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27.10.2006, 19:23
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Grenzen aufgeben Beitrag #1 (permalink)
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Aufbrechen und Erschaffen
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.07.2006
Ort: Wellington
Alter: 29
Beiträge: 290
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Grenzen aufgeben
Hallo zusammen,
ich bin auf meinem Weg gerade an einem Punkt angekommen, wo mir bewusst geworden ist, dass ich mir nur selbst Grenzen setzen kann in meiner Entwicklung. Mir ist aufgefallen, dass alle meine Grenzen ein Produkt meines Geistes sind. Ich habe gefuehlt, dass ich gaenzlich ohne Grenzen leben kann; mein 'Spirit' ist im Grunde genommen frei.
Ja, das klingt jetzt natuerlich wieder zu einfach mir einfach zu sagen: Hey ok, ich 'befreie meinen Geist', wie es Neo so schoen sagte. Ich erkenne in meinem Prozess gerade die Grenzen, die ich errichtet habe. Mein Kopf hat die Kontrolle ueber meine spirituelle und emotionale Freiheit uebernommen. ICh erkenne jetzt momentan auch, was diese Grenzen sind. Meistens sind es die Elemente Angst und Scham. Angst vor dem Unbekannte, Angst vor meiner wahren Identitaet, Angst vor meiner emotionalen Macht, etc.
Jetzt versuche die Bruecke zu schlagen, indem ich meine Grenzen ueberwinden will, aber ich sehe, wie stark dieses Zentrum von Angst geworden ist. Es hat sich manifestiert und ich krieg es praktisch nicht hin, diese Grenzen aufzugeben. In einem Traum ist mir deutlich gemacht worden, dass ich die Grenzen von Angst mit Vertrauen 'bekaempfen' koennte. Aber das klappt bei mir noch nicht...
Kann mir jemand einen Ratschlaege geben, wie ich meine spirituellen und emotionalen Grenzen aufgeben koennte ? Es braucht natuerlich alles Zeit, aber ich moechte da wirklich weiterkommen... 
Viele Gruesse
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29.10.2006, 09:25
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Grenzen aufgeben Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 26.09.2006
Ort: Sachsen
Alter: 54
Beiträge: 319
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Hallo Silberflut,
deine Worte zum realen Erleben deiner Spiritualität erinnern mich an mich selbst, meiner eigenen Entwicklung und es soll keineswegs Oberlehrerhaft rüberkommen, wenn ich meine eigene Erkenntnis hierzu (an der ich nach wie vor selbst an mir arbeite bzw mich häufig daran erinnern tue) sage :
"Ungeduld ist einer der schlechtesten Begleiter auf dem eigenen Weg, erst recht zu spirituellen Themen !"
Hilfreich sich vor dieser störenden Ungeduld zu schützen, meine eigenen Erfahrungen hierzu, ist es sich voller Anerkennung und Liebe einzugestehen, wie weit man bereits ist.
Wieviele sind denn überhaupt nur einmal soweit so tief in sich reinzugehen, um seine Grenzen überhaupt sich einmal anzusehen ???
Sich überhaupt erst einmal seinen eigenen Selbstlügen zu stellen, denn das ist zwangsläufig nötig und der erste Schritt überhaupt, seine wahren Grenzen, genauer und richtiger gesagt nicht Grenzen sondern BE-GRENZUNGEN, zu erkennen.
Darum liebe/r Silberflut, halte einfach mal inne und werd dir zu dem was ich eben sagte dir selbst einmal voll bewusst, wie weit du doch schon bist und umarme dich liebend und anerkennend doch einmal dafür... lächelt
Du wirst dabei feststellen - vorausgesetzt natürlich du tust diese innerliche liebevolle Umarmung auch aufrichtig und echt machen - wie dich Wärme durchströmt, Ruhe und Gelassenheit deinen Körper erfasst und wie dein nachvollziehbares Vorhaben (be-)grenzungen zu überwinden unwichtig wird, weil du EINS wirst und bist, und tief in deiner Liebe und (Ur-)wissen erkennst, das >nur< dein Wollen (bitte nicht verwechseln mit Erwarten !!) und Glauben an dich Selbst alle Pforten öffnet.
Gestehe dir bitte die Zeit zu die du brauchst und du wirst feststellen, das du wie von selbst voran kommst, eben alles zu seiner Zeit.
Dränge nicht, denn selbst wenn du es erzwingst eine Pforte zu öffnen, wirst du dann auch automatisch die Weisheit und Reife haben das dahinter liegende zu verstehen ?
Ich wünsche dir vom Herzen (und wünsche es mir analog dabei selbst auch) all die innere Ruhe und Gelassenheit geschehen zu lassen und das JETZT zu genießen 
alles Gute
liebe Grüße
Norbix
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29.10.2006, 16:44
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Grenzen aufgeben Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 27.06.2005
Ort: Frankreich franz./deutsche Grenze
Beiträge: 1.304
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Zitat:
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Zitat von Silberflut
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Ja, das klingt jetzt natuerlich wieder zu einfach mir einfach zu sagen: Hey ok, ich 'befreie meinen Geist', wie es Neo so schoen sagte. Ich erkenne in meinem Prozess gerade die Grenzen, die ich errichtet habe. Mein Kopf hat die Kontrolle ueber meine spirituelle und emotionale Freiheit uebernommen. ICh erkenne jetzt momentan auch, was diese Grenzen sind. Meistens sind es die Elemente Angst und Scham. Angst vor dem Unbekannte, Angst vor meiner wahren Identitaet, Angst vor meiner emotionalen Macht, etc.
