Hallo Steven
der Buddhismus gibt, wie ich meine, eine verständliche Antwort auf diese Frage. Einer der "Orte", wo man nach dem Tode hinkommen kann, ist "Devaloka", also ein "göttlicher" Zustand von jemanden, der sehr viel "gutes"
Karma angesammelt hat. Da sich aber alles ändert und nichts bleiben kann wie es ist, kann die Seele auch nicht dauerhaft in diesem Zustand bleiben. Auch sie wird irgendwann wiedergeboren. Für den erstrebenswertesten Zustand hält der Buddhismus das menschliche Dasein, wo "gutes" und "schlechtes" Karma sich die Waage halten können. Ein Zustand von Gleichgewicht kann so lange andauern wie man ihn hält, das liegt an einem selbst. Im Buddhismus wird, wie in den Veden, ein ausgeglichener Zustand angestrebt. Die Frage nach "gut" oder "schlecht" interessiert dann gar nicht mehr, das bedeutet das Bild, alle Reaktionen würden zu Asche verbrannt.
Was hier beschrieben wird, sind Zustände in diesem Leben, nicht erst nach dem Tode.
Herzliche Grüße
Marjul