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Alt 02.09.2011, 16:37   Licht verloren ? Beitrag #25 (permalink)
Malachy
Benutzer
 
Registriert seit: 27.08.2011
Beiträge: 50
hallo Aramey
du fragst danach ob dich jemand an der hand nehmen kann, dir sicherheit geben kann.

aber ein mensch wird dir niemals jene sicherheit gebenkönnen die du suchst.
jene sicherheit, kann nach meiner erfahrung nur von gott kommen, oder wenn du es nicht so nennen kannst,willst,
aus dem vertrauen darauf das dir nichts schlechtes wiederfahren wird weil eben irgendein system, ein gott, oder wenn du so willst dein höheres selbst für gerechtigkeit sorgt, und da dieses für gerechtigkeit sorgt kommst du in das vertrauen das dich in deinem inneren ein festesvertrauen verankert das dir nichts schlechtes wiederfahren wird.

(ok, womöglich hab ich dich auch falsch verstanden)

aber ich denke das jenes vertrauen, in was auch immer dir jene sicherheit geben wird, und am ende fühlt es sich auch so an als würde man an der hand eines starkenwesens gehen, das sich einem annimmt, und einem so nichts geschehen kann.

ok was ich noch sagen möchte, du weißt nun das es möglich ist dein licht zurück zu holen, du kannst dich also beruhigen und daraufvertrauen das du dein licht zurück bekommen wirst, es ist also nur eine frage der zeit.
du solltest nun einfach versuchen, dich mit deinen ängsten auseinander zusetzten und jene überwinden, bis du dir einestages sicher genug bist, um dir das verlorene zurückzuholen, wobei mir gerade auffällt, das das womöglich zusammenhängt, jenes fehlende vertrauen, das du beklagst ist jener grund aus dem du dir dein licht nicht zurückholen kannst.

also ich würde sagen finde dein vertrauen zu was auch immer, du kannst es auch einfach höheres selbst nenne denn alle anderen bennenungen des außerhalb von dir sind meines erachtens immer an ebenen deines des eigenen höheren selbst gerichtet wie auch immer viel erfolg
Malachy ist offline  
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Alt 02.09.2011, 18:14   Licht verloren ? Beitrag #26 (permalink)
Aramey
die Reisende
 
Benutzerbild von Aramey
 
Registriert seit: 15.08.2011
Ort: Überall
Beiträge: 77
Als ich dein Text las, wollte ich erstmal abblocken und schreiben: Nein, nein, nein- das siehst du völlig falsch!
Doch dann dachte ich noch einen Moment länger darüber nach und befand: naja, so falsch könntest du ja gar nicht liegen.
Falsch wäre anzunehmen, die Sicherheit in einer anderen Person zu finden oder besser, zu erhoffen. Das wäre
nicht möglich und man würde sich ständig falschen Illusionen hingeben, die dir nur Enttäuschungen brächten. Sie in einer
Gottheit oder wie du es nennst in einem Starkwesen zu suchen, wäre mir nicht möglich, weil ich einfach nicht an eine
übermächtige Wesenheit glauben kann. Denn wenn es so wäre- mein lieber Himmel- dann hat sie mich wohl vergessen. Denn
sie hat mich schlecht beschützt, als Kind sowie als Heranwachsende. Der Gewalt anderer ausgesetzt zu sein- welcher Art
auch immer- erschüttert im Innersten. Wie kann man da an einem Menschen, wie auch an einem Beschützer glauben? Versteht
mich nicht falsch:Ich glaube an das Gute im Menschen, aber ich erwarte auch nur das schlechteste von ihm. Das ist auch
eine Art Schutz, nicht wahr? Vor äusseren Einflüssen kann man eben nicht schützen- sie geschehen einfach. Und manches
Mal, ihr werdet mir zustimmen wollen,zerbrechen wir daran. Und oft liegt es an einem selbst, sich wieder aufzurappeln.
Was zu der Frage führt: Woran kann man glauben? An sich selbst. An die Kraft in einem. An den Mut und an den Willen.
Sich jemanden anzuvertrauen, auf jemandes Schutz zu hoffen, würde bedeuten, seinen eigenen Schutz aufzugeben und
sich in gewisser Weiße auszuliefern. Du magst Recht haben Malachy aber du hast Unrecht, wenn du meinst, ich suche
Schutz. Ich suche vielmehr einen Anstoß, einen Mentor, wenn du willst, eben jenen, der mir hilft, nicht jenen der mich
schützt. ich wünsche mir einen,der mir hilft meinen spirituellen Weg zu finden und mich nur ein stückweit begleitet.
Der mir die Möglichkeiten aufweist, die ich jetzt noch nicht sehen kann.

