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15.09.2010, 21:23
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Ehrliche Hilfe gebeten Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.05.2006
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 409
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Ehrliche Hilfe gebeten
Ihr Lieben,
ich benötige dringend eure Hilfe, brauche eine ehrliche Antwort.
Ich träume seit zwei Jahren von einem Mann denn ich zufällig auch 3 Mal gesehen habe. Er weiss nichts von meinem Gefühlen, ich lebe sie in mir.
Habe für mich wichtige Gründe, in dem ich mich nicht traue, ihn von meinem Gefühlen zu erzählen oder irgendwie einen Versucht zu erwägen ihn davon zu erzählen.
Aber irgendwie bin ich an einem Punkt angekommen, da ich keine Lust mehr habe wie ein Teenager von einem Mann zu träumen.
Bitte kann mir jemand helfen, vielleicht hat er ja eine Freundin und ist in einer glücklichen Beziehung, ich weiss einfach nicht mehr weiter. Brauche irgendwie Hilfe.
Danke
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15.09.2010, 22:57
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Ehrliche Hilfe gebeten Beitrag #2 (permalink)
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Licht
Sternzeichen:
Registriert seit: 12.09.2010
Ort: Waldviertel
Alter: 30
Beiträge: 68
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Hmmm
Es klingt........dass du dich verliebt hat, schon damals. Was heißt 3 mal gesehen?! Dein Text deutet eindeutig auf Veriebt hin.
Hats du Familie oder Mann?
Gruß
Padma
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16.09.2010, 00:29
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Ehrliche Hilfe gebeten Beitrag #3 (permalink)
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Okkultika
Sternzeichen:
Registriert seit: 06.09.2010
Ort: Köln
Alter: 34
Beiträge: 275
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Interessant Guezel - eine mir nicht gänzlich unbekannte Situation. Ich hatte vor rund zwei Jahren einmal eine kleine Kurzgeschichte geschrieben, ging um haargenau dein Thema.
Wenn du willst und einen kleinen Moment Geduld für dass armseelige Geschreibsel eines armen Künstlers hast?
Vielleicht gibt es dir einen Ruck, oder zumindest eine Inspiration für dein Handeln? ...Liebeslichter - von tanzenden SchattenEr blickte aus dem Fenster, sah hinüber zu dem anderen Fenster – Licht brannte darin und eine Silhouette zeichnete sich gegen dass Licht ab. Da stand sie, der Traum dem er nachhing. Sein Blick wanderte, schon nahezu voyeuristisch, über ihre Rundungen – nur ein Schatten gegen das herunter gezogene Stoff-Rollo, nur eine flache Abbildung ihrer wahren Pracht. Er wagte nicht ihr zu sagen was er dachte und empfand, schließlich hätte sie seine Tochter sein können, so jung war sie. So geschah es dass er sich mit heimlichen Blicken begnügte, seinen Träumen nachhing statt sie anzusprechen, ihr vielleicht näher zu kommen. Er war erst Mitte vierzig, stand in der Blüte seines Lebens – aber er war bereits seit sechs Jahren alleine, nachdem seine Frau sich von ihm getrennt und die Einsamkeit hatte Spuren in seiner Seele hinterlassen. Das hatte ihn älter werden lassen.
Nein, er würde sie auch morgen nicht ansprechen, sondern seine Wünsche für sich behalten – ein gelegentliches “Guten Morgen” oder “Hallo” mit einem Lächeln serviert, auch das freute ihn bereits. Man wurde bescheiden. Abends vielleicht noch ein wenig Arbeiten – Geschäftsbücher abgleichen, eine langweilige Tätigkeit die lediglich durch gelegentliche Chats mit Menschen, die er nicht persönlich kannte, aufgelockert wurden. Er konnte sie von seinem Arbeitsplatz aus sehen – dem entfernten Traum nachhängen. Er schaute wieder zu dem Fenster, dass Licht war aus, vermutlich lag sie jetzt in ihrem Bett und dachte an ihren Freund oder an jemanden den sie liebte. Er blickte wieder auf den Bildschirm und widmete seine Aufmerksamkeit wieder der Arbeit…
Sie freute sich, er hatte wieder das Licht eingeschaltet – dem warmen Farbton nach Halogenlampen die seinen Körper als Silhouette gegen das Fenster abmalte. Sie blickte aus dem Spalt zwischen Rollo und Fensterbank den sie sich gelassen hatte um ihn zu beobachten. Ja, sie mochte ihn – Ihn, der immer so sympathisch zu Lächeln verstand, der immer freundlich grüßte wenn man sich auf der Straße oder im nahe liegenden Geschäft traf. Sie beobachtete ihn gerne, zwar war er älter, aber das spielte keine Rolle. Er sah gut aus, war wie gesagt sympathisch und er schien Single zu sein. Aber sie traute sich einfach nicht, konnte sich nicht überwinden ihn anzusprechen. Was wenn sie dadurch etwas kaputt machen würde? Was wenn er sie für albern und unerfahren halten und entsprechend reagieren würde? Der Gedanke versetzte ihr einen Stich. Nein, das zarte Gewebe welches sie zu spüren glaubte, wenn sie sich begegneten, wollte sie nicht kaputt machen. Lieber klammerte sie sich an ihre Träume und den gelegentlichen, heimlichen Blick in sein Fenster, wenn er vor dem Monitor saß. Es war eine Schwärmerei, nicht mehr und das wusste sie – die Logik sagte es ihr und sie hatte gelernt die Logik dem Herzen vorzuziehen.
Ich stehe in einem Garten, an einem Baum gelehnt und ruhe mich aus von meinem Streifzug durch die Nacht. Die Nacht ist merkwürdig – es ist die Zeit der Gedanken und der Visionen. Dieses ist eine Vision, oder ein Gedanke, vielleicht aber auch dass Echo einer entfernten Realität die durch einen Empathen wahrgenommen wird? Ich kann es nicht sagen, alles was ich sagen kann ist dass da zwei Fenster sind in welchen sich Schatten abzeichnen. Schatten, angefüllt mit Hoffnungen, Ängsten, Wünschen und Träumen. Wenn beide Lichter zur gleichen Zeit strahlen, dann begegnen sich ihre Schatten gelegentlich auf dem Hof und es scheint als wollten sie sich umarmen, miteinander tanzen und ihr Leben mit Freude und Spaß auffüllen. Zwei Schatten, durch das Licht projiziert, finden dort zueinander wo zwei Herzen am Zweifel scheitern. Und was ich mit Sicherheit sagen kann ist folgendes: Es tanzen viele Schatten in den Höfen und Herzen…
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16.09.2010, 18:00
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Ehrliche Hilfe gebeten Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.05.2006
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 409
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Dorian @: Dein Geschreibsel wie du es nennst war richtig schön danke fürs mitteilen. Sehr nett von Dir.
Padmasambha @: ich denke auch das ich mich damals schon verliebt habe. Bin Single.
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19.09.2010, 18:16
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Ehrliche Hilfe gebeten Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.05.2006
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 409
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HALLO,
will niemand mir ehrlich antworten? Vielleicht sieht ja einer oder andere von euch was....
wäre euch sehr sehr dankbar
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