Liebe Löwin,
meine Meinung kommt der von Peter ziemlich nah.
Meinen Töchtern habe ich öfter erklärt, sie müssten, wenn sie einen Mann behalten wollen, ihn so behandeln, wie eine Handvoll Sand. Wenn Du Deine Hand zusemmendrückst, um den Sand ganz fest zu halten, rieselt er Dir durch die Finger. Vermutlich ist das nicht nur bei Männern so, mir ist mein Freiraum auch sehr wichtig und bei meinen Kindern, die jugendlich bis erwachsen sind, handhabe ich es auch so. Für mich ist das der einzige Weg.
Auch oder gerade, weil es Deinem Mann zuviel wurde (glaubst Du dies oder denkst Du es?), braucht er seinen Freiraum, seinen Abstand, Zeit für sich, um seine Mitte wieder zu finden.
Mein erster Ehemann "betrog" mich erstmals schon während meiner ersten Schwangerschaft. In meiner damaligen offensiven Haltung habe ich die Frau besucht, sie mir genau angesehen, mich mit ihr unterhalten und wusste hinterher, sie kann mir das Wasser nicht reichen. Jahre später habe ich viel dafür getan, diesen Mann los zu werden und viel dafür bezahlt.
Ich kann Deinem Beitrag nicht entnehmen, dass Du diesen Mann liebst. Oder meinst Du, Ihn zu brauchen? Was ist es, was Du von ihm willst?
Ob diese Frau für Deinen Mann wichtig ist, weiß nur er selbst. Ebenso wie das, was es ist, was diese Frau ihm gibt oder was er meint zu bekommen.
Schwiegermütter sind ein Thema für sich, ein ganz heißes Eisen, aber Söhne, die noch unter den "Fittichen" ihrer Mutter stehen, suchen meiner Erfahrung nach nur eine andere "Mutti". Zur Mutter, die ihren Sohn festhalten will, gehört ein Sohn, der sich festhalten läßt, immer.
Die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist eine Angelegenheit zwischen Vater und Sohn. Ich denke, da hat eine Mutter sich nicht einzumischen, vielleicht, sofern sie ihre Emotionen unter Kontrolle hat, kann sie vermitteln und übersetzen, mehr nicht. Euer Sohn hat sich seine Aufgaben für sein Erdenleben selbst gemacht, unterstütze ihn, und lasse den Vater Vater sein.
Liebe Löwin, Karten legen oder anderes kann ich nicht und she hier auch keine Notwendigkeit. Dein Leben will gelebt werden, mit allen Höhen und Tiefen.
Wichtig ist, dass Du bei Dir bleibst, immer. Du bist für Dich verantwortlich und hast Deinem Sohn zur Seite zu stehen. Dein Mann ist erwachsen und muss seine eigenen Entscheidungen treffen, lerne ihn zu lassen.
Bleibe bei Dir, lebe für Dich. Du wirst nur mit Aufgaben konfrontiert, die Du auch bewältigen kannst. Nimm Dir Zeit für Dich, allein, Eins mit Dir Selbst. Du bist der Mittelpunkt Deiner Welt.
Sei einfach, mit Dir und in Dir, und Du merkst plötzlich, Du bist nicht allein, da ist noch ganz viel in Dir. Alles ist in Dir.
Ganz liebe Grüße aus meinem Herzen
ich bin