es gibt zeiten im leben da fühlt man sich einsam, verlassen, alleingelassen und verloren. man erkennt das hinter allem immer nur man selbst steckt, da bin immer nur ich, da bist immer nur du. niemand macht dein leben, besser schöner, reicher und lebenswerter, keine situation, keine änderung würde dein leben bessern. und wenn es sich auch ändern würde, du weist das es illusion ist, du weist das wenn du jetzt nciht glücklich bist es nie sein wirst, du wenn du jetzt nicht aufhörst zu kontrollieren weiter kontrollieren wirst, du wenn du jetzt änderst immer ändern wirst.
an dieser schwelle stehe ich, ich erkenne jegliche mir erschaffene illusion und verliere mich in der nichtillusion, zumindest scheint es so. ich merkte das ich beziehungen nciht leben kann, das ich alles wo ich nicht mit vollstem herzen dahinterstehen kann, körperlich zu spüren bekomme, ich jegliche art von selbstlüge wie einen schmerz im rücken habe der mich an MICH erinnert. ich bin allein wie eine pflanze die immer im haus gehalten wurde und irgendwann nach drausen gesetzt wird, ab in den sturm ab in die welt.
wie fühlt sich diese pflanze was denkt sie sich? sie denkt sich sicher "oh gott, jetzt bin ich hier alleine, rechts der wind der mir auf der stelle meine wurzeln entreisen könnte, ober mir die stechende sonne, die mich verbrennen könnte, und dann noch der regen der in aller wucht auf mich herabprasselt." sie hat angst und fühlt sich so wie ich mich jetzt fühle. hinter ihr keine schützenden hände mehr doch nur scheinbar, denn sie waren es die mich dort hinsetzten in dem wissen das ich soweit bin. ich bin im völligem vertrauen des universums, das mich nährt, und mir dieses göttliche vertrauen schenkt, es selbst erfahren zu dürfen. heute erkannte ich das eine pflanze ohne sonne, wind, erde und regen nicht leben könnte in der freien natur. in der illusion ihres vorherdagewesenen hauses, verlor sie den bezug zu dem was sie wirklich ist, was sie nährt und das sie sich selbst erschafft im einklang mit der natur sie wächst von selbst, nicht ihre gärtner tun das.
um raus aus meinen illusionen zu kommen musste ich erstmal erkennen, was alles schief läuft in meinem leben, ich erkannte meine muster, meine ängste, meine tiefe trauer über meine familie, mein haus, meine heimat, die ich nie spüren konnte, die ich immer suchte aber nie fand. ich suchte geborgenheit, fand sie nie, weil ich nicht aus der fülle suchte sondern aus einem nichteinsseingefühl, aus einer angst nicht geliebt zu werden, ich suchte sie wie ein verletzes kind. da ich verletzt war, erntete ich verletzung. ich erkannte das fast all meine zwischenmenschlichen beziehungen, illusionen meiner suche waren, ich fand keine geborgenheit also spielte ich sie mir vor. im endeffekt hatte ich aber einfach nur angst. angst vor mir, angst zu erkennen das ich es bin, die wahrnimmt die fühlt, die eine verletzung erst zur verletzung werden lässt. dann verkroch ich mich in mein loch, " ich brauche keine freunde und suche sie auch nicht" ich ging nach innen, was sehr gut war, wobei ich aber merke das ich mich wieder nur verschloss. ich wollte keine nähe aus angst jemanden zu verletzen aufgrund meiner unverletzbarkeit die ich mir im laufe der zeit zusammengeschustert hatte. ich durchbrach ketten, fand was ich wollte, bzw. fand was ich sicher nciht wollte, was nicht ICH war und ging. manchmal vergas ich den schmerz den ich doch noch in mir trug. ich war hart zu mir, udn ich bin es, ich vergesse das die liebe zu mir stärker ist als all die härte mit der ich meinen "weg" durchsetzte. ich wollte auf teufel komm raus endlich mich finden um dieses beschissene gefühl blos nie wieder haben zu müssen.
heute erkannte ich das das leben weit aus mehr ist als das was ich mir da immer selbst erschuf, ich habe keine kontrolle, ich bin nciht allein und die welt ist nich so schlecht wie sie mir immer erschien. ich bin es die mit offenen ehrlichen armen nur einfach dastehen muss, und empfängt. und heute hab ich empfangen, und erhielt gleichzeitig liebe und schläge. die lieber erhielt ich vom ausen, in taten wie sooft in letzer zeit. ich habe das größte geschenk erhalten das mir gott machen konnte, er zeigte mir das die beziehungen die ich auflöste, nicht sinnlos endeten, sondern menschen lernen können. menschen die scheinbar nur meine erwartung liebten, was wahrlich so war, im endeffekt selbst erkennen können, und mit bedingungslos offenen armen vor mir stehen und mir zeigen, das ich auch geliebt werden kann. keine rechnung bleibt offen, keine tat war umsonst, und es schliest sich der kreis. das leben ist ein sich immer schliesender kreis auch wenn es manchmal nciht so scheint weil man an der kreises mitte erkennt das alles negativ ist. man kann nie wissen wie es ausgeht, aber im endeffekt, am ende alles zu enden scheinenden bleibt das positive, die liebe, das ich, mein selbst.
bin ich der ansicht ich sollte, ich muss, man erwartet, werde ich scheinbar immer erwarten. bin ich der ansicht "ich muss bedingungslos lieben und blos nciht erwarten" werde ich diesen druck immer haben. erkenne ich das alles, aber auch alles unendlich schön sein kann, es kein ende gibt, es keinen tot keinen fehler, keine angst und kein verlorensein gibt, da sich der kreis immer schliest, bin ich endlich frei. ich muss ncihts ändern, ich muss nichts aber auch garnichts und nciht alles ist so wie es scheint, es kann sich der wind immer drehen. lasst uns wie diese pflanze sein, ehrlich zu uns stehen, sagen was wir denken, raus aus dem haus gehen, rein in die welt, in die natur und uns nähren lassen, fern von wertung ob der regen mir schadet oder der wind mich umhaut, denn er wird es nie tun, denn er ist die pflanze und die pflanze ist er. ich bin du und du bist ich.
CAUSE WE ARE FREE; WE ARE FREE; I AM FREE; YOU ARE FREE!!

jenny
ich schrieb das weil ich mich grad so fühlte und sehr tief empfand, vielleicht schliest sich der kreis und ich konnte jemandem in einem atemzug helfen