Wozu den Stempel?
Man hat Zuhause doch genug Wände für all die Diplome. Und wenn die mal ausgehenen sollten, baut man halt an
Ok, noch was Produktives:
Natürlich gibt es Basisseminare. Da werden vorrangig Techniken vermittelt.
Man kann sich vorstellen, der (zu erlernende) Schamanismus stelle einen fertigen Menschen dar. Die Basis bestünde dann aus einem Knochengerüst.
Nur mit einem Knochengerüst kann man nicht allzuviel anfangen. Damit daraus ein Menschen wird, muss es ersteinmal aufgebaut werden. Fleisch, Muskeln, Sehnen, Blutgefäse, Organe, Sinnesorgane usw.
Das heisst, man bringt Individualität rein in das Ganze. (Scheinbar mag gerade die FSS dies nicht sonderlich, wie mir zu Ohren gekommen ist)
Einige arbeiten am Aufbau des kompletten Körpers, der individuellen Note. Andere meinen mit dem Grundgerüst schon arbeiten, und auf andere Menschen losgehen zu können (sie heilen zu können) und scheitern entweder kläglich oder richten Schaden an.
Auch wenn da ein fixfertiger Körper steht, ist er noch immer nicht "ganz". Er muss erst belebt werden. Und das ist überhaupt das Schwierigste. Aber genau das macht die Kompetenz und Authentizität eines Schamanen/schamanisch Praktizierenden aus.
Für mich ist diese Reihenfolge irgendwie verkehrt - auch wenn sie funktionieren kann. Wenn wir beim Bild des Grundgerüsts bleiben, so ist es meiner Meinung nach weit effektiver und sinnvoller die allererste Knochenzelle schon zu beleben.
Bei berufenen Schamanen geschieht dieses Beleben oftmals automatisch, weil es durch die Geister und die "eigene Natur" verursacht wird.
Ob man danach noch ein Basis-Seminar benötigt oder ob ein ganz individueller Weg gegangen werden will ist Geschmacksache und häufig von der Persönlichkeit des Betreffenden abhängig.
Die Vorgehensweise von PrinceSunshine, in der Natur zu beginnen, hat mit dem bewussten Beleben zu tun
LG kuma