Hallo Darkners,
das was du beschreibst ist die Fähigkeit Emotionen zu empfangen und senden, also Empathie. Fast alle Menschen verfügen über diese Fähigkeit doch nur bei wenigen ist es stark ausgeprägt. Allerdings ist Empathie, soweit ich das bis jetzt gesehen habe eine Grundlage für weitere Fähigkeiten die sich im Laufe des Lebens entwickeln können.
Bezüglich der Musik, ja, auch ich kenne diese Reaktionen auf Musik. Hier ist es eine Sache was dich konkret anspricht. Ähnliches wirst du aber auch bei Liedern der Volksmusik, kirchlicher Musik, des Jazz besonders offensichtlich aber beim Blues. Es wurde einmal gesagt, ein guter Blues Sänger muss zuvor erst einmal einen langen Leidensweg gegangen sein um wirklich guten Blues zu machen.
Wie das andeutet und du auch schon erkannt hast, die besten Kunstwerke - zu der auch Musik gehört - werden durch starke Emotionen geschaffen und nicht nur um ein bisschen Geld zu verdienen.
Diese Emotionen sind bei Bildern (z.B. van Gogh) oder bei Musikern (wesendlich direkter) durchaus von den Betrachtern/Hörern zu empfangen und vermitteln starke Emotionen und Reaktionen. Zumindest bei solchen die, wie du, empfänglich sind.
Dies ist etwas das bereits sehr lange bekannt ist und von den Künstlern (zumindest denen früherer Zeiten) auch gewünscht. Denn sie schaffen einen Abdruck ihrer Selbst, ihres Empfindungsreichtums und ihrer Kreativität.
Du schriebst du kannst deine Wut auf andere projezieren und sie damit aus dem Gleichgewicht bringen. Ein Zeichen, das du nicht nur ein guter Empänger sondern auch ein guter Sender bist.
Allerdings funktioniert das nicht nur mit Wut, Hass und Zorn, sondern auch mit Zuneigung, Liebe und Sympathie (mit allen Gefühlen). Negative Gefühle sind allerdings die, die eine direkte, unmittelbare Reaktion hervorrufen, weshalb du es vermutlich überhaupt bemerkt hast.
Da du um diese Fähigkeit nun weist, versuch es einmal mit den angenehmen Gefühlen - Hülle jemanden der gerade nervös etwas zu vollbringen versucht in Liebe und Zuneigung ein, es sollte ihm wesendlich leichter von der Hand gehen als sonst. Du musst die Person nicht einmal lieben, es reicht wenn du dir das bekannte Gefühl Liebe in Erinnerung rufst und auf diese Person projezierst.
Als "Langzeitstudie" kannst du dir auch zwei Pflanzen besorgen, die eine "liebst" du, die andere überschüttest du mit "Hass und Zorn" Gefühlen.
Menschen mit dem "grünen Daumen" bringen Pflanzen nicht umsonst zum Blühen wo andere versagen.
Im übrigen hat Orgelmaus recht, wenn sie sagt, dieses Empfinden bei Musik nähert sich der Mediation an. Meditieren ist ja sich zu fokussieren, neue Energie zu sammeln etc. Dabei ist es gerade bei Musik nicht wichtig ob du nun sitzt oder tanzt, denn auch Tanz kann einer Meditation mehr als nur nahe kommen und deine Energiereserven neu aufladen.