liebe heike,
auch von mir erst mal herzliches beileid.
ich stimme da silvia und manu zu, denn wir sprechen unsere verstorbene tochter auch selbst an...oder andere liebsten, die schon drüben sind...auch unser 4 jahre alter enkel, spricht mit seiner
engel-mami...
dieses bewusstsein, dass die verstorbenen nicht wirklich weg sind, sondern wir sie nur nicht wahrnehmen, weil zb.der trennungsschmerz noch zu gross ist oder aus anderen gründen...lässt diesen schmerz schneller abklingen und die wahrnehmung erhöhen...
und die verstorbenen sind froh, wenn wir dies erkannt haben...
denn die trennung findet nur physisch statt und trotzdem diese furchtbaren psycho-schmerzen, die nur sehr langsam abklingen...
die idee mit dem schreien ist genial...ohne mist...wir gehen gern in den wald und dort lassen wir so richtig unsere sau(stimme) raus...
selbst der kleine sagt dort, was er schlimm findet und dann schreit er es an...und er zeigt uns, dass wir dies auch aus freude machen können...voll süss...
erst hatte er auch dinge aufgezählt, wie:
der mathias hat mich heute geärgert (kindergarten) und das find ich so blöd:ahhhhhhhhh...
oder ähnliches...
doch ein mal fing er damit an, positives zu sagen zb.:
ich hab susi und strolchi (2 löwenkopf-kaninchen) und das find ich so: ahhhhhhhhh...und freute sich, wärend er schrieh...
ich schaffs leider nicht, besser zu erklären, doch die sicht der dinge, ist es...die eigene einstellung zum leben und zum tod...die etwas besser oder schlimmer macht...so meine meinung dazu...
kinder gehen mit dem tod etwas anders um, als wir erwachsenen, obwohl auch wir kinder waren und unbefangener damit umgegangen sind, als heute...
das wichtigste scheint mir, der trauer raum zu geben und nicht abschieben...
ich wünsch dir, dass du da deinen ganz eigenen weg findest, mit deiner trauer und dem drumherum umzugehen und dein schmerz schrumpft...

ganz liebe mitfühlgrüsse, marsianer78.