Lieber Paul, ja, ich teile deine Meinung: Als Kind ist es uns tatsächlich möglich, mehr wahr zu nehmen, als unsere
Augen und unser Verstand uns erlauben. Und ja, ich bin auch überzeugt, das wir es mit der Zeit verlieren, die Fähigkeit
auf eine andere Ebene zu sehen. Weil es nicht natürlich erscheint, weil es nicht gewollt ist in der Erwachsenenwelt
und weil es nicht erlaubt ist- ohne das einer mit der Zwangsjacke winkt. Die Vorstellung gefällt mir und erklärt viele
Vorgänge im Leben. Nur Tiere verlernen es nie. Die Glücklichen.
Kann es sein, so mal in den raum gefragt, das man sein drittes Auge auch spürt? Also ich möchte behaupten ( und DAS würde
ich nie ausserhalb dieses Forums zugeben), das ich manchmal einen Druck an der Stelle verspüre, ein leises Kribbeln.
ZB wenn mir etwas surreal erscheint ( gerne wenn es dunkel ist und die Lichtverhältnisse irgendwie anders erscheinen-
surreal eben, oder wenn ich ans öffnen meines Geistes denke oder schlichtweg an mein drittes Auge.. wenigstens etwas, das
mir ein Begriff ist ). Ich will es auch auf deine Art versuchen. Aber besteht nicht auch die Möglichkeit, das mir
tatsächlich noch ein Lichtlein inne wohnt, es aber nicht mein Licht ist, welches ich verloren zu haben glaube? Muss es
notwendiger Weiße DAS Licht sein? Versteht jemand meine Frage, hinter der Frage?

Liebe, liebe Joy: Himmel, ich hoffe ich hatte keinen schimpfenden, stampfenden Unterton ?! Das war keine Absicht und
ich wollte auch nicht blocken ! Ich dachte nur... Ich müsste mich mehr erklären, weißt du? Ich weiß ja, das weder du noch
sonst jemand mich angreifen wollt. Ich dachte nur, du hättest mich nicht recht verstanden. Tut mir leid, wenn es anders
rüber kam. Du meinst, ich weiß um den Anfang? Hmm, darüber muß ich erst nachdenken. Gib mir ein bisschen Zeit.

Fühlt euch alle herzlichst umärmelt, ich danke euch für eure Anteilnahme.

Eure Aramey
Aramey ist offline  
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Alt 02.09.2011, 20:23   Licht verloren ? Beitrag #27 (permalink)
Marjul
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Beiträge: 2.053
Blog-Einträge: 5
Liebe Aramey,

Ich finde, es gibt zwei grundlegende Perspektiven, wie man die Wirklichkeit sehen kann, „von unten“ und „von oben“. Dabei ist keine falsch, sie ergänzen einander.
„Von oben gesehen“ gibt es nur Heil-Sein, nichts Abgespaltenes. Da bin auch ich selbst nicht abgespalten vom „Baum des Lebens“; die Kraft, die den ganzen Baum durchströmt, gelangt auch bis ins kleinste Blatt, und das Blatt selbst ist der Baum (bei vielen Bäumen sehen die Blätter in etwa so aus wie der Baum als Ganzer: in jedem Teil ist das Ganze).
„Von unten gesehen“, aus der Perspektive des Blattes, gibt es Gefahren, es kann etwas von ihm abgerissen werden oder es kann ganz vom Baum fallen. Da können Persönlichkeitsanteile wie das innere Kind vernachlässigt oder verdrängt werden, und es ist sinnvoll, nach ihnen auf die Suche zu gehen und Kontakt aufzunehmen. Die Besinnung auf die Perspektive des „Gesamt-Baumes“ bildet dabei den geistigen Raum, in dem Zuversicht auf Heil-Werden entstehen kann, weil dort Ganzheit ist. Es gibt eine Foto-Technik, die die Aura von Lebewesen zeigen kann (Kirlian-Fotografie). Auf dem Foto eines Blattes, dem ein Teil fehlt, erscheint auf dem Aura-Foto das ganze Blatt! Einfach zu behaupten, das Blatt ist ganz, trifft aber in der grobstofflichen Wirklichkeit nicht zu. Wenn man auch im äußeren Leben die Erfahrung von Ganzheit machen möchte, muss man schon an der Ganz-Werdung arbeiten. Ich finde, beide Perspektiven ergänzen einander.

