gegen eine gute community hätte auch ich nix einzuwenden - vorausgesetzt: niemand spielt sich als megaboss und controlletti auf.
ich brauche niemand mehr, der mir sagt, dass ich morgens zur
meditation aufzustehen habe, über tag dies und das zu tun habe etc. etc.
bringe meine kräfte immer gerne tatkräftig mit ein, aber lasse mich nicht zwingen zu dingen, die ich nicht tun will.
habe gute erfahrungen mit 2 wg's gemacht, die so gelaufen sind (abgesehen von dem morgendlichen meditationszwang

; war aber auch der einzigste zwang), dass sich jede/r in pläne einteilen konnte (kochen, putzen, garten, haus- und hofpflege etc.). in der nicht eingeteilten zeit ging mensch seinen eigenen plänen und zielen nach.
und das lief nahezu reibungslos - es gab keine putzverweigerer und so was; alle fanden es gut und unterstützenswert.
jede/r hatte ihren/seinen rückzugsraum (hatte shanna schon als wichtig angesprochen), wobei mir ein kleiner raum zuwenig wäre, erst recht mit einem partner geteilt - liegt vielleicht am alter.
von wegen tv/videos usw. schauen als gemeinschaft - so einen raum sollte es wohl geben, aber jede/r sollte auch ihren/seinen eigenen raum für solche zwecke haben.
und die finanzen müssen natürlich irgendwie klar geregelt sein; sonst gibt es früher oder später probleme, die eine solche gemeinschaft schnell zerstören können.
wir sind und bleiben nunmal auch menschen - und bei allem streben nach licht und weisheit, streben nach gier und macht wohnt leider auch in uns. und diese "negativen" 'weltlichen' dinge, wie du es so schön genannt hast, shanna (auch wenn du andere meintest als ich jetzt

), holen einen bei unklaren kommunikations- und organisationsstrukturen bedauerlicher ganz schnell ein.

@kalimera:
erzählst du etwas mehr von deinem gemeinschaftsprojekt? pläne? ideen? wie wirklichkeitskonkret ist das? *sehrneugierigbin*