber zu verschließen.
Es ist so schwierig das in Worte zu fassen. Was ich für mich gesehen und erlebt habe an diesem WE war wunderschön und ich bin ungemein gewachsen. Trotz dessen habe ich jetzt auch Verlustängste weil er sich nicht mehr öffnet und wir seither nicht mehr gesprochen haben. Was kann ich tun um diese Ängste loszulassen? Ich kann ihn nicht an mich binden und je stärker ich es versuchen würde desto stärker würde er weichen. Im Grunde genommen möchte ich das auch gar nicht. Doch wie finde ich zum Ursprung meiner Verlustängste? Und was muss ich tun wenn ich dort ankomme? Zum einen befinde ich mich auch einem extrem hohen energetischen Zustand, doch denke ich an die Situation mit ihm so scheint alles stillzustehen, alles stagniert ruckartig und ein brennen macht sich in meinem Brustkorb breit.
sorry ich versteh das nicht ganz..
Das ist ein großes Thema für mich momentan. Bei niemandem konnte ich so ankommen wie bei diesem Mann, wir mussten nicht einmal zusammen sein um zu wissen wie es einem geht. Solch eine Empathie habe ich noch mit keinem anderen Menschen erfahren. Wenn er wegbricht ist zunächst einmal niemand mehr da mit dem ich mich so intensiv über meine Erfahrungen austauschen kann, bzw. niemand mehr.
Nicht ich möchte den Kontakt abbrechen sondern er. Zwar sieht er Potenzial in unserer Beziehung, weiß aber nichts damit anzufangen. Wenn er geht, muss ich zwangsläufig loslassen.
Verstanden? Nein? Ich auch nicht so ganz
Vielen Dank für Eure Antworten
Liebe Grüße, Barbara
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11.03.2007, 09:50
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Loslassen? Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: nördliches NRW
Beiträge: 30
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Guten Morgen, liebe Atanua
Ahh... nun hab ich es verstanden... -- glaube ich.
Mich hat der Anteil des Tantras darin etwas irritiert.
ich schreibe dir mal lieber per PN weil ich das sehr persönlich finde.
Aus meiner Position sieht es eher nach dem allgemeinen Kommunikationsproblem
zwischen Männern und Frauen aus.
liebe Grüsse
Morgenstern*
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12.03.2007, 20:12
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Loslassen? Beitrag #6 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 08.03.2007
Ort: Althütte
Beiträge: 5
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Liebe Barbara, für mich sieht es nicht nach einem "Problem" deiner seits aus, sondern von seiner Seite. Er verschließt sich, er weißt Dich zurück.
Loslassen verspüren wir in erster Linie als Verlust, als Trauer, als Verletzung. Es ist ein Urzustand, wer möchte schon gerne lieb gewonnenes hergeben. Letztendlich scheitern wir auch oft an unseren Erwartungen. Die wir alle in uns tragen, manche geben dem anderen die Schuld. Doch woher weiß unser Gegenüber was wir uns wünschen. Ich habe gelernt und gespürt je weniger die Erwartungshaltung ist umso mehr wird mir geschenkt, umso mehr bin ich Überrascht über Geschehnisse die eintreten. Ich habe vor drei Wochen mein erstes Tantra seminar mitgemacht und ich weiß, wie eine innere Eingebung das dies mein Weg ist und ich bin genauso wie Du ins kalte Wasser gesprungen. Es tat/tut meiner Seele, meinem Sein sehr gut nun plane ich die Ausbildung zum Tantralehrer. Höre auf Dein Herz, auf dein SEIN, auf Dein Ich und Du wirst sehen das Du den richtigen Weg eingeschlagen hast. Dir einen angenehmen Abend Thomas
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30.04.2007, 21:56
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Loslassen? Beitrag #7 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 31.07.2006
Beiträge: 0
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Hallo Barbara,
Das Problem war, dass wir mit der Erwartung hingegangen sind, vier wunderschöne Tage miteinander zu verbringen
Ach Erwartungen sind ganz menschlich. Das erste mal als ich solche Rituale praktizierte hatte ich auch Erwartungen, das Ergebnis waren Wut und Tränen.
Solange man nicht an den Erwartungen und Vorstellungen hält sind sie kein Problem, nur Wolken am Himmel die kommen und gehen. Wann loslassen? Jetzt
Der Gedanke diesen Menschen gehen lassen zu müssen war nahezu unerträglich.
Ja, kann ich gut nachfühlen
Ich gehe diesen Weg nicht umsonst
Nicht um sonst, du wirst alles verlieren
an Vorstellungen, Ideen, Scheinsicherheiten
wenn du wirklich dem treu bist
was deine tiefste Sehnsucht ist.