Ich selbst habe auch mal mein inneres Kind gesucht. Es war nicht schwer zu finden, abgespalten oder eingesperrt war es nicht, aber wohl vernachlässigt. In meiner Kindheit gab es sehr traurige Ereignisse, die mich veranlasst haben, Gefühl, Spontaneität, Offenheit beiseite zu lassen und mich auf Verstand und Willen zu beschränken. Ich fürchtete wohl, sonst dauernd weinen zu müssen, und das meinte ich nicht zu dürfen. Mein inneres Kind hockte, bildlich gesprochen, verschüchtert in einer Ecke. Als ich es fragte, was es von mir möchte, antwortete es: „Nimm mich doch mal auf den Arm und halte mich lieb.“ Das habe ich öfter bewusst getan, und seitdem lernt es wieder unbekümmerter zu spielen.

Mir scheint, du hast dein inneres Kind schon gesehen. Du kannst es fragen, ob es aus dem Kerker möchte, ob du ihm dabei behilflich sein kannst und ob es etwas gibt, das es trösten kann. Ich glaube sicher, dass es antwortet.

Mit dem inneren Kind an der Hand kommst du vielleicht schon ein gutes Stück weiter auf dem Weg, und die Tore sind nicht mehr gar so fest verschlossen. Als ich mein inneres Kind kennen gelernt hatte, ging mir nach und nach auf, dass ich auch eine innere Mutter habe, die mich in den Arm nimmt, tröstet und ermutigt; einen inneren Vater, der mir die Welt erklärt und Wegweisung gibt; einen inneren Lehrer, der mir zeigt, wen ich fragen oder welches Buch ich lesen kann, wenn ich lernen möchte; einen inneren Geliebten... Da ist immer „jemand“, der mich an die Hand nimmt, wenn ich es brauche, und es geschieht auf genau die passende Weise, weil es Anteile von mir selbst sind. Andere Menschen können dieses alles auch zeitweilig für mich sein – das ist prinzipiell vergänglich, ich möchte es aber nicht missen, wenn es möglich ist. Was genauso lange bleibt wie ich selbst, sind aber die inneren Urbilder aller dieser äußeren Rollen.

Ein Kribbeln im Dritten Auge habe ich auch eine Zeit lang öfter verspürt. Da war es wohl dabei sich zu öffnen. Vor allem wenn ich es sehr strapaziert hatte durch das, was ich alles sehen wollte, fing es an zu kribbeln.
So sehr schwer, wie es dir offenbar erscheint, finde ich das feinstoffliche Wahrnehmen übrigens nicht. Die größte Hürde lag für mich am Anfang – ich hatte Angst, weg zu sein, wenn ich nicht mehr dachte und wollte. Mit Nicht-Fühlen hatte ich auch keine Probleme. Die Leere ist nur ein kurzer Übergangs-Moment, der mir jetzt kaum mehr zu Bewusstsein kommt. Dann kommen die Bilder schon. Allerdings finde ich es auch für den Verlauf der feinstofflichen Wahrnehmung förderlich, wenn ich neutraler Zuschauer bleibe. Wenn ich währenddessen anfange zu denken, zu wollen oder nicht zu wollen, hört die Wahrnehmung auf oder ich täusche mich dabei. In der äußere Welt ist das übrigens genauso, merke ich immer mehr.

Herzliche Grüße
Marjul
Marjul ist offline  
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Alt 08.09.2011, 22:33   Licht verloren ? Beitrag #28 (permalink)
Joy1
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Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Nähe Köln
Beiträge: 2.668
Blog-Einträge: 4
Zitat:
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Liebe, liebe Joy: Himmel, ich hoffe ich hatte keinen schimpfenden, stampfenden Unterton ?! Das war keine Absicht und
ich wollte auch nicht blocken ! Ich dachte nur... Ich müsste mich mehr erklären, weißt du? Ich weiß ja, das weder du noch sonst jemand mich angreifen wollt. Ich dachte nur, du hättest mich nicht recht verstanden. Tut mir leid, wenn es anders rüber kam. Du meinst, ich weiß um den Anfang? Hmm, darüber muß ich erst nachdenken. Gib mir ein bisschen Zeit.
Mein kleiner Himmel *Aramey*

Liebes, aber nein ich bin nicht verärgert und war es auch nie auf Dich. Auch nicht verstimmt oder auch nur ein ungutes Gefühl gehabt. Nichts der Gleichen, was auch nur im Entferntesten mit Dir in Verbindung gebracht werden könnte. Ich verstehe Dich so gut und das ist es ja. Alles was Du tust oder auch, was und warum Du dies und jenes nicht tust. Aber das ist auch ganz verständlich und nachvollziehbar, denn wie willst Du glauben können, dass es ein Anderer könnte, wenn Du Dich selbst nicht einmal verstehen kannst.

