ich seh dies sehr anders:
ich schenke etwas her, somit gab ich die Verfügungsgewalt über das was ich schenkte her,
ich erwarte nicht, dass der Beschenkte dieses Geschenk *achtet und ehrt*- denn sonst würd ich nicht schenken, sondern *verpflichten*.
Beispiel:
jemand hat 2 Tanten, beide schenken eine Weihnachtsdecke und weil sie ja erwarten, dass man ihr Geschenk ehrt, sind sie elends sauer, wenn zu Weihnachten nicht ihre Tischdecke bei der Familienfeier am Tisch liegt...
bloß der Beschenkte hat ja 2 solcher Decken--was sollt er also tun?
Sich dafür ent-schuldigen, dass die Tanten obstruse Verpflichtungen mit dem "Geschenk" übergaben?
Entweder ist ein Geschenk ein Geschenk, oder ich übergebe eine Verpflichtung, dann habe ich aber nicht geschenkt.
Wenn die Schwester sauer reagiert ist dies für mich ein Zeichen, dass sie entweder nicht weiß, dass ein Haushalt mit Kindern eben einer ist wo Dinge zerbrechen, weil Kinder nun mal Kinder sind,
oder sie reagiert sauer, weil sie sich nicht klar ist, dass ein Geschenk ein Geschenk ist und keine Übergabe von Verpflichtung.
Die einzige, die nun einen Nachteil hat bist Du, weil was zerbrach- nun Du hast Kids, das wirste gewöhnt sein

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Der Konflikt oder das komische Gefühl liegt bei Deiner Schwester oder in Deinem Inneren, weil Du Dich verpflichtet fühltest,
wozu auch immer.
Es liegt in Dir, Dich um das Sauer-sein Deiner Schwester zu kümmern - bloß es ist eindeutig ihr Problem und nicht Deines.
Oder der Konflikt liegt ganz woanders.