Das LEBEN nimmt dir alles um dich als alles zu erfahren
(sehr romantisch ausgedrückt, ich hab heute einen sehr guten Tag)
Mir drängte sich die Frage nach dem "Warum"
Die vielleicht interessantere Frage ist "Wer" will das wissen?
Finde den der das wissen will. Du wirst keinen finden
Und Leid ohne Leidenden, ist einfach was es ist.
Es braucht keine Lösung mehr und damit gibt es auch kein Problem.
Ich hoffe hier Inspirationen für neue Gedankenmuster finden zu können
Ach neu Gedankenmuster, alte Gedankenmuster ersetzen
Vielleicht liebst du einfach was Hier ist
GOTT hat sich bestimmt nicht geirrt.
Es wird sich verändern was sich auf einfache und entspannte weise verändern kann, es braucht nicht "dein" zutun relax das LEBEN kennt seine Wege.
Sei was du bist
LOVE Ramesh
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11.05.2007, 12:36
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Loslassen? Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.05.2007
Beiträge: 1
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Loslassen....
Hallo Barbara!
Ich habe nun deine Beiträge und die Antworten dazu mehrfach gelesen.
Mit deinem Thema bist Du nicht alleine auf der Welt und wer ehrlich zu sich selbst ist, hat damit im täglichen Leben seinen Kampf...und bereits da fängt es doch an und zieht sich wie ein rotes Band durch unser Leben.
Du hast vor einiger Zeit etwas gewonnen; keinen Menschen und keinen Mann....sondern eine wunderbare Erfahrung, die vielen verschlossen bleibt, weil sie Angst haben vor dem was sich daraus entwickelt und Angst vor dem, sich selbst in dem Gegenüber zu sehen. Der Spiegel deiner Seele in Ihm?
Wenn wir hassen, hassen wir nicht den Anderen, sondern das was wir entgegengebracht bekommen, aber es ist auch ein Teil von uns selbst, was wir präsentiert bekommen und können es nicht ausstehen und habe eine gute Basis dafür um Vorwürfe machen zu können, die wir uns selbst machen sollten.
Nein, wir sind alle keine schlechten Menschen...wir sind was wir sind und müssen lernen uns selbst anzunehmen wie wir sind. Das ist kein Freifahrtschein im Umgang mit dem Gegenüber oder dem Rest der Welt, sondern eher ein Anstoss dafür unser "Bewusstsein" dafür zu trainieren.
Anders herum ist es genauso. Dinge, Eigenschaften oder Charakterzüge die wir in unserem gegenüber erkennen und uns gefallen, gar zu lieben, sind meist Züge in uns selbst. Aber hat "Lieben" nur damit zu tun was wir mögen und wollen; unser "Ego" uns befielt?
Lieben heißt "ganz und gar".
Vielleicht hilft Dir eine kleine Geschichte:
Es treffen sich zwei Menschen nicht weit ab von einem wunderschönen Buffet. Der eine hat in seiner Hand ein Paar Nüsse für seinen Hunger. Die hat er sicher!
Der eine der beiden sagt: "Du kannst dich an dem Buffet bedienen so oft und so lange Du möchtest...heute, morgen, übermorgen....! Aber als Bedingung musst Du die Nüsse, die Du fest in deiner Hand umklammert hälst, loslassen"!
Nun, was wird er tun liebe Barbara? Festhalten? Weile er weiß was er hat und sich dem was er sieht und haben kann verweigert?
Oder lässt er sie los...das gewohnte los und geht zu dem Buffet, das ihm auch ein paar Nüsse bietet, aber darüber hinaus noch wesentlich mehr und bunteres und leckereres?
Oft laufen wir dem was wir haben hinterher oder lassen es schon gar nicht mehr los, wobei wir es schon längst verloren haben. Wir wollen es nicht wahrhaben und verpassen das Leben um uns herum und die Wahrnehmung für uns selbst und unsere Sehnsüchte.
Ist es deine Aufgabe zu erforschen die Frage des "Warum" beantwortet zu haben? Nein, sicher nicht. Akzeptiere es....es wird noch mehr weh tun...und gib dich diesem unausweichlichen Schmerz hin, halte ihn aus und sieh, was er mit Dir macht. Dann wirst Du zu neuem Leben erwachen und stellst fest, das nichts passiert, weil Du über deine Grenzen gegangen bist.
Aber vielleicht passiert doch etwas....etwas neues, noch größeres und schöneres...nämlich, das Du Dir selbst ein Stückchen näher gekommen bist auf deinem Weg.
Wäre das so schlimm?
Liebste Grüße von Joachim
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