Ich verstehe Dich schon seit ich Deine Threadüberschrift „Licht verloren?“ gelesen hatte. Denn das was ich von Dir über meine Hellfühligkeit empfangen hatte stand im kompletten Widerspruch dazu, dass Du Deine Seele verloren haben könntest, ein Teil sich davon abgespalten haben könnte und der Gleichen. Licht verloren, Deine Persönlichkeit??? Jetzt will Dir die böse Joy mal was sagen. Wenn Du Deine Seele verloren hättest oder auch nur einen Teil von ihr, wenn Du nicht als die Persönlichkeit wahr genommen würdest, welche Du doch bist, dann bin ich hab heute in jeglicher Hinsicht spirituell völlig unfähig. "schmunzel" Das was ich bei Dir sehen, ja spüren konnte, das war so bezaubernd, so Licht durchflutet, so weich, zart, liebevoll und einfach nur unglaublich Wertvoll und groß. Du hast keine Seele, keine wundervolle Persönlichkeit??? Du bist wunderschön von Deinem Inneren her, Du bist und hast eine wundervolle Seele und Du bist eine Seele von Mensch. Ich wünschte mir so sehr, dass Du genau das Selbe, was ich in Dir sehen und spüren kann, auch für Dich selbst könntest.

Ich Dir Zeit geben??? Das Du Dich finden kannst oder auch Dich nun selbst finden willst, das liegt nicht in meiner Hand und auch nicht in meinem Ermessen. Sondern ganz alleine und das nur bei Dir. Doch wisse, dass ich für Dich da sein werde, wenn für Dich Deine Zeit gekommen ist, um weiter gehen zu wollen.

Ich drücke Dich ganz doll.
GLG. von Joy

Geändert von Joy1 (08.09.2011 um 23:01 Uhr)
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Alt 10.09.2011, 10:35   Licht verloren ? Beitrag #29 (permalink)
Aramey
die Reisende
 
Benutzerbild von Aramey
 
Registriert seit: 15.08.2011
Ort: Überall
Beiträge: 77
meine liebe Joy

was ist dein Geheimnis? Wie schaffst du es nur so viel Gefühl in deine Worte zu legen? Ich danke dir von Herzen ! Deine Worte haben mich berührt, ja sogar durchflutet und es ist so schön, angenommen zu werden. Mit dem wie man ist und was man ist.
Ja ich bin verwirrt und jaaaaa, ich verstehe mich oft selbst nicht Ich bin ein einziger Wiederspruch, alles an mir und in mir steht im völligen Gegensatz zu einander. Wieso trage ich das Gesicht eines Kindes ( das jeder meint mich duzen zu dürfen und mich geringer schätzen zu können und mich allzu oft zu unterschätzen ? ) obwohl ich doch schon 28 bin und fühle mich dennoch meistens steinalt ? Weil mein inneres, sprich meine Seele schon so betagt ist? Warum bin ich oft so voller Misstrauen und kann doch nicht verurteilen, ja nicht mal hassen? Warum bin ich mir meiner alten Seele so bewusst und glaube doch etwas verloren zu haben? Etwas von mir? Warum glaube ich nicht an Gott, an Geister, Engel und dergleichen und fühle mich doch davon angezogen? Natürlich könnte ich jetzt behaupten, es ist mein Natur gegebenenes Recht schwierig zu sein aber das würde mir nicht helfen, mir nichts erklären und auch nicht meine Unruhe stillen. Die frage nach dem Warum und Wer quält mich, ich lese und verschlinge alles, habe als Kind Lexikas gelesen, weil ich meine alles ( naja, vieles) in mir aufsaugen zu müssen und hoffte antworten zu finden. Allein mein Gefühl steht schon im Wiederspruch zu meinem Verstand. Ich fühle mehr, als das was ich weiß. mein Verstand sagt, das gibt es nicht und mein Gefühl wiederspricht. vielleicht weil der Verstand anerzogen ist und das Gefühl einem "geschenkt" wird? Ja, wie du siehst, zerpflücke ich alles, analysiere und versuche Fragen und Antworten zugleich zu finden- in der Hoffnung auch zu mir selbst zu finden. Ich fühle mich leer und doch gesättigt...


Liebe Joy, du bist ein... Geschenk an uns. Ich danke dir.
Deine Aramey
Aramey ist offline  
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