Servus,
das Konzept Therapie auf Bauernhof (
http://tab-info.de/?page_id=10) ist ein guter Ansatz.
Pferde- oder Kuhmistschaufeln hat was heilsames, und der Familienanschluss ist auch nicht zu verachten.
Ich konnte aber in der verlinkten Seite keinen Hinweis darauf finden, dass auch die Gastfamilie auf Drogen wie z.B. Alkohol verzichtet, und ein drogenfreies Umfeld halte ich für eine wichtige Unterstützung bei der Genesung.
Der regelmäßige Besuch von Selbsthilfegruppen bewirkt oft mehr als Jahrelang durch die Entgiftungen und Therapien zu tingeln.
Therapeuten und Einrichtungen leben ganz gut davon, dass die Leute andauernd wiederkommen. Die Erfolgsquote ist -
von wenigen Ausnamen abgesehen- jedenfalls herzlich schlecht, und bei 10-20% schon massiv schöngerechnet.
Was ich zur Hochgrat/Adula Wolfsried-Reibach GmbH zu sagen habe, wäre Rufschädigung und ist öffentlich nicht möglich.
Jedenfalls sind die Sieben Zwerge in Salem eine sehr empfehlenswerte Adresse. Nicht gemessen an der Freundlichkeit der Telefonstimme, sondern gemessen an der Lebenstauglichkeit der meisten Expatienten.
Noch was allgemeines:
1. Der/die Süchtige muss selbst die Veränderung wollen.
2. Er muss akzeptieren, dass er dafür selbst etwas zu tun hat.
2.a) Es bringt nichts dem Süchtigen zuviele Wege
abnehmen zu wollen,
nur weil man fürchtet, dass er sie sonst nicht geht.
3. Die Einsicht, dass die bissher gegangenen Wege nicht zum Ziel führen
ist sehr hilfreich, wenn es darum geht sich auf etwas neues einzulassen.
Batman, wenn dein Verwandter konkrete Adressen haben will, dann darf er sich gerne bei mir melden. Selbst.
Ganz nebenbei, whad da fugg isch GBL?
Gruß vom Horrn