Jetzt versuche die Bruecke zu schlagen, indem ich meine Grenzen ueberwinden will, aber ich sehe, wie stark dieses Zentrum von Angst geworden ist. Es hat sich manifestiert und ich krieg es praktisch nicht hin, diese Grenzen aufzugeben. In einem Traum ist mir deutlich gemacht worden, dass ich die Grenzen von Angst mit Vertrauen 'bekaempfen' koennte. Aber das klappt bei mir noch nicht...
Kann mir jemand einen Ratschlaege geben, wie ich meine spirituellen und emotionalen Grenzen aufgeben koennte ? Es braucht natuerlich alles Zeit, aber ich moechte da wirklich weiterkommen... 
Viele Gruesse
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ja, unser köpfchen....
ich unterstütze meine "grenzöffnung" mit autosuggestion. mir hilft sie sehr, deshalb gebe ich sie gerne weiter.
"ich bin frei von allen bewertungen und frei von allen begrenzungen. alles fliesst."
ich fühle mich nicht nur weniger begrenzt, sondern spüre schön, wie ich vollkommen ins vertrauen rutsche....
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30.10.2006, 07:30
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Grenzen aufgeben Beitrag #4 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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hi Silberflut - was du schreibst hört sich doch schon sehr gut an - so wie ich das einschätze, bist du auf dem besten Wege - die Blockaden liegen in der Seele wie du gut erkannt hast, Ängste sind die Hemmnisse, diese Ängste kannst du nicht bekämpfen, sie verschwinden wenn du sie (und damit dich) in die Arme nimmst - was du mit Vertrauen bezeichnest.
Auf der anderen Seite geht es um eine klare betrachtung dessen was ist und es ist einfach Tatsache, dass Grenzen existieren, aber diese Grenzen sind "grüne Grenzen" sie existieren einfach nur um Unterschiede deutlich zu machen - ohne Grenzen keine Wahrnehmung - Unterschiede in Form und Farbe erkennst du nur, wenn Grenzen existieren - in der Physis ist das auf stärkste Art und Weise ausgeprägt, aber auch im seelischen Bereich ist es ähnlich und du bist am Erkennen, wo da die Grenzen sind und das Erkennen der Grenze ist der erste Schritt um sie überhaupt überwinden zu können, wobei dieses "Überwinden" dann nur noch ein "Überschreiten" ist.
LGichbins
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30.10.2006, 07:55
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Grenzen aufgeben Beitrag #5 (permalink)
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gern einer von Milliarden
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.12.2005
Ort: zeitw. in Wuppertal, zeitw. in Estland
Alter: 50
Beiträge: 1.708
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@IchBin
manche Grenzen kann man auch "überwinden" indem man sie verwandelt, umgestaltet oder anders wie bisher in einen größeren Zusammenhang einbezieht
aber dazu bedarf es natürlich auch des Wahrnehmens mit Hilfe von Grenzen
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30.10.2006, 08:45
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Grenzen aufgeben Beitrag #6 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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freelight
Zitat:
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manche Grenzen kann man auch "überwinden" indem man sie verwandelt, umgestaltet oder anders wie bisher in einen größeren Zusammenhang einbezieht
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ja das seh ich auch so - da geht es um die Bedeutung dieser Grenzen.
LGichbins
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31.10.2006, 00:58
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Grenzen aufgeben Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.11.2005
Ort: Bad Oeynhausen (NRW)
Alter: 25
Beiträge: 100
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Angst...
Ein sehr interessantes Gefühl, wie ich finde. Nützlich; in manchen Fällen. Im Normalfall unangenehm.
Aber wovor haben wir Angst? Und warum? Müssen wir Angst haben?
Meiner Meinung nach: Nein.
Wovor denn? Vor dem eingenen Versagen? Wie soll denn das aussehen? Wir sind hier um etwas bestimmtes zu tun. Also kann es kein 'Versagen' geben. Selbst wenn wir Fehler machen, haben wir nicht versagt. Es sollte alles so laufen, wie es passiert ist und wir sollten daraus lernen.
Angst vor dem Tod? Mit dem Glauben an die Wiedergeburt habe ich davor keine Angst. Und wenn ich nicht wiedergeboren werde? Dann bekomme ich doch nichts davon mit, dass ich tot bin... Also keine Angst vor dem Tod.
Meiner Meinung nach ist Angst ein überflüssiger Schutzmechanismums. Das was vorherbestimmt ist, wird passieren und wir können es nicht dadurch abwenden, dass wir Angst davor haben.
Eine Runde Liebe, Licht und Frieden sendet euch
JasonX der Erste
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31.10.2006, 07:55
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Grenzen aufgeben Beitrag #8 (permalink)
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Friedfisch
Registriert seit: 04.10.2006
Ort: Niedersachsen
Beiträge: 418
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Interessant ist ja auch, daß Kinder keine bis wenig Grenzen haben. Die Erwachsenen bringen sie ihnen bei.. auf daß sie sie wieder mühsam aufheben, wenn sie z.B. an einem Punkt wie diesem hier (zu diesem Thema schreiben) angekommen sind. Ich wünschte, unsere Welt wäre ein klein wenig ehrlicher, dann hätten wir gar nicht dieses Thema.
Liebe Grüße
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